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Bahn hat Großteil der Bahnhofsgebäude in Baden-Württemberg verkauft

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Deutsche Bahn
Die Deutsche Bahn hat in den vergangenen Jahrzehnten den Großteil ihrer Bahnhofsgebäude verkauft. 2824 von 3507 gehören nicht mehr dem Staatskonzern. © Fabian Sommer/dpa/Symbolbild

Wie der Verband Allianz pro Schiene mitteilte, habe sich die Deutsche Bahn in den vergangenen Jahrzehnten von 73 Prozent ihrer Bauwerke in Baden-Württemberg getrennt.

Stuttgart/Berlin (dpa/lsw) - Die Deutsche Bahn hat in den vergangenen Jahrzehnten den Großteil ihrer Bahnhofsgebäude verkauft. Seit 1999 trennte sie sich von 73 Prozent der Bauwerke in Baden-Württemberg, wie der Verband Allianz pro Schiene am Donnerstag mitteilte. Bundesweit waren es 81 Prozent der Gebäude. 2824 von 3507 Bahnhofsgebäuden gehören nicht mehr dem Staatskonzern. «Die meisten Bahnhöfe sind in den ostdeutschen Bundesländern verkauft worden», sagte Vereinsgeschäftsführer Dirk Flege. «In Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen gehört nur noch jedes 20. Bahnhofsgebäude dem Bund.»

Viele verkaufte Empfangsgebäude seien in unbefriedigendem Zustand und könnten von Reisenden nicht mehr genutzt werden. Damit für den Klimaschutz mehr Menschen auf die Bahn umsteigen, seien attraktive Bahnhöfe notwendig. Der Bund habe seine Allgemeinwohlverpflichtung vernachlässigt, kritisierte die Allianz pro Schiene. Bund und Länder müssten Eigentümer finanziell unterstützen, wenn sie die Gebäude für die Verkehrswende fit machten.

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