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Hofmann, wer sonst? KSC kann sich auf seinen Torjäger verlassen

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Die Karlsruher Philipp Hofmann und Daniel Gordon bejubeln den Treffer zum 1:1 durch Daniel Gordon.
Auch im Spiel gegen Regensburg konnte sich der Karlsruher SC auf Torjäger Philipp Hofmann (links im Bild) verlassen. © Uli Deck/dpa

Mit seinem 14. Saisontor unterstreicht Philipp Hofmann einmal mehr seine wichtige Rolle beim Karlsruher SC. Beim 1:1 gegen Jahn Regensburg ist der Stürmer mal wieder ein entscheidender Faktor.

Karlsruhe (dpa) – Philipp Hofmann, wer sonst? Wieder einmal hat der Torjäger seine Qualitäten unter Beweis gestellt und dem Karlsruher SC im Duell der 2. Fußball-Bundesliga mit dem SSV Jahn Regensburg zumindest einen Punkt gerettet. Beim 1:1 (0:1) taten sich die Badener am Sonntag aber über weite Strecken schwer. «Im Spiel war ich der Meinung, dass mehr drin gewesen wäre. Aber nach dem Abpfiff sehe ich es anders», sagte Hofmann, der nach einem Rückstand zum Ausgleich getroffen hatte (70. Minute). «Wichtig ist, dass wir nicht verloren haben, und ich finde der Punkt ist auch verdient.»

Offenbar hat der Ausflug nach Hamburg, als der KSC binnen drei Tagen im Viertelfinale des DFB-Pokals am Hamburger SV gescheitert war und später beim Liga-Konkurrenten FC St. Pauli verloren hatte, Spuren hinterlassen. Gegen Regensburg fehlten über weite Strecken Zielstrebigkeit und Tempo.

Karlsruher SC: Philipp Hofmann trifft gegen Jahn Regensburg zum 1:1 Ausgleich

Der seit dem 16. Januar sieglose Jahn, der ebenfalls nicht üppig mit Selbstvertrauen ausgestattet ist, hatte in der ersten Halbzeit mehr vom Spiel und belohnte sich durch Jan-Niklas Beste mit dem Führungstor (31.). Der 23-Jährige profitierte auch davon, dass Daniel O‘Shaughnessy über den Ball trat und KSC-Torwart Marius Gersbeck nicht energisch genug aus seinem Tor herauskam.

Wenn es im Regensburger Strafraum gefährlich wurde, dann war Hofmann meist nicht weit weg. Direkt nach der Pause fehlten jedoch noch ein paar Zentimeter. Besser machte es Marvin Wanitzek, doch der vermeintliche Ausgleichstreffer fand wegen eines Handspiels keine Anerkennung (49.). Und so musste dann doch wieder Hofmann seinen Torriecher unter Beweis stellen. Nicht nur wegen seiner 14 Saisontreffer beweist der 28 Jahre alte Angreifer, wie wichtig er für den Tabellenneunten im Kampf um den Klassenerhalt ist.

Es ist also kein Wunder, dass Sportchef Oliver Kreuzer mit Hofmann verlängern möchte. Ob der KSC mit seinen Verhandlungen Erfolg haben wird? «Ich kann dazu noch nichts sagen. Es gibt noch keine Tendenz, aber ich werde mir Gedanken machen», verspricht Hofmann. Fehlen würde er dem KSC bei einem Abgang an allen Ecken und Enden.

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