Gefahr durch Covid-19

Coronavirus in Baden-Württemberg: Diese Menschen gehören zur Risikogruppe

  • Sabrina Hoffmann
    vonSabrina Hoffmann
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Beim Coronavirus in Baden-Württemberg gibt es Risikogruppen, bei denen die Lungenkrankheit Covid-19 einen schweren Verlauf nehmen kann. Diese Personen gehören dazu.

  • Das Coronavirus in Baden-Württemberg verursacht schlimmstenfalls eine Lungenentzündung.
  • Covid-19 verläuft bei Personen aus der Risikogruppe öfter schwer.
  • Das Ministerium für Soziales in Baden-Württemberg fordert als Schutz vor der Lungenkrankheit eine Atemmaske.

Stuttgart - Das Coronavirus in Baden-Württemberg wird durch Tröpfchen beim Husten und Niesen übertragen und ist besonders für die Risikogruppe gefährlich. Die Inkubationszeit (Zeit von der Ansteckung bis zum Auftreten der ersten Symptome) beträgt zwischen einem und 14 Tagen, was den Schutz der Risikogruppe erschwert.

Als erste Symptome bei Covid-19 treten oft Halsschmerzen, hohes Fieber, Husten und manchmal ein Verlust des Geruchssinnes auf. Das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg warnt zudem vor Coronavirus-Symptomen, die unterschätzt werden.

Bei Patienten aus der Risikogruppe kann das Coronavirus in Baden-Württemberg einen schweren Verlauf verursachen. Wenn der Erreger in die Lunge gelangt, kann er eine Lungenentzündung verursachen. Bei einem schweren Verlauf der Lungenkrankheit müssen die Patienten auf der Intensivstation mit einer künstlichen Beatmung behandelt werden. Das Klinikum Stuttgart hat wegen des Coronavirus die Zahl der Intensivplätze massiv aufgestockt.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Risikogruppe ist besonders gefährdet

Besteht bei den Patienten eine Vorerkrankung oder gehören diese aufgrund des Alters zu der Risikogruppe, kommt es häufiger als sonst zu Todesfällen im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg. Das Ministerium für Soziales in Stuttgart empfiehlt der Risikogruppe als Schutz vor der Ansteckung mit Covid-19 eine Atemschutzmaske.

Die Risikogruppe benötigt einen besonderen Schutz vor Covid-19. Um mögliche Verbreiter des Coronavirus in Baden-Württemberg, die selbst keine Symptome zeigen, zu identifizieren, müssen viele Personen getestet werden. Durch Isolation dieser Personengruppe wird die Ausbreitung des Coronavirus eingedämmt.

Ein weiterer Schutz der Personen aus der Risikogruppe besteht in der Selbstisolation. Soziale Kontakte und Menschenansammlungen sollen vermieden werden. Das DRK Baden-Württemberg bietet Angehören der Corona-Risikogruppe Hilfe an - zum Beispiel durch Unterstützung beim Kauf von Lebensmitteln.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Diese Personen gehören zur Risikogruppe für Covid-19

Coronavirus in Baden-Württemberg: Corona-Tests sollen die Risikogruppe schützen

Das Coronavirus in Baden-Württemberg ist besonders für die Risikogruppe eine Bedrohung. Ein hohes Risiko für einen schweren Verlauf der Lungenkrankheit besteht für ältere Personen. Ab einem Alter von 50 Jahren steigt da Risiko für den Bedarf einer künstlichen Beatmung auf der Intensivstation und für Todesfälle stark an.

Besonders betroffen von dem schweren Verlauf von Covid-19 sind Personen mit einem Alter von über 80 Jahren. Bei dieser Risikogruppe kann das Immunsystem nicht mehr ausreichend auf das Coronavirus reagieren und sie machen den größten Teil der Corona-Todesfälle in Baden-Württemberg aus.

