3G-Regel und Maskenpflicht

Europapark: Neue Corona-Regeln für Besucher - Testpflicht auch für Kinder

Der Europapark Rust
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Corona-Regeln im Europapark: Ab dem 16. August gelten auch in Rust für einen Besuch die 3G.
  • Valentin Betz
    VonValentin Betz
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Der Europapark hatte es durch das Coronavirus in Baden-Württemberg lange schwer. Inzwischen sind die Tore wieder geöffnet, doch durch die neue Verordnung des Landes gelten seit dem 16. August angepasste Regeln.

Rust - Die Landesregierung hat ihre Strategie angepasst, um das Coronavirus in Baden-Württemberg weiter in den Griff zu bekommen, aber trotzdem Normalität zu gewährleisten. Am 16. August trat eine neue Fassung der Corona-Verordnung des Landes in Kraft. Künftig ist demnach die 3G-Regel maßgebend, das heißt Bürger in Baden-Württemberg müssen geimpft, genesen oder getestet sein, um reibungslos am Alltag teilnehmen zu können.

Im Umkehrschluss gilt aber auch, dass für Ungeimpfte in Baden-Württemberg härtere Regeln gelten, mitunter genügt auch ein Corona-Schnelltest nicht mehr, sondern nur ein PCR-Test. Die angepasste Handhabung hat auch den Europapark in Rust dazu bewogen, seine Besuchsregeln anzupassen.

Corona-Regeln im Europapark: Verordnung zieht für Besucher Änderungen nach sich

Das Coronavirus in Baden-Württemberg hatte den Europapark in Rust bereits in der Vergangenheit vielfach beschäftigt. Zwischendurch blieben die Tore für Besucher geschlossen, für die Wintersaison 2021 nahm der Europapark deshalb Änderungen vor. Anders als sonst bleibt der Freizeitpark auch zwischen Sommer- und Wintersaison geöffnet.

Anlässlich der neuen Corona-Verordnung wird der Besuch im Europapark ab dem 16. August für Geimpfte und Genesene deutlich erleichtert. Wer noch Ungeimpft ist, hat mit der Vorlage eines gültigen Tests den größten Aufwand. Geimpfte sind verpflichtet, ihren Impfausweis oder eine entsprechende App vorzuzeigen, die vollständige Impfung muss dann mindestens 14 Tage zurückliegen. Genesene werden auf der Seite des Europaparks dazu aufgefordert, ihr PCR-Labortestergebnis auf Antikörper mitzubringen. Dieses muss mindestens 28 Tage alt sein.

Komplizierter sieht es für ungeimpfte Besucher aus. Mitgebrachte Selbsttests sind im Europapark ungültig, Schnelltests dürfen maximal 24 Stunden alt, PCR-Tests 28 Stunden alt sein. „Ein negatives Testergebnis wird ab einem Alter von 6 Jahren benötigt. Personengruppen, die keinen Test benötigen, sind Kinder unter 6 Jahren, Schülerinnen und Schüler jeden Alters sowie Kinder, die noch nicht eingeschult sind“, heißt es auf der Europapark-Seite.

Coronatests im Europapark: Kapazitäten begrenzt, Besucher sollen sich vorab testen lassen

Der Europapark bittet darüber hinaus darum, den Schnell- oder PCR-Tests bereits vor dem Besuch zu machen und das Ergebnis mitzubringen. Vor Ort seien die Testkapazitäten „sehr beschränkt und nur für absolute Ausnahmefälle vorgesehen“. Zur Not gebe es zudem auf der Website des Ortenaukreises die Möglichkeit, nach nahegelegenen Teststationen zu suchen.

Trotz der neuen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg gilt im übrigen weiterhin eine Maskenpflicht in allen Innenräumen. Für den Europapark gilt zudem, dass in den Attraktionen sowie im Anstehbereich eine Maske getragen werden muss - sowie überall dort, wo der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann.

Die Attraktionen im Europapark sorgen darüber hinaus noch für eine Besonderheit: Durch manche Fahrgeschäfte kann die Maske nass werden - die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes besteht aber natürlich weiterhin. „Am besten bringen Sie sich mehrere Masken mit oder Sie schauen in unseren Shops vorbei“, empfiehlt der Europapark deshalb.

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