Wahl am 14. März

Landtagswahl in Baden-Württemberg 2021: Das sind die Kandidaten

Susanne Eisenmann (CDU), Ministerin für Kultus, Jugend und Sport von Baden-Württemberg, geht während der 142. Sitzung des 16. Landtages von Baden-Württemberg an Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen), Ministerpräsident von Baden-Württemberg, vorbei.
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Das Rennen um den Posten des Ministerpräsidenten wird wohl zwischen Winfried Kretschmann und Susanne Eisenmann entschieden.
  • Sabrina Kreuzer
    vonSabrina Kreuzer
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Die Landtagswahl in Baden-Württemberg findet an diesem Sonntag, 14. März, statt. Das sind die Spitzenkandidaten, die die Parteien ins Rennen schicken.

Stuttgart - Ministerpräsident Winfried Kretschmann ist seit der Landtagswahl 2011 Ministerpräsident von Baden-Württemberg. Aus dieser Wahl ging er als erster grüner Regierungschef eines Bundeslandes hervor und konnte fünf Jahre später erneut die wahlberechtigten Bürger des Südwestens für sich gewinnen. Nun findet am heutigen Sonntag, 14. März, die 17. Landtagswahl in Baden-Württemberg statt. Bedeutet das den Abschied von Winfried Kretschmann? Der Grünen-Politiker hat sich auch für diese Wahl erneut aufstellen lassen, jedoch hat er seinen Wahlkampf zuletzt aufgrund der Krebserkrankung seiner Frau eingeschränkt.

Bei der Landtagswahl Baden-Württemberg ist Winfried Kretschmanns stärkste Herausforderin diesmal Susanne Eisenmann. Die CDU-Politikerin ist aktuell baden-württembergische Kultusministerin und steht seit Ausbruch des Coronavirus in Baden-Württemberg häufig in der Kritik, vor allem wegen ihres vehementen Drängens auf schnelle Schulöffnungen. Im SWR-TV-Duell gegen Winfried Kretschmann überraschte Susanne Eisenmann zudem mit der Aussage, die CDU würde Tesla gern in den Südwesten holen.

Landtagswahl in Baden-Württemberg: Die Parteien und ihre Kandidaten

Eine Umfrage zur Landtagswahl in Baden-Württemberg, die das ZDF veröffentlichte, zeigte, dass die Bürger offenbar bereits einen klaren Favoriten haben: Winfried Kretschmann und die Grünen stehen weit vor Susanne Eisenmann und der CDU in der Wählergunst. Sogar die CDU-Wähler blamieren ihre eigene Partei und damit auch Susanne Eisenmann: 65 Prozent würden lieber Winfried Kretschmann als erneuten Ministerpräsidenten sehen. Für die Grünen sieht es demnach derzeit gut aus, was die Wahl angeht.

Doch wer sind eigentlich die weiteren Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten oder der Ministerpräsidentin in Baden-Württemberg? Auf den Wahlplakaten im ganzen Land sind ihre Gesichter zu sehen. Ein Experte sagt dazu sogar: „AfD und Grüne haben die besten.“ Winfried Kretschmann und Susanne Eisenmann sind nicht die einzigen Kandidaten für den obersten Posten im Land Baden-Württemberg.

Für Die Linke will Sahra Milow bei dieser Landtagswahl die fünf-Prozent-Hürde knacken. In einer Pressemitteilung der Partei sagt Milow: „Die Unzufriedenheit mit der Landesregierung etwa in der Bildungspolitik ist überall zu spüren. Wir setzen auf die richtigen Themen und mit vereinten Kräften werden wir es schaffen, die Wählerinnen und Wähler zu erreichen.”

Das sind die Kandidaten der Landtagswahl in Baden-Württemberg: Winfried Kretschmann, Bernd Gögel, Sahra Mirow, Michael Theurer als Stellvertreter für Spitzenkandidat Hans-Ulrich Rülke, Andreas Stoch und Susanne Eisenmann (von rechts nach links).

Hans-Ulrich Rülke tritt für die FDP an. Er forderte bereits die Abschaffung der Ausgangssperre in Baden-Württemberg, bevor diese gerichtlich gekippt wurde. Der promovierte Germanist und Studiendirektor ist seit 1995 Mitglied der Partei und Abgeordneter aus dem Wahlkreis Pforzheim. Der Fokus des FDP-Wahlprogramms liegt auf der Rückkehr „einer weitgehenden Normalität des Alltags“ nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie und einer soliden Finanzpolitik. Für die AfD tritt Bernd Gögel bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg an. Die Themenschwerpunkte der AfD sind nach eigenen Angaben eine „lebendige Demokratie und Meinungsfreiheit“ sowie „innere Sicherheit zu schaffen und Zuwanderung zu beschränken“.

Für die SPD geht bei der Landtagswahl Andreas Stoch ins Rennen. Der Vorsitzende der SPD Baden-Württemberg und SPD-Landtagsfraktion machte bereits im September vergangenen Jahres von sich reden und zerlegte mit den Worten „ein Witz“ das Corona-Konzept zum Schulstart im vergangenen September.

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