Covid-19: Aktueller Stand

Corona aktuell: Zwei weitere Städte verbieten Anti-Corona-Demos

  • Eva Kaczmarczyk
    vonEva Kaczmarczyk
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Das Coronavirus breitet sich weiter in Baden-Württemberg aus. Die Zahl der Neuinfektionen nimmt wieder zu. Alle Informationen zum Coronavirus in Baden-Württemberg in unserem Ticker.

Update, 18 Uhr: Die Maßnahmen gegen das Coronavirus sorgten bereits mehrfach für ausufernde Protestaktionen in Baden-Württemberg. Stuttgart verbot jüngst zwei Demos. Nun schließen sich Städte wie Heilbronn und Rastatt dem Verbot von Demonstrationen an. In Heilbronn war die Demo für den 10. April angekündigt, die Stadt verwies bei dem Grund für das Verbot auf die Erfahrungen aus vergleichbaren, landesweiten Veranstaltungen. Es bestünden bei den Verantwortlichen Zweifel, ob die gelten Auflagen eingehalten würden. In Rastatt wurden ähnliche Gründe für das Verbot genannt. 

Coronavirus in Baden-Württemberg: Kurioses Gerichtsurteil: In Heilbronn wurde die Maskenpflicht für einen Mann ausgesetzt

Update, 17:30 Uhr: Zum Schutz vor dem Coronavirus ist eine Maske Pflicht. Doch in Heilbronn wurde nun ein Mann von der Maskenpflicht in der Innenstadt befreit, dies entschied ein Stuttgarter Verwaltungsgericht. Die Rechte des Klägers seien verletzt durch die Regel, da sie nicht mit einer zeitlichen Befristung oder einer auflösenden Bedingung verknüpft seien. Für den Rest der Heilbronner bleibt die Maskenpflicht aber dennoch bestehen. 

Update, 16:03 Uhr: Die hohe Anzahl an Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg lastet die Krankenhäuser immer stärker aus. In acht Kreisen im Südwesten stehen aktuell gar keine Intensivbetten mehr zur Verfügung. Dazu zählen der Landkreis Calw, Freudenstadt, Heidenheim, Rastatt und Landshut, sowie der Stadtkreis Heilbronn und der Hohenlohekreis. Gernot Marx, der Präsident der Deutschen interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) befürchtet, dass sich die Lage Ende April sogar noch zuspitzen könne. 

Coronavirus in Baden-Württemberg: Bürgermeister von Neckargemünd attackiert Corona-Politik von Kretschmann

Update, 12:20 Uhr: Der Kurs der Landesregierung Baden-Württembergs im Umgang mit dem Coronavirus sorgt für viele Diskussionen. Vor allem Ministerpräsident Winfried Kretschmann steht oft im Mittelpunkt von Kritik an den aktuellen Corona-Maßnahmen. In einem Facebook-Post übt nun der Bürgermeister von Neckargemünd, Frank Volk, heftige Kritik an der Corona-Politik Kretschmanns. Er forderte Kretschmann auf, sich um versprochene Hilfen zu „kümmern“ und nicht zu „schwafeln“. Der Bürgermeister habe „null Verständnis“ für eine Verharmlosung des Virus. Er wünscht sich am Ende seines Facebook-Posts zudem mehr Zusammenhalt in der Gesellschaft. 

Update, 11 Uhr: Die „Querdenken“-Demos am Karsamstag gegen die Maßnahmen wegen des Coronavirus in Baden-Württemberg sorgten für viel Aufregung bundesweit. Um ein erneutes Ausufern zu verhindern, sprach die Stadt Stuttgart jetzt ein Verbot für die geplanten weiteren Demos von anderen Veranstaltern am 17. April aus. Die Demos waren diesmal nicht direkt von den Querdenkern angemeldet worden, sondern von der Initiative „Es reicht uns“. Stuttgarts Oberbürgermeister Frank Nopper begründete das Verbot mit der „Unzuverlässigkeit“ der Anmelder der Demonstrationen.

Update, 9. April, 7 Uhr: Zwei Tage in Folge ist die Zahl der Neuinfektionen sehr hoch. Am Mittwochabend wurden 3.109 neue Infektionen mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg gemeldet. Am Donnerstagabend lag diese Zahl mit 3.661 sogar noch höher. Die Zahl der Infizierten im Land stieg auf mindestens 380.772 an. 340.004 davon gelten als genesen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 wächst um 37 auf 8.868.

Die hohe Zahl der Neuinfektionen wirkt sich auch auf die 7-Tage-Inzidenz im Land aus. Diese stieg bereits gestern leicht an. Heute liegt sie bei 109,3. Aktuell gibt es keine Landkreise mit einer Inzidenz unter 50. 28 Landkreise weisen eine Inzidenz von über 100 auf. Die hohen Inzidenzen belasten auch die Krankenhäuser. Mehr als 90 Prozent der Intensivbetten im Land sind belegt. Am Donnerstagabend kamen 470 neue Patienten mit einer Corona-Infektion hinzu.

Durch die Unterstützung von Hausarztpraxen beim Impfen kommt die Impfkampagne langsam voran. Bald werden 1,5 Millionen Menschen die Erstimpfung erhalten haben. Über eine halbe Million Menschen haben außerdem die Zweitimpfung erhalten.

Update, 16 Uhr: Für Schulen in Hotspot-Regionen wurde bereits aufgrund der hohen Zahl von Corona-Neuinfektionen eine Testpflicht beschlossen. Ob eine solche Corona-Testpflicht nun für Kitas und damit auch für jüngere Kinder kommen soll, ist derzeit noch unklar. Die Gewerkschaft Verdi kritisierte die uneinheitliche Strategie für Kitas bereits. Auch Eltern zeigen sich unzufrieden mit der unklaren Perspektive. Weitere Entscheidungen zur Corona-Strateige in Kitas sollen heute folgen. 

Coronavirus in Baden-Württemberg: Corona-Testpflicht tritt für Schulen in Hotspot-Regionen ab dem 19. April in Kraft

Update, 14:30 Uhr: Das Coronavirus hat Baden-Württemberg noch immer fest im Griff. Aufgrund erhöhter Neuinfektionszahlen mit Covid-19 führte das Land Baden-Württemberg eine Testpflicht an Schulen in Hotspot-Regionen ein. Zweimal wöchentlich steht dann für Schüler ein Corona-Schnelltest an, dessen negatives Ergebnis ist Voraussetzung für die Teilnahme am Präsenzunterricht. Das Ministerium plant die Einführung der Testpflicht und eine Rückkehr aller Klassenstufen für den 19. April. Dann soll es im Wechsel Präsenz- und Fernunterricht geben. 

Update, 12:10 Uhr: Die strengen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus führen immer wieder zu Protesten in Baden-Württemberg. Am Karsamstag sorgte eine Groß-Demo der Stuttgarter „Querdenker“ für Ärger - die Teilnehmer hielten sich nicht an Hygienevorschriften. Nun plant die Initiative „Querdenken“ am 17. April bereits die nächste Corona-Demo. Über mögliche Konsequenzen solcher Proteste wird in der Regierung heftig diskutiert. Aktuell steht die Landeshauptstadt Stuttgart in der Kritik, weil sie für Karsamstag kein Demo-Verbot ausgesprochen hatte.

Update, 8. April, 7 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen in Baden-Württemberg ist noch immer hoch. Am Mittwochabend wurden dem Landesgesundheitsamt 3.109 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Am Vortag waren es nur 830 Neuinfektionen. Dies könnte damit zusammenhängen, dass über Ostern weniger Tests gemacht wurden und damit auch weniger Infektionen erfasst werden konnten. Zudem melden die Gesundheitsämter an Sonn- und Feiertagen häufig keine neuen Fälle. Seit Beginn der Pandemie haben sich 377.111 Personen im Land mit Covid-19 infiziert. 337.872 Menschen überstanden die Infektion und gelten als genesen.

