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Land unterstützt Planung von Notfalltreffpunkten in den Kommunen

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Thomas Strobl (CDU)
Thomas Strobl (CDU), Innenminister von Baden-Württemberg, unterstützt die Pläne zu künftigen Notfalltreffpunkten. © Marijan Murat/dpa/Archivbild

Notfalltreffpunkte sollen aus Sicht des Innenministerium im ganzen Land im Krisenfall die flächendeckende Versorgung der Bevölkerung sicherstellen.

Stuttgart (dpa/lsw) - Das Land hat am Mittwoch eine entsprechende Rahmenempfehlung für die Planung und den Betrieb von Notfalltreffpunkten für die Kommunen veröffentlicht. «Ob der Krieg in der Ukraine, ein Cyberangriff oder Hitzesommer mit extremem Niedrigwasser: Wir sind verwundbar und müssen uns deshalb bestmöglich auf kritische Situationen vorbereiten», sagte Innenminister Thomas Strobl (CDU). Für die Folgen eines länger andauernden, lokalen oder großflächigen Stromausfalls müssten Maßnahmen getroffen werden.

In den Notfalltreffpunkten sollen betroffene Bürgerinnen und Bürger Schutz finden, Erste Hilfe oder Informationen zur Lage erhalten, mit Wasser und Lebensmitteln versorgt werden. «Örtliche Notfalltreffpunkte sind ein wichtiger kommunaler Ansatz zum Schutz der Bevölkerung im Ernstfall», erklärte Strobl. Die Rahmenempfehlung umfasse neben Hinweisen zur Planung und dem Betrieb von solchen Treffpunkten auch ein einmaliges Ausstattungsset für Kommunen - dazu gehörten zum Beispiel eine Notstromversorgung und Erste-Hilfe-Notfallsets.

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