Kaufland räumt Nachholbedarf ein

„Richtig eklig“: Kaufland-Kundin will Baby wickeln - Zustand des Wickelraums schockiert sie

Eine Kauflandfiliale am Abend.
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Eine Kaufland-Kundin wollte ihre Tochter wickeln, stieß dabei auf eine unangenehme Überraschung.
  • Berkan Cakir
    vonBerkan Cakir
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Eine unerfreuliche Entdeckung macht eine Kaufland-Kundin in einer Filiale, als sie ihr Baby wickeln will. „Sowas darf nicht sein“, schreibt sie an das Unternehmen.

Neckarsulm - Einkaufen ist in Zeiten des Coronavirus in Baden-Württemberg manchmal eine Herausforderung. Das wissen viele nicht erst seit den Hamsterkäufen: In Supermärkten und Drogerien brach die Panik im vergangenen Jahr während der Lockdowns aus. Toilettenpapier, Nudeln oder Konserven waren in den Verkaufsregalen leergeräumt.

Auch für Eltern war das Einkaufen im Frühjahr während der Corona-Pandemie keine leichte Angelegenheit, vor allem, wenn sie ihr Kleinkind dabei hatten. Um Kundenströme besser regulieren zu können, führten viele Supermärkte in diesem Frühjahr, als die Inzidenzzahlen in die Höhe schossen, eine Einkaufswagen-Pflicht ein. Ohne einen Wagen durfte kein Kunde den Laden betreten.

Kaufland-Kundin ärgert sich über den Zustand des Wickeltisches

Für Eltern, die mit Kinderwagen unterwegs waren, wurde das allerdings immer wieder zum Problem: Einer Kaufland-Kundin wurde der Einlass verwehrt, weil sie sich nicht in der Lage sah, sowohl einen Kinder- als auch einen Einkaufswagen durch die Gänge zu schieben.

Das Einkaufen für Eltern mit Kind hält aber auch unabhängig von der Corona-Krise unangenehme Überraschungen bereit. Zuletzt hat das eine Mutter in Kerpen (Nordrhein-Westfalen) feststellen müssen. Sie war mit ihrer sieben Monate alten Tochter im Kaufland einkaufen und musste währenddessen die Windeln ihres Kindes wechseln. Was sie dann aber im Wickelraum der Filiale vorfand, entsetzte sie so sehr, dass sie ihren Ärger auf der offiziellen Facebook-Seite des Unternehmens äußerte.

Kaufland reagiert auf den Facebook-Eintrag auf der offiziellen Seite

Mehrere Fotos, die den Zustand des Wickeltisches dokumentieren, veröffentlichte sie dazu. „Es war keine Polsterung vorhanden, sodass ich die Jacke meiner Tochter drunter legen musste, damit sie nicht auf dem blanken Metall liegt“, schreibt sie. „Zudem war der herunterklappbare Wickeltisch richtig eklig dreckig. Sowas darf nicht sein. Andere Läden kriegen es auch hin, dass ich meine Tochter sauber und anständig wickeln kann.“

Das Unternehmen aus Neckarsulm reagierte auf den Facebook-Post und räumt ein: Offensichtlich bestehe Handlungsbedarf bei dem Wickeltisch. „Es tut uns sehr leid, was dir in deiner Filiale widerfahren ist“, schreibt das Social-Media-Team von Kaufland. Die Beschwerde würde direkt an das Kundenmanagement weitergeleitet.

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