Durch die hohe Zahl der Neuinfektionen geraten die Krankenhäuser zunehmend in Bedrängnis. 468 neue Patienten wurden in den Intensivstationen aufgenommen. Für 36 Menschen endete die Infektion tödlich, was die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 insgesamt auf 8.831 steigen lässt. Die Reproduktionszahl sinkt weiter und liegt aktuell bei 0,79.

Die 7-Tage-Inzidenz in Stuttgart nähert sich mit 102,2 wieder der 100er-Marke. In ganz Baden-Württemberg liegt sie derzeit bei 101,1 und ist damit im Vergleich zu gestern leicht gestiegen. Der Stadtkreis Freiburg im Breisgau hat die 50er-Marke seit gestern wieder überschritten und weist nun eine Inzidenz von 53,2 auf. Die Inzidenz des Landkreises Schwäbisch-Hall liegt aktuell bei 229,2, hier entspannt sich die Lage nur sehr langsam.

Update, 19 Uhr: Das Coronavirus legt dem Projekt „Öffnen mit Sicherheit“ viele Steine in den Weg. Zuletzt wurde die Schließung der Außengastronomie beschlossen. Mit-Initiatorin Lisa Federle und Oberbürgermeister Boris Palmer wandten sich in einem Brief an die Bevölkerung Tübingens, um ihr Verständnis für die Frustration aufgrund der Schließung auszudrücken. Der Brücken-Lockdown und Schließungen seien immer noch eine Alternative, so Palmer. Er und auch Federle seien jedoch weiterhin vom Modellprojekt überzeugt.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Schulen in BW sollen nach Osterferien selbst über Öffnungen entscheiden

Update, 18:30 Uhr: Aktuell herrscht aufgrund des Coronavirus Chaos in den Schulen Baden-Württembergs und auch nach den Osterferien ist kein einheitliches Konzept für die Öffnung der Schulen in Sicht. Der Deutsche Lehrerverband sprach sich dafür aus, dass Kommunen, Gesundheitsämter und Schulträger selbst über Öffnungen und Maßnahmen für den Präsenzunterricht nach den Osterferien entscheiden sollen. Der Flickenteppich, der dadurch entstünde, sei nicht der Optimalfall.

Update, 14:30 Uhr: Einen Impftermin zu buchen, gestaltet sich in Baden-Württemberg derzeit nicht einfach. Die Portale werden von den Nutzern oft als nicht besonders bedienerfreundlich empfunden. Private Anbieter wollen die Impfterminbuchung im Land vereinfachen und so Alternativen schaffen. Die Portale könnten einen besseren Überblick bieten und vor allem den älteren Menschen den Weg zur Impfung erleichtern. Viele der privaten Portale wurden jedoch mittlerweile gesperrt, weil sie laut Kassenärztlicher Bundesvereinigung nicht ausreichend vor Hackerangriffen geschützt sind. Die Konkurrenz spornt nun das Bundesgesundheitsministerium dazu an, am eigenen Portal zu arbeiten, um dieses benutzerfreundlicher zu machen. 

Coronavirus in Baden-Württemberg: Ausgangssperre in Stadtkreis Heilbronn wegen hoher Inzidenz verhängt

Update, 14 Uhr: Bei der Eindämmung des Coronavirus in Baden-Württemberg werden neue Rückschläge verzeichnet. Im Stadtkreis Heilbronn wurde wegen erhöhter Inzidenz die Ausgangssperre am Dienstag wieder aktiviert. Die Land-und Stadtkreise Mannheim, Rastatt, Baden-Baden und Schwäbisch Hall hatten zuvor eine Beschränkung ausgesprochen. In Schwäbisch-Hall gilt diese sogar tagsüber. In Heilbronn ist das Verlassen der eigenen Wohnung nun von 20 bis 5 Uhr morgens nur noch aus triftigen Gründen erlaubt.

Update, 12 Uhr: Gemütlich in einem Café zu sitzen und die Sonne zu genießen, ist derzeit wegen des Coronavirus in Baden-Württemberg nur schwer möglich. Das Modellprojekt „Öffnen mit Sicherheit“ gibt den Menschen eine kleine Verschnaufpause vom Lockdown. Wegen hoher Neuinfektionszahlen muss Tübingens Modellprojekt seine Außengastronomie jedoch wieder schließen. Einzelhandel und Kultur bleiben weiterhin geöffnet. In Kitas und Schulen wird ein verpflichtender Schnelltest pro Woche eingeführt. In Unternehmen ab 50 Mitarbeitern muss ab kommendem Montag sogar zweimal pro Woche getestet werden. 

Update, 7. April, 7 Uhr: Am Dienstagabend wurden dem Landesgesundheitsamt 830 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg gemeldet. Das sind fast 100 mehr als am Vortag. Die Zahl der Neuinfektionen schwankt seit Ostern stark. Dies wirkt sich auch stark auf die 7-Tage-Inzidenz der einzelnen Landkreise aus. Die Landeshauptstadt Stuttgart weist aktuell eine Inzidenz von 106,1 auf. Somit sind Lockerungen der Kontaktbeschränkungen nicht in Sicht. Aber es gibt auch gute Nachrichten - eine Stadt liegt mit 42,8 aktuell wieder unter einer Inzidenz von 50: Freiburg im Breisgau.

Seit Beginn der Pandemie haben sich mindestens 374.002 Personen in Baden-Württemberg mit dem Coronavirus infiziert. Noch immer ist die Reproduktionszahl sehr hoch. Aktuell liegt diese bei 0,89. Dies wirkt sich auf die Belegung der Intensivbetten in den Krankenhäusern aus. 2.148 von betreibbaren 2.439 Intensivbetten (88,1 Prozent) werden zur Behandlung benötigt. Am Dienstagabend wurden 458 neue Patienten aufgenommen. Die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit Covid-19 wächst um 34 auf insgesamt 8.795 Personen. 

Hausarztpraxen sollen zukünftig die Impfkampagne unterstützen. Bisher sind 1.398.028 Personen mit einer Erstimpfung versorgt worden, 584.169 erhielten bereits die Zweitimpfung. 

Update, 19:30 Uhr: Die Lage aufgrund des Coronavirus spitzt sich zu. Baden-Württembergs Gesundheitsminister Manfred Lucha forderte nun eine Verschärfung der Maßnahmen, um die Ausbreitung von Covid-19 einzudämmen. Den Denkanstoß dazu bot die Forderung eines schnellen, harten Lockdowns vom nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet. Der Landesvorsitzende der CDU in Baden-Württemberg, Thomas Strobl, spricht sich ebenso für einen „Brücken-Lockdown“ aus. Wie genau die Ausgestaltung strengerer Maßnahmen in Baden-Württemberg aussehen würde, ist noch unklar.

Modellprojekt „Öffnen mit Sicherheit“ in Tübingen: Trotz hoher Corona-Inzidenz soll das Projekt weiterlaufen

Update, 19 Uhr: Das Coronavirus sorgt derzeit für wenig Planungssicherheit in Baden-Württemberg. Auch das Modellprojekt „Öffnen mit Sicherheit“ ist davon betroffen. In Tübingen soll das Modellprojekt trotz hoher Inzidenz und Notbremse weitergeführt werden. Auch über das lange Osterwochenende waren Handel, Gastronomie und Kultur unter angepassten Bedingungen für Besucher mit Corona-Schnelltest geöffnet. Ob das Projekt allerdings final abgeschlossen werden kann, wird erst noch entschieden. 

