Coronavirus in Baden-Württemberg

Für Fitnessstudios in Baden-Württemberg gibt es neue Corona-Regeln

Eine Frau mit Maske trainiert in einem Fitnessstudio an einer Beinpresse.
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Fitnessstudios in Deutschland haben bisher nur im Rahmen von Modellprojekten öffnen dürfen.
  • Franziska Vystrcil
    VonFranziska Vystrcil
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Mit der neuen Corona-Verordnung, die seit Montag in Baden-Württemberg gilt, gibt es für Genesene und Geimpfte mehr Freiheiten. Neue Regeln gelten seit dem 16. August auch für den Besuch von Fitnessstudios.

Stuttgart - Seit Montag gilt in Baden-Württemberg eine neue Corona-Verordnung. Wer gegen das Virus geimpft oder davon genesen ist, der genießt seit dieser Woche deutlich mehr Freiheiten. Doch im Kampf gegen das Coronavirus in Baden-Württemberg hält das Land weiterhin an der Testpflicht für Innenräume für Ungeimpfte fest.

Auch die Regeln für Fitnessstudios haben sich im Zuge der neuen Verordnung geändert, die am 16. August in Kraft getreten ist. Bevor es mit dem Training losgehen kann, muss einiges beachtet werden, berichtet auch Heidelberg24*. Die Inzidenz ist seit der Einführung der neuen Verordnung in Baden-Württemberg nicht mehr das Maß für Einschränkungen, sondern die 3-G-Regel. Diese ist für Innenräume und damit auch für Fitnessstudios laut neuer Corona-Verordnung vorgesehen. Heißt konkret: Nur wer geimpft, genesen oder negativ getestet ist, darf diese betreten. Das wirkt sich auf den Sportbetrieb aus.

Fitnessstudios in Baden-Württemberg: Diese Corona-Nachweise muss man erbringen

Die 3-G-Regel gilt nach der aktuellen Verordnung unabhängig von der Sieben-Tage-Inzidenz. Um ins Fitnessstudio zu dürfen, können Geimpfte und Genesene wie schon zuvor ihren Nachweis über ihren Impfpass bzw. Genesenen-Nachweis oder über ein digitales Zertifikat erbringen. Wer weder geimpft noch genesen ist, muss einen tagesaktuellen negativen Corona-Test vorlegen. Hier soll ein Antigen-Test, auch Schnelltest genannt, ausreichen.  

In bestimmten Bereichen in Baden-Württemberg gilt seit 16. August eine PCR-Testpflicht. Anders als beim Besuch von Clubs oder Diskotheken sind für Fitnessstudios in Baden-Württemberg keine PCR-Tests aus dem Labor nötig. Diese sind seit dem 12. August kostenpflichtig und mit Preisen um 60 Euro zudem ziemlich teuer. Ab dem 11. Oktober werden ungeimpfte Fitnessstudiobesucher allerdings auch bei Antigen-Tests zur Kasse gebeten - ab diesem Datum wird der Antigen-Test kostenpflichtig. Die Testpflicht gilt nicht für Freizeit- und Amateursport in Sportstätten im Freien.

Fitnessstudios in Baden-Württemberg: Diese Regeln gelten für den Sportstudio-Besuch

Nach zunächst langen Schließungen durch den Lockdown darf seit Juni 2021 in Fitnessstudios in Baden-Württemberg wieder trainiert werden. Unter den bisher bestehenden Hygiene-Maßnahmen darf das Training auch nach der neuen Coronaverordnung fortgesetzt werden. Doch Trainierende müssen dennoch weiterhin mit Einschränkungen rechnen.

Seit 16. August gelten in Fitnessstudios in Baden-Württemberg folgende Regeln (Stand 17. August 2021):

  • Im Fitnessstudio, zum Beispiel auf dem Weg zu den Trainingsgeräten, muss eine medizinische Maske getragen werden. Während des Trainings am Platz darf die Maske aber abgezogen werden. Während man die Maske nicht trägt, sollten die Abstandsregeln von mindestens 1,5 Metern eingehalten werden.
  • Saunen sind geöffnet, allerdings gibt es keine Aufgüsse.
  • Die Duschen und Umkleiden dürfen unter Einhaltung der Hygiene-Regeln genutzt werden.
  • In vielen Fitnesscentern ist das Training nur erlaubt, wenn ein Handtuch untergelegt wird. Die Geräte müssen nach jeder Nutzung von Mitgliedern oder Mitarbeitern desinfiziert und gereinigt werden.

Nach der aktuellen Verordnung wird es für Fitnessstudios in Baden-Württemberg keine Personenbegrenzung mehr geben (Stand 17.08.2021). *Heidelberg24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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