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Explosiver Gefahrenstoff aus Neu-Ulmer Industriebetrieb ausgelaufen

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Die Polizeit teilte mit, dass im Abwasser von der Feuerwehr eine explosionsgefährliche Konzentration des Stoffes gemessen wurde (Symbolbild). © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/

In einem Industriebetrieb in Neu-Ulm sind mehrere Tausend Liter eines Gefahrenstoffes ausgetreten und teilweise in den Abwasserkanal gelaufen. Verletzte gab es nicht.

Neu-Ulm (dpa) - In einem Neu-Ulmer Industriebetrieb sind am Mittwoch mehrere Tausend Liter eines Gefahrenstoffes ausgetreten und teilweise über Schächte in den Abwasserkanal gelaufen. «Im Abwasser wurde von der Feuerwehr eine explosionsgefährliche Konzentration des Stoffes gemessen, so dass mehrere Gebäude innerhalb des Betriebes und das Klärwerk Ulm/Neu-Ulm vorsorglich evakuiert und von außen abgesperrt werden mussten», teilte das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West mit. Auch der Strom wurde abgestellt. Verletzte gab es nach vorläufigen Erkenntnissen jedoch nicht.

Experten suchen nun nach der Ursache des Lecks, durch das der Gefahrenstoff Toluol ausgetreten war. Toluol wird als Lösungsmittel verwendet und wird auch Motorkraftstoffen beigesetzt. Allerdings bildet es leicht entzündliche Dampf-Luft-Gemische.

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