Update, 18:30 Uhr: Vielen Einwohnern in Baden-Württemberg steht in den kommenden Wochen eine Impfung gegen das Coronavirus bevor - mit dem Impfstoff von Astrazeneca. Bislang waren sowohl für die Erst- als auch die Folgeimpfung Astrazeneca vorgesehen. Nach vereinzelten Thrombosefällen im Zusammenhang mit dem Impfstoff wird nun für Impfberechtigte unter 60 eine Alternative zur Zweitimpfung mit Astrazeneca angeboten. Noch ist unklar, ob die Ständige Impfkommission (Stiko) eher den Impfstoff von Biontech oder Moderna empfehlen wird. Auf Wunsch und nach sorgfältiger Absprache mit einem Arzt kann die Zweitimpfung auch mit Astrazeneca erfolgen.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Stuttgarter Querdenken-Demo könnte Infektionszahlen massiv erhöhen

Update, 15 Uhr: Die Maßnahmen gegen das Coronavirus in Baden-Württemberg sind teilweise stark umstritten. Die Regierung fürchtet, dass sich die am vergangenen Samstag stattgefundene Querdenker-Demo zu einem „Superspreading-Event“ mit fatalen Folgen für die Neuinfektionszahlen entwickeln könnte. Die Teilnehmer haben sich weder an die geltenden Hygienemaßnahmen noch an den Mindestabstand gehalten - im Netz wurde dieses Verhalten als „asozial“ und „unerträglicher Skandal“ verurteilt.

Update, 14:45 Uhr: Impfen ist noch immer die stärkste Waffe gegen das Coronavirus in Baden-Württemberg. Zunächst war dies den Krankenhäusern und Impfzentren vorbehalten. Ab dieser Woche sollen zusätzlich auch Hausärzte in Baden-Württemberg und Deutschland die Corona-Impfung verabreichen dürfen. Der Landkreis Göppingen diente bereits als Vorreiter für dieses Vorhaben, weil die Ausbreitung von Covid-19 hier eine Ausnahmeregelung nötig machte. Das überschaubare Angebot von 940.000 Impfdosen deutschlandweit erlaubt jedoch in Baden-Württemberg zunächst nur 18 Impfdosen pro Woche und Arzt.

Update, 6. April, 6:47 Uhr: Über die Osterfeiertage war die Zahl der Neuinfektionen sehr hoch. Am Karfreitag wurden dem Landesgesundheitsamt 2.599 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg gemeldet. Der Wert ist bis zum Ostermontag wieder gesunken und lag gestern Abend bei 730 neu gemeldeten Infektionen. Da an Ostern jedoch weniger Tests durchgeführt wurden, sind die Zahlen nur bedingt aussagekräftig. Seit Beginn der Pandemie haben sich insgesamt 373.174 Menschen im Land mit dem Coronavirus infiziert. 

Durch den raschen Anstieg der Fallzahlen waren die Krankenhäuser über die Feiertage stark ausgelastet. 428 neue Patienten wurden aufgenommen, 233 davon benötigen invasive Beatmung. Insgesamt 334.448 Personen überstanden Covid-19 seit Beginn der Pandemie in Baden-Württemberg und gelten als genesen. 14 weitere Todesfälle kamen hinzu, was die Zahl der Toten im Zusammenhang mit Covid-19 auf insgesamt 8.761 anwachsen lässt. 

Die 7-Tage-Inzidenz und die Reproduktionszahl waren vor und während den Osterfeiertagen sehr hoch. Inzwischen ist die 7-Tage-Inzidenz auf 116,8 gesunken. Vor einer Woche lag sie noch bei 129,1 (Stand 19. März). Der Landkreis Stuttgart verbleibt mit einer hohen Inzidenz von 108,0 weiterhin im kritischen Bereich. Der Landkreis Rastatt wies am Samstag eine erhöhte Inzidenz von 200,9 auf. Am Montagabend entspannte sich die Lage und die Inzidenz sank wieder auf 176,7. Die Reproduktionszahl sinkt auf 0,89. 

Die voranschreitende Impfung ist weiterhin die wichtigste Waffe im Kampf gegen das Coronavirus in Baden-Württemberg. 1.375.671 Menschen erhielten die Erstimpfung, 574.922 die Zweitimpfung.

Update, 15:30 Uhr: Die Osterfeiertage werden durch das Coronavirus auch im Jahr 2021 nicht so sein, wie sie in den vergangenen Jahren waren. Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet stieß noch einmal die Diskussion um eine Verschärfung der Corona-Regeln an Ostern an. Eine verbindliche, neue Strategie für das Bundesland Baden-Württemberg wurde jedoch bislang nicht beschlossen. Ob es dabei bleibt, ist jedoch noch immer unklar.

Update, 13:30 Uhr: Das Coronavirus setzt der Gastronomie und Hotellerie in Baden-Württemberg stark zu. Nun macht Baden-Württembergs Tourismusminister Guido Wolf die Hoffnungen auf eine baldige Öffnung der Gastronomie und Hotels endgültig zunichte. Neben hohen Infektionszahlen sorgen vor allem die Virus-Mutationen für Unsicherheiten in der Planung. Breite Öffnungen in Aussicht zu stellen, sei „unseriös“, so Wolf. Massenhafte Tests, Modellversuche und smarte Kontaktnachverfolgungen seien der Fokus für die nächste Zeit.

Ostern mit Coronavirus in Baden-Württemberg: Bürger sollen zu Hause bleiben und Kontakte vermeiden

Update, 12:45 Uhr: Der Lockdown aufgrund des Coronavirus wird an den Feiertagen besonders schwer für die Bewohner im Ländle. Baden-Württembergs Tourismusminister Guido Wolf bittet darum, den Lockdown an Ostern zu Hause zu verbringen und von Gruppenaktivitäten abzusehen. Diese könnten für das Infektionsgeschehen „fatale Folgen haben“. Beliebte Ausflugsziele wie zum Beispiel der Schwarzwald sollten gemieden werden. Auch von Motorradausflügen solle man absehen. 

Update, 1. April, 7:30 Uhr: 3.328 Neuinfektionen mit dem Coronavirus wurden dem Landesgesundheitsamt am Mittwochabend gemeldet. Das sind fast 1.000 mehr als am Vortag. Auch die 7-Tage-Inzidenz verzeichnet einen Anstieg. Sie stieg von 125,7 am gestrigen Tag auf 129,8. Die Landeshauptstadt Stuttgart verzeichnete einen deutlichen Rückgang der Inzidenz um 8,3. Damit liegt die Inzidenz in Stuttgart aktuell wieder unter 100.

Die Zahl der Neuinfektionen war in den vergangenen Tagen stetig hoch, was auch die Auslastung der Krankenhäuser beeinflusst. 361 neue Patienten wurden eingeliefert. 193 davon sind so schwer erkrankt, dass sie invasive Beatmung benötigen. 20 Personen überlebten die Infektion mit Covid-19 nicht, das erhöht die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit der Atemwegserkrankung auf 8.704.

Mittlerweile sind mehr als eine Million Menschen in Baden-Württemberg geimpft. Zuletzt wurde die Impfung mit Astrazeneca für Menschen unter 60 Jahren gestoppt, eine Umbuchung auf einen anderen Impfstoff soll ermöglicht werden. Mit 532.454 Personen haben bereits mehr als eine halbe Million Bürger die Zweitimpfung erhalten.

