Neue Details zum Geheimprojekt

„Waghalsige Fahrfiguren“: Europapark plant spektakuläre neue Achterbahn

Menschen mit Mundschutz fahren mit der Blue Fire im Europapark.
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Die neue Achterbahn im Europapark soll Geschwindigkeiten von bis zu 130 Stundenkilometer erreichen.
  • Berkan Cakir
    VonBerkan Cakir
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Der Europapark plant eine neue Achterbahn. Viel gibt der Freizeitpark darüber noch nicht preis. Sicher ist bisher nur: Sie wird sehr schnell.

Rust - Lange standen die Attraktionen im Europapark still, darunter auch die schnellste Achterbahn in Deutschland: der Silverstar. Die 2002 eröffnete Achterbahn erreicht eine Geschwindigkeit von fast 130 Kilometern pro Stunde - und damit mehr als auf deutschen Autobahnen zum Teil erlaubt ist. Seit der Europapark am 21. Mai wieder geöffnet hat, rauscht die Achterbahn wieder aus einer Höhe von 73 Metern hinab und sorgt bei den Fahrgästen für Adrenalinschübe.

Geht es nach den Parkbetreibern soll die schnellste Attraktion in naher Zukunft aber Konkurrenz bekommen. Bereits bekannt war, dass der Europapark eine neue Achterbahn plant. Nähere Details dazu hielten die Parkbetreiber aber bis dato zurück. Nun aber sind einige weitere Informationen durchgesickert. Wie die Badische Zeitung berichtet, soll es sich bei der Bahn um eine weiterentwickelte Version des „Big Dipper“ von Mack Rides handeln, dem Produzenten der Freizeitparkattraktionen, dessen Inhaber die Betreiber des Europaparks sind.

Europapark plant mit einer Achterbahn, die sehr enge Kurven fahren kann

Der Achterbahntyp „Big Dripper“ wurde erstmal in einem holländischen Freizeitpark 2016 eröffnet, fährt auf Stahlschienen und zeichnet sich durch kurze Züge aus, mit denen sehr enge Kurven gefahren werden können. „So schaffen wir es auf geringer Grundfläche die waghalsigsten Fahrfiguren unterzubringen. Die Abfolge der Elemente geschieht dabei in Sekundenbruchteilen“, schreiben die Entwickler dazu auf der Homepage.

Eine solche Anlage soll künftig auch im Europapark ihren Platz finden. Laut den Planern sollen die Züge dabei per Magnetbeschleunigung auf rund 80 Kilometer pro Stunde beschleunigt werden. In der Spitze werden Geschwindigkeiten von bis zu 130 Kilometern pro Stunde erwartet. Ob die neue Bahn etwas langsamer oder vielleicht sogar etwas schneller als der Silverstar fahren könnte, ist noch unklar.

Darüber hinaus ist auch noch unklar, ob die Achterbahn gebaut werden kann. Viel hängt vom Ruster Gemeinderat ab. Einige Gemeinderäte sehen die neue Bahn durchaus kritisch. Befürchtet wird vor allem mehr Lärm. Eine Bürgerbeteiligung soll Aufschluss über die Situation bringen. Patrick Marx von Mack Rides betonte bereits jetzt aber, dass es technische Möglichkeiten gebe, auf die „verschiedenen Bedürfnisse einzugehen“.

Europapark-Besucher können sich bereits jetzt über andere Attraktionen freuen

Wann die neue Achterbahn kommen könnte, ist ebenfalls unklar. Es gibt keinen bekannten Zeitrahmen, da noch nicht einmal der Baubeschluss aus dem Gemeinderat steht. Der Park selbst gibt sich weiterhin bedeckt. In Fankreisen allerdings wird bereits über eine Eröffnung 2023 spekuliert.

Bereits jetzt können sich Europapark-Besucher aber über mehrere neue Attraktionen freuen. So gibt es für Gäste der Wasserparks Rulantica einige neue Bereiche, wie beispielsweise ein Freiluft-Wasserspielplatz. Zudem steht in nächster Zeit eine weitere Neuerung an: der Europapark baut ein weltweit einzigartiges „Restaurant der Zukunft“, das 2022 eröffnen soll.

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