Schleuserkriminalität

Hausdurchsuchungen in mehreren Bundesländern - Staatsanwaltschaft aus Baden-Württemberg zuständig

Ein Polizist mit Handschellen und einer Pistole am Gürtel steht vor einem Streifenwagen.
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Ein Polizist mit Handschellen und einer Pistole am Gürtel steht vor einem Streifenwagen.

Bei Ermittlungen gegen einen Mann, der mit gefälschten Ausweisdokumenten gehandelt haben soll, durchsuchte die Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen mehrere Wohnungen in verschiedenen Bundesländern.

Waldshut-Tiengen (dpa/lsw) - Bei Ermittlungen gegen einen mutmaßlichen Schleuser hat die Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen (Kreis Waldshut) am Donnerstag fünf Wohnungen in Berlin, Hessen und Sachsen durchsuchen lassen. Wie die für die Razzien zuständige Bundespolizei weiter mitteilte, seien auch Räume eines Nagelstudios in Kassel durchsucht worden. Wie ein Sprecher der Behörde sagte, drehen sich die Ermittlungen um einen Mann, der mit gefälschten Ausweisdokumenten gehandelt haben soll. Auch soll er daran beteiligt gewesen sein, Ausländer nach Deutschland einzuschleusen.

Dass die Staatsanwaltschaft in Waldshut-Tiengen für die Ermittlungen zuständig ist, liegt nach Angaben der Bundespolizei daran, dass einer der Tatorte im Zuständigkeitsbereich der Anklagebehörde liegt. Beamte der Stuttgarter Bundespolizei hätten über Monate hinweg mutmaßliche Nutzer der gefälschten Dokumente im Bundesgebiet identifiziert. Bei den Durchsuchungen am Donnerstag seien Beweismittel sichergestellt worden. Auch seien Beamte auf zwei Menschen ohne Aufenthaltsdokumente gestoßen. Sie wurden angezeigt, wie es hieß.

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