Update, 19 Uhr: Die unklare Politik in Bezug auf das Coronavirus und den Schulbetrieb sorgt derzeit für viele Sorgen bei Eltern und Lehrern. Deshalb beschloss das Land Baden-Württemberg nun, künftig eine Corona-Testpflicht an Schulen einzuführen. Die neue Regelung soll nach den Osterferien dafür sorgen, dass nur noch Schüler mit negativem Schnelltest zum Präsenzunterricht erscheinen dürfen. Die Organisation der Tests obliegt den Schulen, was bereits zu heftiger Kritik an der Planlosigkeit der Regierung führte.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Keine Corona-Tests für Auswärtige in Tübingen mehr

Update, 18:30 Uhr: Die Neuinfektionen mit dem Coronavirus schnellen in Tübingen in die Höhe. Nun muss Oberbürgermeister Boris Palmer Konsequenzen in Form eines Stopps der Corona-Schnelltests in Tübingen für Auswärtige folgen lassen. Das Modellprojekt steht unter starker Kritik, der OB bittet um Verständnis für die Lage.

Update, 18 Uhr: Das Coronavirus erschwert vielen Freizeitparkbetreibern in Baden-Württemberg das Leben. Zur Schaffung einer Zukunftsperspektive soll der Ortenaukreis und der Europapark zur Modellregion werden. Dies forderte der ortenauer Landrat Frank Scherer in einem Schreiben an Gesundheitsminister Manfred Lucha. Grundlage für die Modellregion und den Betrieb des Europaparks sei ein wissenschaftlich geprüftes strenges Hygiene-, Schutz- und Testkonzept. Die entsprechende Infrastruktur im Kreis sei bereits vorhanden. 

Coronavirus in Baden-Württemberg: Vier Demonstrationen der Querdenken-Initiative in Stuttgart geplant

Update, 16:15 Uhr: Die Maßnahmen gegen das Coronavirus beschränken den Alltag vieler Menschen in Baden-Württemberg. Nun will die Querdenken-Initiative an gleich vier Orten in Stuttgart Demonstrationen gegen die Maßnahmen stattfinden lassen. Die bisher größte Anti-Corona-Demo ist auf dem Cannstatter Wasen mit erwarteten 2.500 Teilnehmern geplant. 250 Personen werden zur „IMPFormations-Kundgebung zum Haftungsausschluss einer freien Impf-Entscheidung“ auf dem Parkplatz Rotebühlhof erwartet. Weitere kleinere Demonstrationen sind auf dem Börsenplatz und auf dem Wilhelmsplatz geplant. 

Update, 14:30 Uhr: Bereits gestern wurde die Impfung gegen das Coronavirus mit Astrazezenca in Städten wie München und Berlin gestoppt. Nun schließt sich Baden-Württemberg dem Astrazeneca-Impfstopp an und nur noch Personen ab 60 Jahren erhalten das Vakzin. Nach „ärztlichem Ermessen” könne es jedoch Ausnahmen bei Personen unter 60 Jahren geben. Für Impftermine, bei denen eine Impfung mit Astrazeneca geplant war, kann vor Ort eine Umbuchung auf einen anderen Impfstoff vorgenommen werden. 

Update, 31. März, 7 Uhr: 1.976 Neuinfektionen wurden am Dienstagabend an das Landesgesundheitsamt übermittelt. Das lässt die Anzahl der insgesamt Infizierten im Land seit dem ersten Auftreten des Coronavirus in Baden-Württemberg auf 361.661 anwachsen. 324.764 Personen überstanden die Infektion und gelten als genesen. 27 Personen starben im Zusammenhang mit Covid-19, dies erhöht die Anzahl der Todesfälle auf 8.684. 

Die Lage in den Krankenhäusern ist aufgrund der hohen Inzidenz weiterhin angespannt. 2.118 von 2.433 betreibbaren Intensivbetten sind belegt. 369 neue Patienten mit einer Corona-Infektion wurden eingeliefert, 196 davon müssen invasiv beatmet werden.

Die 7-Tage-Inzidenz steigt auf 125,7. Dieser Wert definiert, wie viele Menschen pro 100.000 Einwohner sich innerhalb der vergangenen Woche mit dem Coronavirus infiziert haben. Die Reproduktionszahl liegt bei 1,10. Die hohe Zahl der Neuansteckungen spiegelt sich in den Inzidenzen der Landkreise wider: Keiner weist eine Inzidenz unter 50 auf. Nur noch zwölf Landkreise liegen bei einer Inzidenz unter 100, 30 Landkreise haben diese Grenze bereits überschritten.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Gartenschau „Blühendes Barock“ weiterhin offen

Update, 19 Uhr: Ein neuer Haarschnitt war wegen des Coronavirus in Baden-Württemberg lange nicht möglich. Nach einer kurzen Öffnungsphase müssen aufgrund der erhöhten Inzidenz und des daraus folgenden Lockdowns in der Landeshauptstadt alle Friseure und Barbershops wieder schließen – nur Friseur-Betriebe mit einem Meister dürfen in Stuttgart weiterhin öffnen. Die Entstehung der Ausnahmeregelung ist unklar. Die Serviceleistung ist auf das Schneiden von Haaren beschränkt, ein Bart darf beispielsweise aber nicht gekürzt werden.

Update, 18:30 Uhr: Freizeitgestaltung in Baden-Württemberg zu Zeiten von Corona ist schwierig. Die Stuttgarter Wilhelma musste schließen, doch die Gartenschau „Blühendes Barock” in Ludwigsburg darf weiterhin öffnen. Bei 4.000 Besuchern täglich wird ein strenges Hygienekonzept eingehalten, bei Missachtung erfolgen Konsequenzen. Eine Security beaufsichtigt die Einhaltung der Maßnahmen. 

Update, 18 Uhr: Die Impfung gegen das Coronavirus ist ein Weg zurück zur Normalität in Baden-Württemberg. Nun wurde in München, Berlin und im Land Brandenburg die Impfung mit Astrazeneca abermals bei Personen unter 60 Jahren ausgesetzt. Ob dies Folgen für die Impftermine in Baden-Württemberg hat, ist noch unklar. Am Dienstagabend sollen weitere Besprechungen erfolgen. 

Coronavirus in Baden-Württemberg: Arzt fordert strengen Lockdown für „Nicht-Geimpfte“

Update, 17 Uhr: Die Impfung gegen das Coronavirus läuft in Baden-Württemberg nicht optimal. Der Arzt Ewald Hommel stellt deswegen die Forderung nach einem „strengen Lockdown für Nicht-Geimpfte”. Der Vize-Vorsitzende der Stuttgarter Ärzteschaft sagt, dass die Lage der Intensivstationen noch nicht kritisch sei, aber um einen härteren Lockdown komme man nicht herum. Die Impfung sei außerdem “der einzige Weg aus der Pandemie”, so Hommel.

Update, 15:50 Uhr: Steigende Inzidenzen beim Coronavirus könnten das Projekt „Öffnen mit Sicherheit” scheitern lassen. Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer erhält sogar Morddrohungen. Auf Facebook bat Palmer die Menschen, von einem Besuch in Tübingen abzusehen, um die Infektionszahlen nicht noch weiter in die Höhe zu treiben. Wer letztes Jahr nicht in Tübingen gewesen sei, solle auch dieses Jahr nicht kommen, so Palmer.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Regierung will Notbremse konsequent umsetzen

Update, 15 Uhr: Das Coronavirus hält die Landkreise in Baden-Württemberg in Atem. In Stuttgart wird die Notbremse ab Mittwoch, 31. März, Realität. Nun fordert die Regierung die konsequente Umsetzung der Notbremse, inklusive der Ausgangssperre, aufgrund hoher Infektionszahlen. Die Behörden betonen, dass „dringender Handlungsbedarf” bestehe. Die Notbremse diene dem Schutz der Bevölkerung.

