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Forscherin: Stopp der Beziehungen zu russischen Partner-Unis richtig

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Studierende im ersten Semester an der Universität Hohenheim
Wer sich jetzt nicht von Putin distanziert, wird laut einer Tübinger Forscherin automatisch zum Unterstützer. © Sebastian Gollnow / dpa

Olga Garaschuk, Präsidentin der Deutsch-Ukrainischen Akademischen Gesellschaft, hält das vorläufige Ende der Beziehungen von deutschen Hochschulen zu russischen Partner-Unis für richtig.

Tübingen (dpa/lsw) - Die Präsidentin der Deutsch-Ukrainischen Akademischen Gesellschaft, Olga Garaschuk, hält den vorläufigen Stopp der Beziehungen von deutschen Hochschulen zu russischen Partner-Unis für richtig. «Mich wundert es nicht, dass sich so wenige Akademiker, die in Russland leben, beschweren - denn die leben in keiner freien Welt», sagte die Tübinger Physiologin der «Schwäbischen Zeitung» (Dienstag). «Aber mich wundern die Exil-Russen, die wissenschaftlich in der ganzen Welt zu Hause sind, die größtenteils in Demokratien leben. Sie sind zu still.» Wer sich jetzt nicht von Putin distanziere, werde «automatisch zu einem Unterstützer».

Um in der Ukraine zu helfen, wolle ihre Organisation Bachelor- und Master-Studierenden trotz des Kriegs zu einem Abschluss verhelfen, sagte Garaschuk. «Und wir wollen, dass man einen Fond einrichtet, um die ukrainische Wissenschaft nach dem Krieg wieder aufzubauen.»

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