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Das „größte Raubtier der Welt“ breitet sich in Baden-Württemberg aus - Experte besorgt

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Von: Nadja Pohr

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Das „größte Raubtier der Welt“ erobert auch Baden-Württemberg. Als Kolonie kann die Argentinische Ameise ganze Ökosysteme gefährden.

Stuttgart/Heilbronn - Im Südwesten nehmen die Wildtiere überhand. Nicht nur werden in verschiedenen Landkreisen in Baden-Württemberg immer häufiger Wölfe gesichtet, wie von einer Spaziergängerin im Zollernalbkreis. Mittlerweile erobern auch immer mehr Wildtiere Stadtgebiete in Stuttgart.

Baden-Württemberg: Erster Fall des „größten Raubtiers der Welt“ in Heilbronn

Bill Gates warnte bereits seit Jahren vor einem der „tödlichsten Tiere der Welt“, das bereits auch in Stuttgart gesichtet wurde. Nun breitet sich in Baden-Württemberg auch das „größte Raubtier der Welt“ aus, wie es von planet-wissen.de bezeichnet wird. Das Tier stellt dabei eine große Gefahr für das Öko-System dar.

Ende November entdeckte der Schädlingsbekämpfer Johann Ekov den ersten Fall des „größten Raubtiers der Welt“ in Heilbronn - weit weg von dessen ursprünglicher Heimat. Es handelt sich um die Argentinische Ameise, die deshalb so gefährlich ist, weil sie ein Allesfresser ist. Somit kann die Tierart auch Krankheitsüberträger sein, indem sie Lebensmittel kontaminiert.

Französischer Forscher warnt vor der Argentinischen Ameise: „Schaffe es nicht, sie zu mögen“

Auch im europäischen Ausland, etwa im klimatisch milden Mittelmeerraum in Südfrankreich, haben Experten Spuren der gefährlichen Insekten nachgewiesen. Erick Provost, Biologe an der Universität Aix-Marseille, beschäftigt sich bereits seit langer Zeit mit den Tieren - und hat dazu eine klare Meinung: „Ich habe mein Leben damit verbracht, Ameisen zu beobachten. Diese Invasion macht mich sehr traurig. Ich schaffe es nicht, die Argentinischen Ameisen zu mögen. Die haben hier nichts zu suchen“, stellt der Forscher klar.

Bekämpft man die Argentinische Ameise nicht, verbündet sie sich zu einer sogenannten Super-Kolonie, die sich über riesige Gebiete erstreckt. Die bislang größte Super-Kolonie kam auf 6.000 Kilometer. In ihrem Kampf um Lebensraum und Futter handelt die Argentinische Ameise als Mega-Organismus, kann dadurch ganze Ökosysteme zerstören und wird so zum „größten Raubtier der Welt“.

Neues Verhalten der Argentinischen Ameise verwundert Experten

Neben einem Fall im Stadtkreis Heilbronn gab es bereits auch Vorkommen im Landkreis Heilbronn und Hohenlohe. Dabei irritiert den Experten Johann Ekov das neue Verhalten des „größten Raubtiers der Welt“, auch in Wohnräume einzudringen. „In Gärten oder auf Terrassen bekämpfen wir sie schon seit ein paar Jahren“, erzählt Ekov.

Anmerkung der Redaktion: Dieser Text ist bereits in der Vergangenheit erschienen. Er hat viele Leserinnen und Leser besonders interessiert. Deshalb bieten wir ihn erneut an.

Der größte Feind der Argentinischen Ameise ist das Wetter. Hitze und Kälte führten auch dazu, dass die Insektenart in der Region kaum Aufmerksamkeit erhalten hatte. Durch das Auftreten in den Wohnräumen verändert sich die Situation allerdings: Die Ameisen können besser überleben.

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