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Firma mit vermeintlicher E-Mail vom Chef um gut 50.000 Euro betrogen

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Eine Frau hält Geldscheine in der Hand.
Eine Firma aus Lindau wurde mit einer gefälschten Mail des Chefs um rund 50.000 Euro betrogen (Symbolbild). © Daniel Karmann/dpa

Eine Firma aus Lindau am Bodensee wurde um rund 50.000 Euro betrogen. Eine gefälschte E-Mail machte den Anschein, der Geschäftsführer habe eine Zahlung in Auftrag gegeben.

Lindau (dpa) - Mit einer gefälschten E-Mail haben Unbekannte eine Firma in Lindau am Bodensee um rund 50 000 Euro betrogen. Ein Mitarbeiter der Buchhaltung habe nach der Zusendung geglaubt, der Geschäftsführer habe die Überweisung in Auftrag gegeben, teilte die Polizei am Montag mit. Der Betrug fiel demnach erst einige Tage später auf. Als der Firmenchef am 1. Dezember Anzeige erstattete, war das Geld schon vom deutschen Empfängerkonto weitergeleitet worden. Gegen dessen Inhaber wird nun wegen Geldwäsche ermittelt, die Ermittlungen zu den Hintermännern führt die Kripo Lindau.

Mit der Masche «CEO-Fraud» versuchen Täter demnach immer wieder, verantwortliche Mitarbeiter mit vermeintlichen Nachrichten ihrer Chefs dazu zu bringen, Geld ins Ausland zu überweisen. Mit großem psychischem Druck schafften es die meist gut organisierten und vorbereiteten Täter häufig, auch erfahrene Mitarbeiter zu täuschen.

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