Jene Menschen in Baden-Württemberg, die unter Vorerkrankungen leiden, zählen, unabhängig von ihrem Alter, ebenfalls zu der Risikogruppe. Kritische Vorerkrankungen sind vor allem Bluthochdruck, chronische Erkrankungen der Atemwege, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Erkrankungen, die das Immunsystem schwächen.

Junge Menschen gehören nicht zu der Risikogruppe. Bei einigen mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg Infizierten verläuft die Erkrankung ohne oder mit milden Symptomen. Es kann aber auch in dieser Altersgruppe ein schwerer Verlauf mit einer Lungenentzündung bis hin zum Tod auftreten. Damit junge Menschen das Coronavirus nicht an andere weitergeben, empfiehlt das Ministerium für Soziales in Baden-Württemberg auch ihnen das Tragen einer Atemmaske. Die Maske bietet einen Schutz vor Tröpfcheninfektionen.

Risikogruppe: So können sich diese Personen vor dem Coronavirus in Baden-Württemberg schützen

Das Ministerium für Soziales in Baden-Württemberg empfiehlt Personen, die einer Risikogruppe angehören, sich vor dem Coronavirus in Baden-Württemberg zu schützen. Durch Waschen der Hände mit Seife und Desinfektionsmittel kann eine Übertragung des Virus auf die Schleimhäute verhindert werden.

Besonders Personen mit einem Alter von über 50 Jahren sollten in Zeiten des Coronavirus in Baden-Württemberg ihre sozialen Kontakte einschränken. Diese Einschränkung gilt auch für Menschen, bei denen eine Vorerkrankung besteht. Beim Einkaufen ist ein Mindestabstand von zwei Metern zu halten.

Eine Atemmaske, die als Schutz getragen wird, verhindert die Infektion mit dem Coronavirus möglicherweise ebenfalls. Türschnallen oder die Stangen von Einkaufswagen sollten nur mit Handschuhen angefasst werden. Zum Schutz vor dem Coronavirus herrscht in Baden-Württemberg Maskenpflicht.

Treten erste Symptome der Lungenkrankheit auf, müssen diese sofort gemeldet werden. Zur Abklärung der Diagnose Covid-19 wird ein Abstrich genommen. Bis zum Ergebnis des Tests dürfen Betroffene die Wohnung nicht verlassen.

Solange keine Lungenentzündung aufgetreten ist, kann die Behandlung einer Infektion mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg zu Hause stattfinden. Im Fall von Atemproblemen muss eine künstliche Beatmung auf der Intensivstation erfolgen. Ein schwerer Verlauf kann Todesfälle verursachen.

Das Coronavirus in Baden-Württemberg: Alle Bürger schützen Risikogruppe mit Schutzmaßnahmen

Damit sich das Coronavirus in Baden-Württemberg nicht zu schnell ausbreiten kann, müssen große Menschenansammlungen vermieden werden. Personen, die der Risikogruppe angehören, sollten ihre Einkäufe früh am Morgen erledigen, damit sie mit möglichst wenig Personen Kontakt haben.

Menschen mit einem Alter von über 60 Jahren sollten in Zeiten des Coronavirus in Baden-Württemberg die öffentlichen Verkehrsmittel nicht zu den Stoßzeiten benutzen. Um eine Ansteckung mit Covid-19 zu vermeiden, müssen die Hände bei Angehörigen der Risikogruppe mit Handschuhen geschützt werden. Besteht eine Vorerkrankung sollten unnötige soziale Kontakt vermeiden werden.

Ein Besuch in Pflegeheimen oder Altersheimen ist verboten, damit die Lungenkrankheit nicht auf die Bewohner übertragen wird. Das Ministerium für Soziales in Baden-Württemberg überwacht die Maßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus und erlässt gegebenenfalls neue Beschlüsse.

Die Zahl der Infektionen und Todesfälle steigt weiter an, wie die täglich aktualisierte Karte mit Coronavirus-Fällen in Baden-Württemberg zeigt. Das Universitätsklinikum Tübingen hat ein Krisentelefon für Corona-Angst und Covid-19 eingerichtet.

Von Dr. Andrea Triebl

Rubriklistenbild: © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

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