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Hauk warnt vor unseriöser Werbung für Nahrungsergänzungsmittel

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Peter Hauk (CDU)
Peter Hauk (CDU), Agrarminister von Baden-Württemberg, warnt vor irreführenden Aussagen über Nahrungsergänzungsmittel. © Marijan Murat/dpa/Archivbild

Nahrungsergänzungsmittel sind umstritten. Unlautere Werbeangebote rücken nun verstärkt in den Blickpunkt der Lebensmittelüberwachung.

Stuttgart (dpa/lsw) - Agrarminister Peter Hauk (CDU) hat vor irreführenden Aussagen über Nahrungsergänzungsmittel gewarnt. Hauk sagte im Vorfeld der Vorstellung des Berichts der Lebensmittelüberwachung am Mittwoch (11.00 Uhr) in Stuttgart: «Ich empfehle den Verbraucherinnen und Verbrauchern, sich nicht durch übertriebene Wirkungsbehauptungen im Internet täuschen zu lassen. Bei unseriösen Aussagen in sozialen Medien ist Vorsicht geboten.»

Im Internet würden vermehrt Lebensmittel, insbesondere Nahrungsergänzungsmittel, mit Gesundheitsversprechen beworben, sagte er. «Für eine gesundheitsbezogene Werbung gibt es jedoch in der EU klare Regeln, die auch im Internet und sozialen Medien gelten.»

Nach Angaben des Ministeriums ist vor allem die Kontrolle der Werbeaussagen in den sozialen Medien wie Instagram nicht leicht. Das Chemische- und Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart nahm 68 Influencerinnen und Influencer auf Instagram hinsichtlich der Aussagen im Zusammenhang mit der Gesundheit unter die Lupe.

Demnach wurden bei 565 sogenannten Stories zwar nur 44 gesundheitsbezogene Angaben identifiziert, von denen jedoch etwa 90 Prozent als nicht zulässig einzustufen wurden, wie Hauk berichtete. Die Lebensmittelüberwachung werde diese Werbebereiche künftig genauer überwachen.

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