Update, 13:30 Uhr: Die Ausbreitung des Coronavirus gerät in Baden-Württemberg langsam außer Kontrolle. Daher forderte der Chef der Regionalen Kliniken-Holding (RKH) in Ludwigsburg einen sofortigen, harten Lockdown aufgrund zu hoher Inzidenzen. Zustimmung erhält Martin vom obersten Intensivmediziner der RKH, Götz Geldner. Ohne Maßnahmen falle die dritte Welle noch härter aus als die vorige. 

Coronavirus in Baden-Württemberg verbreitet sich weiter - neuer Super-Hotspot im Kreis Schwäbisch Hall

Update, 12:30 Uhr: Der Kampf gegen das Coronavirus geht in die nächste Runde. Der Landkreis Blaufelden löst Schrozberg als Super-Hotspot ab. Er weist als einziger Landkreis Baden-Württembergs seit Montagabend eine Inzidenz von über 1.059,4 auf. Es gelten strenge Corona-Maßnahmen, die erst wieder aufgehoben werden, wenn die Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen unter 200 liegt.

Update, 11:30 Uhr: Die Verbreitung des Coronavirus, besonders die der britischen Mutation, lässt Schulen in Baden-Württemberg einfach keine Verschnaufpause. Gestern entschied Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann im Gespräch mit Eltern und Lehrern, dass ein normaler Schulbetrieb nach den Osterferien nicht möglich sei. Grund dafür sei die extreme Ausbreitung der britischen Mutation des Virus. Man einigte sich auf Wechselunterricht, der Start und Details der Umsetzung seien aber noch unklar. Klar hingegen sei, dass zwei Mal wöchentlich Tests stattfinden sollen.

Update, 30. März, 8:11 Uhr: Am Montagabend wurden 806 Neuinfektionen in Baden-Württemberg gemeldet. Im Vergleich zum Montag vergangener Woche stieg die Zahl um knapp 20 Prozent. Insgesamt haben sich 359.284 Personen mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg infiziert. 326.000 Personen gelten als genesen. Die Zahl der Toten im Zusammenhang mit Covid-19 steigt um fünf auf 8.648.

Die 7-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 127,1. Der Wert beziffert die Anzahl der in den vergangenen sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner. In der Landeshauptstadt Stuttgart liegt die Inzidenz immer noch bei über 100, was ein Ende der Kontaktbeschränkungen und des verschärften Lockdowns ausschließt.

Die nahenden Osterfeiertage werden von Regierung und Polizei als kritische Zeit eingestuft. Bereits gestern wurden in Sinsheim bei einer Demonstration der Querdenker-Initiative 600 Anzeigen wegen Verstößen gegen die Corona-Verordnung erteilt. Die Polizei plant deshalb, die Kontrollen weiter konsequent durchzuführen, wie in einer Pressemitteilung des Landesgesundheitsamtes mitgeteilt wird. Wegen des guten Wetters und der kommenden Osterfeiertage rechnen die Kommunen mit einem erhöhten Besucheraufkommen in den baden-württembergischen Naherholungsgebieten. Es könne zu Streckensperrungen kommen. Die Polizei bittet um die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln.

Update, 18:30 Uhr: Die Drogeriekette dm leistet mit ihren Testzentren einen großen Beitrag im Kampf gegen das Coronavirus in Baden-Württemberg. Nun kam es in einem Logistikzentrum in Weilerswist zu einem Ausbruch, bei dem 800 Mitarbeiter positiv getestet wurden und in Quarantäne geschickt wurden. Die britische Mutation sei der Grund für den Ausbruch. Das Logistikzentrum bleibt durch Kollegen und Kolleginnen geöffnet, die nicht von der Quarantäne betroffen sind.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Stuttgarter Wilhelma muss wieder schließen

Update, 18 Uhr: Aufgrund steigender Inzidenzen beim Coronavirus muss die Stuttgarter Wilhelma nach drei Wochen Betrieb im Rahmen der Notbremse wieder schließen. Die Schließung sei besonders bedauerlich, weil gerade die Magnolien in voller Blüte stünden, sagt Thomas Kölpin, der Direktor des Zoologisch-Botanischen Gartens ist. Wann der Betrieb in dem beliebten Zoo in Baden-Württemberg wieder aufgenommen werden kann, ist unklar. 

Update, 17:30 Uhr: Die Maßnahmen gegen das Coronavirus in Baden-Württemberg stehen wegen ständiger Änderungen in der Kritik. Bei einer Demonstration der Querdenken-Initiative in Sinsheim wurden nun im Rahmen eines Polizeieinsatzes 600 Anzeigen erstattet - wegen Verstößen gegen die Corona-Verordnung. Statt der 800 zugelassenen Teilnehmer waren rund 3.500 Menschen erschienen, sodass eine Autobahnabfahrt und ein Gleis gesperrt werden mussten. 

Coronavirus in Baden-Württemberg: Tübingen limitiert Corona-Schnelltests bis Ostern

Update, 16 Uhr: Gerade in Zeiten von steigenden Corona-Zahlen wünschen sich viele Bürger Baden-Württembergs ein Stück Normalität. Das Angebot für Schnelltests in Tübingen war bereits im Vorfeld auf 3.000 Tests für Auswärtige beschränkt worden, Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer verlängert diese Einschränkung zur Verhinderung von Shopping-Tourismus nun für jeden weiteren Tag bis zum Ablauf des Projekts nach Ostern. Auswärtige bittet er außerdem, eventuelle Reisepläne für Tübingen auf den Sommer zu verschieben.

Update, 15 Uhr: Das Coronavirus greift massiv in den normalen Schulablauf in Baden-Württemberg ein. In einer Videokonferenz am heutigen Montag um 16 Uhr will Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann mit Eltern und Lehrern über weitere Öffnungspläne für Schulen nach den Osterferien sprechen. Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) will mindestens zwei Tests pro Woche einfordern. Die Bildungsgewerkschaft spricht sich außerdem für eine Öffnung ab Klasse 7 im Wechselunterricht aus, sollten es die 7-Tage-Inzidenz und die Test-Strategie zulassen.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Angela Merkel kritisiert Modellregionen für weitere Öffnungen

Update, 13:30 Uhr: Das Coronavirus schränkt das Leben der Bürger in Baden-Württemberg stark ein. Modellprojekte wie „Öffnen mit Sicherheit“ in Tübingen sollen etwas Normalität zurückbringen, doch Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht den Aufbau von Modellregionen wie zum Beispiel im Saarland kritisch. Die Infektionszahlen seien zu instabil im Saarland, um sich auf Öffnungen zu konzentrieren. Stattdessen sei eine Eindämmung wichtiger. 

Update, 11:45 Uhr: Das Coronavirus breitet sich unkontrolliert in der Landeshauptstadt Baden-Württembergs aus. Das hat auch Konsequenzen für den Lockdown in Stuttgart, der ab Mittwoch verschärft wird. Zur Eindämmung des Virus gelten ab Mitte der Woche strengere Corona-Regeln. Trotz der bisherigen Maßnahmen im Lockdown stiegen die Werte in der Stadt immer weiter an. Nun treten am Mittwoch weitere Kontaktbeschränkungen, Einschnitte beim Einzelhandel, Sport und Kultur, sowie bei den Freizeiteinrichtungen in Kraft. Ausgangssperren könnten ebenfalls hinzukommen, sollten die Zahlen weiter steigen. 

