„Achterbahn-Duell“

Europapark: Revolutionäre Doppel-Achterbahn in Planung? Erste Hinweise

Menschen fahren auf einer Wildwasserbahn im Europapark.
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Der Europapark baut neue Attraktionen. Statt einer Achterbahn könnten 2023 sogar gleich zwei entstehen.
  • Valentin Betz
    VonValentin Betz
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Der Europapark will 2023 eine neue Achterbahn eröffnen. Inzwischen gibt es den Verdacht, dass es dabei nicht bleibt.

Rust - Die vergangenen Monate waren auch für den Europapark aufgrund der Corona-Pandemie nicht einfach. Mittlerweile hat die Sehenswürdigkeit in Baden-Württemberg aber wieder geöffnet und schaut offenbar recht zuversichtlich in die Zukunft. Das offenbaren nicht zuletzt die umfangreichen Baupläne, die der Europapark hat. Beispielsweise soll eine Hochbahn im Europapark entstehen, um die Verkehrsprobleme vor Ort zu lösen.

Aber eine bessere Vernetzung der Parkanlage ist nicht der einzige Wunsch der Betreiber. Auch neue Attraktionen sollen künftig weitere Besucher anlocken. Erst kürzlich gab der Europapark Details zu einer neuen Riesen-Achterbahn bekannt. Die Eröffnung des Fahrgeschäfts ist bis 2023 geplant. Doch wie Parkerlebnis berichtet, könnte es nicht nur bei einer Bahn bleiben. Vielmehr gibt es Hinweise, dass gleich zwei Achterbahnen gebaut werden.

Europapark: Geplante Achterbahn könnte anders aussehen, als bisher vermutet

Die für 2023 angekündigte Achterbahn soll eine Gesamtlänge von 1.600 Metern haben und auf einer recht schmalen Baufläche entstehen. Parkerlebnis spekuliert deshalb, dass auf dem Gelände stattdessen zwei großteils parallel verlaufende Achterbahnen mit je 800 Metern Länge entstehen könnten. Dafür sprechen weitere Gründe, die das Portal recherchiert hat.

So weiß Parkerlebnis, dass der Achterbahn-Hersteller Mack Rides, der die Fahrgeschäfte für den Europapark baut, eine neue Art Achterbahn geplant hat. Das geht aus dem Europäischen Patentregister hervor. Darin ist „von einem neuen System die Rede, welches die gleichzeitige Beförderung von Fahrgästen über zwei miteinander interagierenden Schienenführungen optimieren soll“, so Parkerlebnis. Experimente wie dieses wären keine Besonderheit, immerhin wären laut dem Europapark-Chef auch Achterbahnen mit 200 km/h technisch kein Problem. Umsetzen will er derlei Geschwindigkeiten jedoch nicht.

Achterbahn für den Europapark könnte in neuem Themenbereich entstehen

Die Doppel-Achterbahn könnte damit ein sogenanntes „Dueling Element“ haben, in dem sich zwei Achterbahnzüge quasi miteinander „duellieren“. Parkerlebnis hat diesbezüglich Hinweise auf Wettrennen, Interaktionen, vorgetäuschte Kollisionen und Überholmanöver in der Patentbeschreibung gefunden.

Zudem tauchen im deutschen Markenregister zwei Namen für den Europapark auf, die zu einer Doppel-Achterbahn passen würden: „Apparatus OHM“ und „Transferator OHM“. Die beiden Begriffe aus der Elektrotechnik sind vor allem deshalb verdächtig, weil im Europapark auch ein neuer Themenbereich „Kroatien“ entstehen soll. Nikola Tesla, quasi der berühmteste Elektroingenieur der Welt, war gebürtiger Kroate, erklärt Parkerlebnis. Wirkliche Gewissheit zu den Spekulationen um eine Doppel-Achterbahn wird es freilich erst geben, wenn die Bauarbeiten beginnen, beziehungsweise wenn der Europapark seine Pläne näher konkretisiert.

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