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Der Trend zur Urne schafft Platz auf Friedhöfen - auch für neue Ideen

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Die Friedhofskultur ist im Wandel
Die Friedhofskultur ist im Wandel. Immer mehr Menschen wollen ein Urnengrab. © DIB Deutsches Institut für Bestattungen/dpa

Im Südwesten lassen sich mittlerweile knapp 80 Prozent einäschern. Grabflächen bleiben dadurch frei.

Karlsruhe (dpa/lsw) - Deutschlandweit sind es durchschnittlich 72 Prozent - in manchen Kommunen im Südwesten lassen sich inzwischen bis zu 80 Prozent der Menschen einäschern. Das bringt den Friedhöfen ein umgekehrtes Platzproblem: Was tun mit den frei werdenden Flächen von Gräbern, die aufgegeben oder gar nicht erst nachgefragt werden? Viele Friedhöfe stellen sich nach Worten von Frank-Michael Littwin vom Landesverband der Friedhofsverwalter Deutschlands neu auf oder haben in den letzten Jahren bereits Konzepte entwickelt.

Noch in den 70er und 80er Jahren sei die Fläche der Friedhöfe mit Blick auf Erdbestattungen berechnet worden, sagt Littwin. «Das ist vorbei.» Längst brauchen Kommunen und Friedhofsverwalter Ideen für neue Nutzung, sagt er. Insektenfreundliche Wiesen, Spielplätze, grüne Ruheoasen. Manches ist nur angedacht, manches schon umgesetzt oder in Planung. Ein Patentrezept gibt es nicht.

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