Update, 7:05 Uhr: Weitere 1.341 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus wurden am Sonntagabend dem Landesgesundheitsamt gemeldet. Die Zahl der Infizierten seit dem ersten Auftreten der Pandemie in Baden-Württemberg liegt damit bei 358.512. 332 neue Patienten wurden mit einer Corona-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert, 177 davon benötigen eine invasive Beatmung. Die Zahl der Todesfälle steigt um elf auf insgesamt 8.643.

Die 7-Tage-Inzidenz steigt auf 127,4. In Stuttgart gelten wegen anhaltend hoher Inzidenz von über 100 noch in dieser Woche wieder Kontaktbeschränkungen und Einschränkungen im Handel. Ausgangssperren drohen ebenso. Die Anzahl der Landkreise mit einer Inzidenz unter 100 liegt nur noch bei zwölf. Die Inzidenz im Hotspot Schwäbisch-Hall steigt von 475,2 auf 477,7. Die hohe Zahl der Neuinfektionen und der 7-Tage-Inzidenz sorgt für eine angespannte Lage in den Krankenhäusern. 2.047 Intensivbetten von betreibbaren 2.403 Betten (85,2 %) sind derzeit belegt.

Die zentrale Impfterminvergabe steht seit Freitag, den 26. März, nach einer kurzen Unterbrechung wieder zur Verfügung. Die Impfungen der über 80-Jährigen sei nun weitestgehend abgeschlossen, teilte das Landesgesundheitsamt in einer Pressemitteilung mit. Die geringe Menge an vorhandenem Impfstoff beschränkt derzeit die Anzahl der Termine. 1.167.624 Menschen erhielten bislang die Erstimpfung.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Wirtschaft soll mit „anpacken“

Update, 19:40 Uhr: Die Drogeriemarktkette dm sagt mit 15 Teststationen dem Coronavirus den Kampf in Baden-Württemberg an. Dm-Chef Christoph Werner plädiert dafür, dass die Wirtschaft neben der Regierung ihren Anteil an Schnelltests leisten solle. Man könne zwar nicht das ganze Land testen, doch wer sich zurücklehne, komme nicht weiter, so Werner. Derzeit sind in dm-Filialen 120 Tests am Tag möglich.

Update, 19:20 Uhr: Das Coronavirus ist nicht nur für ältere Menschen oder Menschen mit Vorerkrankung gefährlich. Viele Kinder in Baden-Württemberg kämpfen mit den Spätfolgen des Virus, warnt Kinderarzt Markus Hufnagel aus Freiburg. Der Aufbau von Spezialambulanzen sei im Gespräch, um die Pädiatrie unterstützen zu können. Die Pädiatrie sei bisher auf die Behandlung des Coronavirus bei Kindern nicht ausreichend vorbereitet, so Hufnagel. 

Coronavirus in Baden-Württemberg: Einschränkung der Schnelltests in Tübingen

Update, 18:40 Uhr: Das Angebot der Schnelltests für das Coronavirus wurde in Tübingen vermehrt von Bewohnern anderer Landkreise Baden-Württembergs ausgenutzt. Nun schränkt Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer die Schnelltests für Personen aus auswärtigen Landkreisen ein. Das bedeutet, dass am Samstag, dem 27. März, maximal 3.000 Auswärtige den Test machen können. Ein Großteil der Tickets müsse aber für die Einwohner Tübingens reserviert bleiben, so Palmer. 

Update, 18:20 Uhr: Die Stadt Tübingen ist mit seinem Projekt „Öffnen mit Sicherheit” in Sachen Coronavirus ein Vorbild für andere Städte. Weitere Städte wie Calw, Neckarsulm, Ludwigsburg und Singen möchten nun ebenso Modellprojekte starten, um mit Schnelltest-Strategien wieder etwas Alltag nach Baden-Württemberg zu holen. Jedoch nicht alle Bewerbungen wurden auch angenommen. Der Landkreis Böblingen kassierte eine Absage nach Angaben des Landratsamtes.

Coronavirus in Baden-Württemberg: „Dauerlockdown“ nicht notwendig

Update, 16:30 Uhr: Baden-Württemberg befindet sich aufgrund des Coronavirus seit November letzten Jahres im Lockdown. Der Chef der Tübinger Uniklinik Michael Bamberg hält den „Dauerlockdown” für nicht notwendig. Die derzeitige Auslastung der Intensivbetten sei nicht hoch genug, um einen flächendeckenden Lockdown zu rechtfertigen. Bamberg sprach sich dafür aus, nur geimpfte Menschen in eine Öffnungsstrategie zu involvieren.

Update, 16:15 Uhr: Das Coronavirus breitet sich auch in Baden-Württembergs Landeshauptstadt weiter aus. Stuttgart überschritt bereits an zwei Tagen die kritische Inzidenz von 100 und bei einem weiteren Tag droht die „Notbremse“. Dies sorgt für eine Beschränkung der persönlichen Kontakte auf Treffen mit nur noch einer Person aus einem weiteren Haushalt. Weitere Einschnitte gibt es dann wieder beim Handel, Kulturangeboten und im Sport. Ausgangssperren könnten ebenso wieder kommen. Als Grund für den starken Anstieg in Stuttgart gelten vor allem die Mutationen des Coronavirus.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Kretschmann will über Corona-Maßnahmen nachdenken

Update, 15:30 Uhr: Das Coronavirus schränkt das Leben der Bürger in Baden-Württemberg stark ein. Ministerpräsident Winfried Kretschmann muss nun eine Entscheidung fällen, wie es mit dem Lockdown und der Strategie für Schnelltests und eventuellen Lockerungen weitergehen soll. Der Stufenplan sei aufgrund hoher Zahlen nicht umsetzbar. Es gehe außerdem um die Frage, ob ein Lockern der Maßnahmen im Rahmen von strengen Tests möglich sein wird. Die Alternative dazu sei ein weiterer, monatelanger Lockdown, so Kretschmann.

Update, 14 Uhr: Die steigende Zahl von Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg verdunkeln die Aussichten auf die nahenden Osterfeiertage. Winfried Kretschmann erklärte nun jedoch, dass bisher keine speziellen Regelungen an Ostern geplant sind. Strengere Kontaktbeschränkungen als bisher wird es wohl nicht geben. An Ostern sind demnach Treffen mit maximal fünf Personen aus zwei Haushalten erlaubt. Auch Präsenzgottesdienste sind möglich. Zunächst waren Online-Gottesdienste angedacht, Kretschmann kam den Kirchen jedoch entgegen und hofft auf „verantwortungsvolle Umsetzung“ der Gottesdienste. 

Coronavirus in Baden-Württemberg: Impfungen laufen noch immer nicht wie geplant

Das Robert-Koch-Institut meldet, dass der Großteil der höchsten Risikogruppe noch ohne Impfung ist.

Update, 13.25 Uhr: Die Impfungen gegen das Coronavirus in Baden-Württemberg laufen noch schleppend. Dazu kommt auch noch: Laut dem Robert-Koch-Institut hat ein Großteil der höchsten Risikogruppe noch keine einzige Impfung erhalten. Erst 59,1 Prozent der Über-80-Jährigen in Baden-Württemberg wurden bisher geimpft. Baden-Württemberg liegt im Vergleich zu anderen Bundesländern auf dem vorletzten Platz, nur Mecklenburg-Vorpommern schneidet mit 49,8 Prozent der geimpften Ü-80-Jährigen noch schlechter ab. 

