Krankenhaus, Bäder, Saunen, Sportwettkämpfe

Corona-Lockerungen in Baden-Württemberg - seit dem 1. Juli ist fast alles wieder erlaubt

Ein Mann trinkt auf der Tanzfläche aus einer Weinflasche, Frauen jubeln ihm zu
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Neue Corona-Lockerungen in Baden-Württemberg: Ab 1. Juli ist Tanzen auf Hochzeitsfeiern wieder erlaubt
  • Julian Baumann
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Das Coronavirus in Baden-Württemberg stellt weiter eine Gefahr dar. Trotzdem hat das Bundesland mit der Corona-Verordnung vom 1. Juli fast alle Regeln weiter gelockert. Hier sind die wichtigsten Neuerungen.

  • Das Coronavirus in Baden-Württemberg führte zu weitreichenden Einschränkungen und Maßnahmen zum Infektionsschutz.
  • Die Landesregierung hat die Verordnungen in den vergangenen Wochen gelockert. Vieles ist, unter Einhaltung der Hygienevorschriften, wieder erlaubt.
  • Zum 1. Juli treten neue Corona-Verordnungen in Kraft. Nachfolgend findet ihr die wichtigsten Neuerungen.

Stuttgart - Das Coronavirus in Baden-Württemberg führte zu weitreichenden Einschränkungen des sozialen Lebens und zu Verboten und Maßnahmen zum Infektionsschutz. Inzwischen lockerte die Landesregierung einige der Verordnungen wieder. Zum 1. Juli tritt nun eine neue Corona-Verordnung in Kraft. Neue Verordnungen betreffen die Bereiche Sport, Kunst, Bäder und Saunen, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen und das Beherbergungsverbot in Baden-Württemberg. Die Corona-Regeln ändern sich zum 1. Juli nicht vollständig. Die Grundregeln bleiben bestehen.

Das Abstandsgebot als Basis für die Eindämmung des Coronavirus in Baden-Württemberg bleibt bestehen. Auch die Maskenpflicht ist in den bisher üblichen Bereichen wie nach wie vor einzuhalten. Dazu gehört in Baden-Württemberg das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung in öffentlichen Verkehrsmitteln, beim Einkaufen in Läden und Einkaufszentren und für bestimmte Berufsgruppen. Tanzveranstaltungen in Clubs und Diskotheken sind nach wie vor nicht erlaubt. Das Tanzen auf einer Hochzeitsfeier ist jedoch trotz Coronavirus in Baden-Württemberg ab dem 1. Juli wieder möglich.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Die wichtigsten Neuerungen der Verordnungen im Überblick

Wegen des Coronavirus in Baden-Württemberg war es lange Zeit nicht möglich, mit mehreren Personen in die Öffentlichkeit zu gehen. Laut den neuen Verordnungen ist es ab dem 1. Juli erlaubt, dass sich 20 Personen im offenen Raum treffen. Damit gleicht die Regierung die Regeln von privaten und öffentlichen Räumen an. Auch Veranstaltungen mit 250 Personen sind trotz Coronavirus in Baden-Württemberg möglich, wenn die Zuschauer für die gesamte Dauer der Veranstaltung feste Sitzplätze haben und die Veranstaltung einem im Vorhinein festgelegten Programm folgt. Dazu zählen beispielsweise Kulturveranstaltungen, Vereinstreffen oder Mitarbeiterversammlungen.

Veranstaltungen mit maximal 500 Teilnehmern sollen trotz des Coronavirus in Baden-Württemberg ab dem 1. August wieder erlaubt sein. Mehr als 500 Teilnehmer sind jedoch bis zum 31. Oktober verboten. Bars, Restaurants und Cafés öffneten ihre Türen bereits wieder für die Kundschaft. Clubs und Diskotheken müssen weiterhin zu bleiben. Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen dürfen auch nach den Corona-Lockerungen in Baden-Württemberg zum 1. Juli nicht öffnen. Die Verordnungen, die ab dem 1. Juli entfallen, sind:

Einzelhandel
Vergnügungsstätten
Kosmetik und Medizinische Fußpflege
Beherbergungsbetriebe
Freizeitparks
Gaststätten
Bordgastronomie
Veranstaltungen
Private Veranstaltungen
Indoor-Freizeitaktivitäten
Maskenpflicht in Praxen
Berufsbildung
Gottesdienste
Weiterbildung

Corona-Verordnungen Baden-Württemberg: Lockerungen für bestimmte Bereiche

Die neue Verordnung zum Schutz vor dem Coronavirus in Baden-Württemberg sieht weitreichende Lockerungen in bestimmten Bereichen vor. In Musik- und Jugendkunstschulen ist ab dem 1. Juli eine maximale Gruppengröße von 20 Personen erlaubt. Während des Unterrichts im Gesang und an Blasinstrumenten ist ein Mindestabstand von zwei Metern einzuhalten.

Für den Unterricht in anderen Sparten entfällt die Abstandsregel vollständig. Durch diese Corona-Lockerungen in Baden-Württemberg entstehen jedoch neue Regeln. So ist es Vorschrift, dass Teilnehmerlisten geführt werden, um eine mögliche Infektionskette nachvollziehen zu können. „Mit war wichtig, die Regeln für die Musik-, Kunst- und Jugendkunstschulen zu vereinfachen und damit die Grundlage für die weitere Öffnung ihres breiten Angebots zu schaffen“, sagte Kultusministerin Susanne Eisenmann. „Musik-, Kunst- und Jugendkunstschulen tragen entscheidend zur musikalischen und künstlerischen Bildung der Kindern und Jugendlichen bei und sind deshalb ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Lebens in Baden-Württemberg“.

Die drei bisherigen Verordnungen zum Schutz vor dem Coronavirus in Baden-Württemberg im Sport, werden zu einer Verordnung zusammengefasst. Auch im Sport ist die maximale Gruppengröße von 20 Personen einzuhalten. Die Corona-Verordnung Sport ermöglicht Wettkämpfe mit Körperkontakt. Insgesamt dürfen maximal 100 Sportler an einem Wettkampf teilnehmen. Auch Zuschauer sind wieder möglich - allerdings ebenfalls maximal 100.

Weitere neue Verordnungen sind:

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