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Europapark: An diese Corona-Regeln müssen sich Besucher jetzt halten

Das Logo ist am Eingang des Europaparks zu sehen.
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Wer den Europapark Rust besuchen will, muss sich an die bestehenden 3G-Regeln halten (Symbolbild).
  • Franziska Vystrcil
    VonFranziska Vystrcil
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Seit 16. September gelten in Baden-Württemberg neue Corona-Regeln. Diese sind auch beim Besuch des Europaparks in Rust verbindlich. Das muss dabei beachtet werden. 

Rust - Bei der Bekämpfung des Coronavirus in Baden-Württemberg hat die Landesregierung neue Maßnahmen beschlossen. Am 16. September trat eine neue Verordnung in Baden-Württemberg in Kraft. Demnach ist die 3G-Regel maßgebend. Nur noch wer geimpft, genesen oder negativ getestet ist, kann am öffentlichen Leben teilnehmen. Vor allem für Ungeimpfte bringt die neue Verordnung massive Einschränkungen. Sie müssen anhand von PCR-Tests nachweisen, dass sie nicht mit Corona infiziert sind. Im Vergleich zu Geimpften und Genesenen gelten für Ungeimpfte in Baden-Württemberg insgesamt härtere Regeln.

Das Coronavirus hatte auch Einschränkungen für den Europapark zufolge. Darauf reagiert der Freizeitpark nun unter anderem mit Änderungen für die Wintersaison 2021. Eigentlich schließt der Park zwischen Halloween und Beginn der Wintersaison seine Tore. Dieses Jahr bleibt der Europapark in diesem Zeitraum geöffnet. Für einen Besuch des Europaparks Rust greifen schon jetzt besondere Regeln. Dies gilt es dabei zu beachten.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Diese Warnstufen gibt es

Im Zuge der neuen Verordnung gibt es für Baden-Württemberg auch ein neues Warnsystem, das sich in unterschiedliche Stufen eingliedern lässt. Es ersetzt die bisher verwendete Sieben-Tage-Inzidenz und bezieht sich auf die neu eingeführte 7-Tages-Hospitalisierungs-Inzidenz von Corona-Fällen. In der ersten Stufe, der sogenannten Basisstufe, bleiben die bisherigen 3G-Regelungen bestehen, heißt es auf der Internetseite des Landes Baden-Württemberg.

Schwieriger wird es für Ungeimpfte bei der nächsten Warnstufe. Ab einer Inzidenz von 250 gibt es dann eine PCR-Pflicht in vielen Bereichen. Dabei gilt in dieser Stufe etwa für Ungeimpfte in einigen Bereichen ein Zutritts- und Teilnahmeverbot. Die nächstfolgende Alarmstufe greift ab einer Hospitalisierungs-Inzidenz von 390 oder höher. Dann erhalten nur noch geimpfte und genesene Personen Zutritt zum Europapark. Welche Stufe aktuell für den Europapark gilt, kann auf dessen Webseite abgerufen werden.

Am besten informiert man sich zudem vor Anreise übers Internet, wie viel im Europapark los ist, etwa über die sogenannten „Freizeitampel“. Zwar gelten für den Park keine konkreten Einschränkungen mehr, dennoch entschieden sich die Betreiber dazu, die Besucherzahl zu regulieren, berichtet auch *heidelberg24. Vor einigen Wochen ging das allerdings nach hinten los: Der Europapark verteilte an seine Besucher verschieden farbige Armbänder, um zwischen Geimpften und Getesteten zu unterscheiden. Im Internet löste diese Regelung heftige Diskussionen aus. Wenig später schaffte der Europapark die Armbänder wieder ab.

Diese Corona-Regeln gilt es beim Besuch des Europaparks zu beachten

Grundsätzlich greift - wie in ganz Baden-Württemberg - die 3G Regel auch im Europapark. Heißt: Besucher müssen eine Impfung, Genesung oder einen negativen Coronatest vorweisen, um Zutritt zum Freizeitpark zu erhalten. Zum Abgleich der Richtigkeit der Daten muss zudem ein Lichtbildausweis vorgezeigt werden. Die Testnachweise müssen dabei von einer offiziellen Teststelle stammen. Selbst durchgeführte Schnelltests sind nicht mehr zulässig. Zu beachten ist bei den Tests auch, dass Antigen-Schnelltests nicht älter als 24 Stunden und PCR- Tests nicht älter als 48 Stunden sein dürfen.

Besucher sollten sich zudem vor Anreise zum Europapark testen lassen. Zwar gibt es vor Ort die Möglichkeit eines Tests, jedoch sind die Kapazitäten beschränkt und nur für Ausnahmefälle gedacht. Auf der Seite des Europaparks können Testtermine vorab gebucht werden. Für Parkbesucher mit Wohnsitz in Deutschland ist der Test vor Ort kostenlos, für alle anderen wird eine Gebühr von 25,39 Euro pro Person fällig. Ausgenommen von der Testpflicht sind nicht schulpflichtige Kinder bis sieben Jahre und Schüler bis 17 Jahre, da Letztere regelmäßig in der Schule getestet werden.

Auch die Maskenpflicht bleibt im Europapark bestehen. Alle Personen ab dem vollendeten sechsten Lebensjahr müssen in Bereichen, in denen der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, medizinische OP- oder FFP2-Masken tragen. Dieser Abstand muss im Park generell zu allen Personen eingehalten werden, die nicht zur eigenen Gruppe gehören. Eine Abstandsregelung gilt ebenfalls auf den Parkplätzen des Freizeitparks. Befinden sich haushaltsfremde Personen im Wagen, müssen schon bei Anreise alle Insassen Mund und Nase mit einer Maske bedecken. *heidelberg24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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