Update, 26. März, 6.43 Uhr: Am Donnerstagabend wurden dem Landesgesundheitsamt 2.721 neue Infektionen mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg gemeldet. Die Zahl der Neuinfektionen ist seit Tagen hoch, bereits gestern reichte sie fast an die 3.000 heran. Seit dem ersten Auftreten der Pandemie in Baden-Württemberg sind 352.425 Personen infiziert worden. 15 weitere Personen sind Stand Mittwochabend innerhalb eines Tages verstorben, was die Zahl der Todesopfer insgesamt auf 8.606 steigen lässt. 

Die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg steigt weiterhin sprunghaft an. Von gestern auf heute ist sie im Bundesland von 108,6 auf 115,3 gestiegen. Bereits gestern lag die Inzidenz für die Landeshauptstadt Stuttgart bei über 100. Liegt sie einen weiteren Tag über 100, werden voraussichtlich Ausgangssperren für die Zeit von 21 bis 5 Uhr morgens in Kraft treten. 22 weitere Landkreise weisen neben Stuttgart ebenso eine erhöhte Inzidenz auf und ihnen drohen ebenso Ausgangsbeschränkungen. Der Landkreis Schwäbisch-Hall gilt weiter als Hotspot, hier gelten die Ausgangssperren auch tagsüber. 

Die Reproduktionszahl schwankt nach wie vor stark. Sie sinkt aktuell von 1,15 auf 0,99. Die erhöhte Anzahl der Ansteckungen sorgt für eine starke Auslastung der Krankenhäuser. 2.135 von 2.454 betreibbaren Intensivbetten in Baden-Württemberg sind aktuell belegt, was einer Auslastung von 87 Prozent entspricht. 303 neue Patienten kamen im Laufe des Donnerstags hinzu.

Impfungen sind ein Weg, um das Coronavirus effektiv einzudämmen. 1.083.682 Menschen erhielten im Bundesland bereits die Erstimpfung. Im Vergleich zu anderen Bundesländern läuft die Impfkampagne des Landes noch immer eher schleppend. Auch bei den Tests soll mehr getan werden. Bundeskanzlerin Angela Merkel will Arbeitgeber in die Pflicht nehmen, Tests durchzuführen. Dies sagte sie in einer Regierungserklärung am 25. März. 90 Prozent aller Firmen sollen regelmäßig testen, sonst will die Regierung einschreiten.

Update, 18:30 Uhr: Wegen dem Coronavirus müssen Grundschüler in Baden-Württemberg eine Maskenpflicht im Unterricht einhalten. Nun haben sich mehr als 500 Eltern des Landkreises Calw in einer Whatsappgruppe zum Protest gegen die Maskenpflicht zusammengetan. Sie legten Schilder vor dem Calwer Rathaus aus mit Sprüchen wie “Wir wollen unsere Würde zurück”. Auch auf Facebook regt sich ähnlicher Protest. Grund für die Beschwerden sei die Annahme eventueller gesundheitlicher Schäden bei Grundschülern, weil die Masken nicht für jüngere Kinder zugelassen seien. Es wurde eine Aussetzung der Maskenpflicht gefordert.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Weitere Ausgangssperren werden in Aussicht gestellt

Update, 16 Uhr: Das Coronavirus breitet sich weiter unkontrolliert in Baden-Württemberg aus. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann kündigte Pläne für weitere Ausgangsbeschränkungen in Kreisen mit diffusem Infektionsgeschehen über sieben Tage hinweg an. Der Landkreis Mannheim ist mit einer Inzidenz von 162,2 betroffen, auch die Landeshauptstadt Stuttgart hat den Wert von 100 überschritten. Weitere Kreise könnten folgen. 

Update, 14 Uhr: Der Handel in Baden-Württemberg leidet bereits seit mehr als einem Jahr unter den Einschränkungen durch das Coronavirus. Bei einer Inzidenz von über 100 müssen die Geschäfte nach dem Plan der Bund-Länder-Konferenz wieder schließen. Von den Schließungen waren Buchläden in Baden-Württemberg bisher jedoch ausgenommen. Ein Gericht kippte diese Sonderbehandlung nun, da ein Verstoß gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz vorliege. Es fehle ein sachlicher Grund, den Buchhandel als Grundversorger anzusehen, so die Richter. Die Landesregierung muss nun im Handel nachjustieren.

Update, 25. März, 11:11 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg lag am Mittwochabend laut dem Landesgesundheitsamt bei 2.939. Die Politik betrachtet diese Entwicklung mit Sorge. Nicht zuletzt auch deshalb, weil durch die hohen Neuinfektionen auch die Reproduktionszahl in der Regel stark ansteigt. Dieser liegt aktuell für das Bundesland Baden-Württemberg bei 1,04, am Vortag betrug der Wert noch 1,15. Ein leichtes Absinken, in den vergangenen Tagen stieg der R-Wert jedoch regelmäßig an. Die Tendenz ist steigend.

Die hohe Rate an Ansteckungen lässt auch die Zahl der neuen Patienten in den Krankenhäusern in die Höhe schnellen. Am Mittwoch wurden 299 neue Patienten wegen einer Infektion mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg eingeliefert, 145 davon so schwer erkrankt, dass sie beatmet werden müssen. 23 weitere Patienten erlagen ihrer Infektion, wie das Landesgesundheitsamt am Mittwoch meldete. Damit steigt die Zahl der Todesopfer seit Beginn der Pandemie in Baden-Württemberg auf 8.591.

Auch der Wert der 7-Tage-Inzidenz steigt erneut drastisch von 101,9 (Stand 24. März) auf 108,6 an. Die Anzahl der Landkreise in Baden-Württemberg mit einer Inzidenz von über 200 steigt auf drei: der Hohenlohekreis (224,6), der Main-Tauber-Kreis (200,2) und der Landkreis Sigmaringen (208,6). Die Landeshauptstadt Stuttgart überschreitet inzwischen ebenfalls die Inzidenz von 100. Dauert dieser Zustand an, drohen auch hier wieder nächtliche Ausgangssperren.

Nachdem die Impfung durch den kurzzeitigen Impfstopp wegen Unstimmigkeiten bei Astrazeneca einige Tage ins Stocken geraten war, läuft sie nun wieder einigermaßen stabil weiter. Und: Neben Impfzentren sollen nach Ostern auch Hausärzte die Impfkampagne des Landes unterstützen. Bis zu 73,5 Millionen Impfdosen sollen im nächsten Quartal eintreffen bundesweit eintreffen, dann soll noch mehr und schneller geimpft werden.

Update, 18 Uhr: Die Impfung ist ein Weg, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Viele Personen wurden jedoch bereits geimpft, obwohl sie nicht an der Reihe gewesen wären. Der Bürgermeister von Steinen, Gunther Braun, bereut nun seine verfrühte Impfung. Im Gegensatz zu Regierungschef Winfried Kretschmann war Gunther Braun nicht impfberechtigt, er erhielt die Impfung nur, weil am Abend Impfdosen übrig waren, die hätten entsorgt werden müssen. Braun habe sich die Impfung aber nicht bewusst erschlichen. 

Coronavirus in Baden-Württemberg: Virologe macht düstere Prognose

Update, 17:30 Uhr: Das Coronavirus in Baden-Württemberg will offenbar trotz Maßnahmen nicht weichen. Der Virologe Thomas Schulz machte nun die düstere Vorhersage, die viele überhaupt nicht freuen dürfte. Deutschland wird das Coronavirus womöglich nie wieder los und muss auch in Zukunft damit leben.

Update, 16:45 Uhr: Das Coronavirus in Baden-Württemberg verhindert aktuell einen normalen Schulalltag. Laut Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann soll eine schrittweise Schulöffnung aller Klassenstufen nach Ostern möglich gemacht machen. Regelmäßige Corona-Tests zwei Mal in der Woche seien eine Voraussetzung für die Rückkehr. Eine künftige Verpflichtung für die Tests schließt der Regierungschef nicht aus. 

