Verhandlungen laufen weiter

Im Südwest-Busgewerbe wird weiter verhandelt - Keine Streiks

Ein gelber Linienbus steht in Stuttgart am Straßenrand, ein anderer Linienbus fährt dicht an ihm vorbei (Symbolfoto)
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Busfahrer streikten bereits im September und forderten unter anderem bezahlte Standzeiten der Busse (Symbolfoto).

Bis zu weiteren Tarifverhandlungen am 19. Oktober wollen Busfahrerinnen und Busfahrer in Baden-Württemberg vorerst nicht mehr streiken.

Stuttgart (dpa/lsw) - Im Tarifkonflikt des privaten Omnibusgewerbes in Baden-Württemberg wird weiter verhandelt. Die Gespräche sollten am 19. Oktober fortgesetzt werden, erklärten die Tarifpartner in separaten Mitteilungen. Bis zu diesem Termin solle es keine Streiks geben, versicherte die Gewerkschaft Verdi. Die achte Verhandlungsrunde sei am Montag «ohne konkreten Abschluss» zu Ende gegangen, berichtete der Arbeitgeberverband WBO.

Mitte September hatten Busfahrerinnen und Busfahrer im Südwesten eine dreitägige Streikrunde abgeschlossen. Verdi wehrte sich mit den Aktionen nach eigenen Angaben gegen unbezahlte Standzeiten der Busse.

Im Tarifstreit geht es unter anderem um Pausenregelungen sowie Nacht- und Sonntagszuschläge. Der Ausgang der Verhandlungen hat Auswirkungen auf rund 9000 Busfahrer im Südwesten.

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