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Jugendvertreter fordern Ausbildungsgarantie von Landesregierung

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Eine Frau arbeitet im Beruf als Metallbauerin in einem Betrieb. Mit dem Winkelschleifer schneidet Sie ein Stück Metall auf Mass.
Ein Bündnis aus Jugendorganisationen der Gewerkschaften und Grüner Jugend in Baden-Württemberg fordert von der Landesregierung Maßnahmen, um die Lage auf dem Ausbildungsmarkt zu verbessern. © K. Schmitt/Imago

Junge Menschen im Südwesten blicken mit Sorge auf den Ausbildungsmarkt. Sie sehen das Recht auf freie Berufswahl bedroht - und die Politik in der Pflicht.

Stuttgart (dpa/lsw) - Ein Bündnis aus Jugendorganisationen der Gewerkschaften und Grüner Jugend in Baden-Württemberg fordert von der Landesregierung Maßnahmen, um die Lage auf dem Ausbildungsmarkt zu verbessern. Vor allem die Corona-Pandemie habe die Situation für viele junge Menschen mit Blick auf passende Ausbildungsangebote erheblich erschwert, heißt es in einem Brief, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Nötig sei eine Trendwende.

Regional zeichne sich ab, dass junge Menschen «nicht ihr Recht auf die freie Berufswahl in Anspruch nehmen können, da ihre Interessen nicht in den passenden Angeboten von Ausbildungsplätzen wiederzufinden sind», heißt es weiter. Die aktuelle Ausbildungslage ist aus Sicht der Jugendorganisationen besorgniserregend.

In ihrem Schreiben fordern sie die Landesregierung auf, «zentrale Versprechen aus dem Koalitionsvertrag wie beispielsweise die Ausbildungsgarantie konsequent umzusetzen». Gute Ausbildung dürfe nicht vom guten Willen der Betriebe abhängen, sondern müsse politisch und gesetzlich als zentraler Aspekt der Generationengerechtigkeit geregelt sein.

Neben der Ausbildungsgarantie fordert die Jugend von der Politik, noch in diesem Jahr den Weg für eine «ernsthafte Strategie zur besseren und flächendeckenden Ausbildung im Land» zu ebnen. Mehr Betriebe als bisher müssten sich an der Ausbildung beteiligen.

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