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Freiburg: Noch keine Verständigung in Prozess wegen zigfachen Kindesmissbrauchs

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Die Statue der Justitia mit einer Waage und einem Schwert in der Hand.
Ein Mann steht in Freiburg wegen zigfachen Kindesmissbrauchs vor Gericht (Symbolbild). © Arne Dedert/dpa

Im Prozess um Kindesmissbrauch in Hunderten Fällen gibt es in Freiburg nach wie vor kein Urteil. Dem Angeklagten drohen bis zu sieben Jahre Haft.

Freiburg (dpa/lsw) - Im Freiburger Prozess um Kindesmissbrauch in Hunderten Fällen steht eine Verständigung über einen Vorschlag der Jugendkammer weiter aus. Diese hatte dem Angeklagten im Gegenzug für ein Geständnis von 108 Fällen des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern zwischen Mai 2016 und September 2019 eine Freiheitsstrafe von sechs bis sieben Jahren in Aussicht gestellt. In der Verhandlung am Mittwoch gab es dazu keine Einigung, wie ein Sprecher des Landgerichts mitteilte. Nun wird am Freitag weiterverhandelt.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem 47-Jährigen vor, das Vertrauen zweier Mädchen erschlichen und sie dann missbraucht zu haben. Insgesamt geht es um mehr als 300 Taten. In vielen Fällen waren die Opfer noch im Kindesalter, also jünger als 14 Jahre. Für das Verfahren sind bislang Termine bis Anfang Februar geplant. Eine Verständigung, zu der die Staatsanwaltschaft bereit sei, könnte das Verfahren verkürzen und den Opfern womöglich Aussagen ersparen.

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