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Land bringt Projektgesellschaft zur Opernsanierung auf den Weg

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Opernhaus Stuttgart
Bis 2037 soll das Opernhaus in Stuttgart saniert werden. Darüber hinaus ist eine Interimsspielstätte bei den Wagenhallen geplant. © Bernd Weissbrod/dpa

Das Projekt der milliardenschweren Sanierung der Stuttgarter Oper geht den nächsten Schritt: Das grün-schwarze Kabinett stimmte am Dienstag der Gründung einer gemeinsamen Projektgesellschaft zu.

Stuttgart (dpa/lsw) - Das Projekt der milliardenschweren Sanierung der Stuttgarter Oper geht den nächsten Schritt: Das grün-schwarze Kabinett stimmte am Dienstag der Gründung einer gemeinsamen Projektgesellschaft der Landeshauptstadt Stuttgart und des Landes zu. Diese soll die Sanierung der Württembergischen Staatstheater planen und umsetzen. Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) sprach von einerm «entscheidenden Meilenstein» auf dem Weg hin zu einem zukunftsfähigen Staatstheater. Die Projektgesellschaft soll zum 1. Januar 2023 mit ihrer Arbeit beginnen. Vermögen und Bau Baden-Württemberg bereitet den Architekturwettbewerb vor. Der Wettbewerb soll dann durch die Projektgesellschaft durchgeführt werden.

Die Kosten für das Projekt wollen sich das Land und die Stadt Stuttgart teilen. Ob der bisherige Kostenrahmen von über einer Milliarde Euro zu halten ist, wird stark infrage gestellt. Auch der Landesrechnungshof hatte gefordert, die Planung müsse angesichts der Krise überprüft werden. Unter anderem soll eine moderne sogenannte Kreuzbühne schnellere und einfachere Bühnenbildwechsel möglich machen, außerdem wird mehr Platz zum Beispiel für Proberäume benötigt, das Dach aus dem Jahr 1911 ist marode und die Gastronomie nicht mehr zeitgemäß. Zuletzt wurde über die anstehenden Milliardenkosten diskutiert. Die CDU-Fraktion pocht auf die Prüfung günstigerer Alternativen.

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