Anzeige droht

Polizei löst Kindergeburtstag wegen Corona-Verstoß auf

Kuchen mit Kerzen und Spielzeug
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Ein Kindergeburstag in Schwäbisch Gmünd löste einen Polizeieinsatz aus
  • Sina Alonso Garcia
    vonSina Alonso Garcia
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Wegen des Coronavirus in Baden-Württemberg gibt es strenge Regeln. „Game over“ hieß es nun für einen Kindergeburtstag mit zu vielen Besuchern.

Schwäbisch Gmünd - Das Coronavirus in Baden-Württemberg breitet sich weiter mit alarmierender Geschwindigkeit aus. Aufgrund der vielen Neuinfektionen rief unter anderem die Landesregierung in Baden-Württemberg weitreichende Maßnahmen aus. In der Landeshauptstadt Stuttgart gilt eine Maskenpflicht auch in der Innenstadt, solange der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann.

Zu den Verordnungen gehört ebenfalls die Limitierung von Personenansammlungen in der Öffentlichkeit. Eine private Feier in Schwäbisch Gmünd (Ostalbkreis) überschritt die erlaubte Zahl von damals noch zehn Personen jedoch deutlich, die Polizei musste eingreifen.

Völlig ohne Bedenken schienen die Veranstalter eines Kindergeburtstages am vergangenen Wochenende in einem Schwäbisch Gmünder Vereinsheim zu sein. Die fröhliche Feier fand ihr jähes Ende, als die Polizei gegen 16.15 Uhr wegen des Verstoßes gegen die Verordnungen zum Schutz vor dem Coronavirus in Baden-Württemberg einschreiten musste. 

Coronavirus in Baden-Württemberg: Polizei beendet Kindergeburtstag in Schwäbisch Gmünd

Laut Angaben der Polizei Aalen feierten am Sonntag 28 Personen gemeinsam einen Kindergeburtstag in einem Vereinsheim in der Hospitalgasse in Schwäbisch Gmünd. Die Anzahl der Beteiligten überschritt die von der Landesregierung zum Schutz vor dem Coronavirus in Baden-Württemberg festgelegte maximale Personenzahl von damals zehn. Zeugen meldeten den Verstoß gegen die Verordnungen. Die Feier wurde daraufhin von der Polizei beendet.

Den verantwortlichen Eltern droht nun eine Anzeige. Die Polizei appelliert weiter an die Vernunft der Bürger, da solche Verstöße keine Bagatelldelikte seien. Die Vorgaben seien zwingend erforderlich, um Menschenleben zu schützen. Jeder müsse seinen Beitrag im Kampf gegen das Coronavirus leisten. 

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