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Veterinäramt lässt im Enzkreis mutmaßlich vernachlässigte Kuh töten

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In Pforzheim (Enzkreis) musste eine Kuh (Symbolbild) vom Veterinäramt getötet werden. © Hauke-Christian Dittrich/dpa

Das Veterinäramt hat bei Pforzheim im Enzkreis eine mutmaßlich vernachlässigte Kuh getötet. Zuvor hatte die Tierschutzorganisation PETA über das Tier berichtet.

Pforzheim (dpa/lsw) – Eine mutmaßlich vernachlässigte verletzte Kuh im Enzkreis ist im Auftrag von Behörden getötet worden. Das Veterinäramt des Kreises habe das veranlasst, teilte eine Sprecherin des Landratsamts in Pforzheim am Donnerstag (4. August) mit. Die Tierschutzorganisation PETA hatte zuvor berichtet, die Kuh sei inmitten ihrer Exkremente etwa drei Wochen lang größtenteils unversorgt sich selbst überlassen worden.

Aufnahmen zeigen den Angaben nach das Tier mit Wunden an den Vorderbeinen, in denen sich Fliegenlarven ausbreiteten. Der Verein habe daraufhin das Amt eingeschaltet. PETA erstattete nach eigenen Angaben gegen den Landwirt Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz bei der Staatsanwaltschaft Karlsruhe. Dort war zunächst niemand für Nachfragen erreichbar. Die Polizei kannte den Fall nicht. Der Enzkreis nannte keine Details.

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