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Deutsche Weinkönigin will sich weiter für Branche einsetzen

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Deutsche Weinkönigin Sina Erdrich
Sina Erdrich, 73. Deutsche Weinkönigin aus dem Weinanbaugebiet Baden, freut sich über den Sieg. © Uwe Anspach/dpa/Archivbild

Sina Erdrich aus Baden ist seit einem Jahr die wichtigste Botschafterin des deutschen Weins. Sie spricht gerne Klartext - auch vor Bundestagsabgeordneten. Nun blickt die 25-Jährige nach vorne.

Durbach (dpa/lsw) - Die scheidende Deutsche Weinkönigin Sina Erdrich will sich auch in Zukunft für die Branche einsetzen. «Nach dem Studium würde ich gerne die Schnittstelle zur Weinwelt finden», sagte die Bildungswissenschaftlerin der Deutschen Presse-Agentur in ihrem badischen Heimatort Durbach (Ortenaukreis). Es gebe bereits Ideen: «Schulungen für Sommeliers, E-Learning für Fachhändler, vielleicht auch eine Tätigkeit in einem Verband», fügte die 25-Jährige hinzu.

Am Freitag kommender Woche (30. September) soll in Neustadt an der Weinstraße Erdrichs Nachfolgerin gekürt werden. Erstmals in der mehr als 70-jährigen Geschichte der Weinkönigin kann dann das Publikum mitbestimmen.

Erdrich hat nach eigenem Bekunden keine Scheu, auch vor Bundestagsabgeordneten zu sagen, «was nötig ist in der Branche». Sie sehe sich als Marketingfrau und zugleich als Sprecherin der Weinbranche. «Ich will nicht nur die Wertschätzung der Verbraucher, sondern auch der Politik für die Landwirtschaft und insbesondere für den Weinbau.» Die Deutsche Weinkönigin gibt es seit 1949.

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