Coronavirus in Baden-Württemberg: Gründonnerstag nun doch kein Ruhetag

Update, 13:49 Uhr: Politiker fürchten einen rasanten Anstieg der Infektionen mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg während der Osterfeiertage. Deshalb wurde der Gründonnerstag zuletzt im Rahmen der Bund-Länder-Konferenz zum Ruhetag erklärt. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann musste die Regelung für den Gründonnerstag jedoch nun wieder kippen. Bundeskanzlerin Angela Merkel ruderte überraschend zurück.

Update, 12 Uhr: Einkaufen ist in Tübingen mittels Corona-Schnelltest wieder möglich. Bislang bekamen Getestete dafür ein gedrucktes Tagesticket ausgestellt. Nun soll bald die Umstellung auf ein Armband mit QR-Code als digitale Lösung erfolgen. Der QR-Code kann nach circa 20 Minuten mit dem Smartphone abgelesen werden, soll gegen Missbrauch schützen, sowie die Wartezeiten verkürzen, sagt Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer.

Update, 24. März, 10:43 Uhr: Nachdem die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg zwei Tage lang etwas zurückgegangen war, steigt sie am Mittwoch auf 1.985 an. Seit dem ersten Auftreten der Pandemie in Baden-Württemberg erkrankten mindestens 346.765 Menschen. Für 8.568 Menschen endete die Infektion tödlich, am Dienstagabend kamen 18 neue Todesopfer dazu. 315.721 Menschen gelten als genesen.

Durch die hohe Zahl bei den Neuinfektionen kommen die Krankenhäuser nicht zu Ruhe. Die Krankenhausbetten sind zu 85,6 Prozent ausgelastet. 2.099 von 2.450 betreibbaren Betten sind belegt. Am Dienstabend kamen 280 neue Patienten hinzu, 53,9 Prozent davon benötigen invasive Beatmung. Die Impfung gegen das Coronavirus in Baden-Württemberg schreitet voran. Über eine Million Menschen erhielten die Erstimpfung, fast eine halbe Million Menschen (455.758) inzwischen sogar die Zweitimpfung. Der Landkreis Göppingen will schon bald auch Hausärzte beim Impfen einsetzen. Weitere Hausärzte in Baden-Württemberg sollen nach Ostern folgen. 

Die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg sinkt von 103,0 auf 101,9. Der Wert beziffert, wie viele Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen pro 100.000 Einwohner gemeldet wurden. Die Reproduktionszahl liegt bei 1,15. Noch immer ist die Anzahl der Personen, die im Schnitt von einer infizierten Person angesteckt werden, sehr hoch.

Update, 18:40 Uhr: Urlaub ist wegen des Coronavirus in Baden-Württemberg und auch im Umland nicht möglich. Vor allem die Insel Mallorca wird von Reise-Enthusiasten schmerzlich vermisst. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann sprach sich nun aber kritisch gegenüber Reisen nach Mallorca aus. Er könne es nicht verstehen, sagt der Regierungschef. Gerade gibt es einen regelrechten Buchungsboom, da die Insel nicht als Risikogebiet gilt. Kretschmann wünschte sich ein härteres Vorgehen zur Vermeidung von Mallorca-Reisen und könne nicht verstehen, warum Menschen gerade jetzt „massenhaft in Urlaub fliegen”. 

Coronavirus in Baden-Württemberg: Supermärkte befürchten Ansturm an Karsamstag

Update, 18:21 Uhr: Das Coronavirus in Baden-Württemberg wirkt sich das nahende Osterfest aus. Wegen der zusätzlichen Schließung am Gründonnerstags aufgrund des harten Lockdowns könnte es beim Handel am Karsamstag zu einem Kundenansturm in den Supermärkten kommen. Die zusätzliche Schließung wurde vom Bund verordnet. Ziel sei es, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Der Handelsverband Deutschland (HDE) hält die Maßnahme für kontraproduktiv. Außerdem wünschte sich der Handelsverband endlich eine realistische Perspektive von der Politik. 

Künftig sollen Hausarztpraxen die Corona-Impfung verabreichen dürfen. Göppingen macht den Anfang (Symbolbild).

Update, 16:10 Uhr: Die Impfung gegen das Coronavirus in Baden-Württemberg benötigt weiterhin viel Unterstützung. Daher sollen Hausärzte in Göppingen nun auch den Impfstoff als Testprojekt verabreichen dürfen. Göppingen erhielt die Ausnahmegenehmigung wegen hoher Infektionszahlen, andere Landkreise sollen nach Ostern folgen. Mit bis zu 3.000 Impfungen soll Göppingen dem Impfunterfangen der Landesregierung unter die Arme greifen. Der Impfstoff stammt aus dem kurzzeitigen Impfstopp von Astrazeneca. 

Coronavirus in Baden-Württemberg: Viele Aspekte für den harten Lockdown an Ostern noch unklar

Update, 16 Uhr: Das Regelwerk aufgrund des Coronavirus in Baden-Württemberg sorgt immer wieder für Unklarheiten in der Bevölkerung. Zuletzt beriet sich am Montag Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Regierungschefs der einzelnen Bundesländer. Heute konkretisierte Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann die Regeln für den harten Lockdown an Ostern - zumindest ein bisschen. Viele Aspekte seien noch unklar, so Kretschmann.

Update, 11:11 Uhr: Schnelltests auf das Coronavirus sind in Baden-Württemberg ein Weg zurück zu ein bisschen Normalität. Doch in Tübingen wurden nun offenbar 25 Menschen in Quarantäne geschickt, deren Testergebnis möglicherweise doch nicht positiv war. Die Tests waren bei einer weitaus niedrigeren Temperatur durchgeführt und ausgewertet worden, als der Hersteller vorschreibt. Der Test muss 30 Minuten vor Gebrauch eine Temperatur von 15 Grad aufweisen. Die Tests lagerten allerdings bei vier Grad Außentemperatur auf einer Bank.

Update, 23. März, 7:14 Uhr: Am Montagabend wurden dem Landesgesundheitsamt 682 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg gemeldet. 344.780 Personen haben sich insgesamt im Bundesland seit Beginn der Pandemie infiziert. 314.606 Personen haben die Infektion überstanden und zählen als genesen. Die Zahl der Todesopfer stieg um weitere 21 auf 8.550. Aufgrund der steigenden Infektionszahlen sind keine weiteren Lockerungen vorgesehen. Der aktuelle Lockdown wurde bis zum 18. April verlängert, außerdem droht weiterhin eine Verschärfung der Corona-Regeln. Auch Schulen könnten bald wieder von Schließungen betroffen sein.

Die 7-Tage-Inzidenz bleibt mit 103,0 weiterhin auf hohem Niveau. Dieser Wert gibt einen Überblick darauf, wie viele Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner gemeldet wurden. Die Reproduktionszahl, die angibt, wie viele Personen im Schnitt von einer infizierten Person angesteckt werden, liegt aktuell bei 1,23. Experten warnen bereits, sollte die Zahl nicht bald wieder unter 1 sinken, drohe die dritte Corona-Welle zu entgleiten.

Die hohe Zahl der Neuinfektionen lässt auch Krankenhäuser erneut an die Grenzen kommen. 2.074 von 2.443 der verfügbaren Intensivbetten im Bundesland sind derzeit belegt. 269 neue Patienten wurden aufgenommen. 129 Personen sind so schwer erkrankt, dass sie invasive Beatmung brauchen.

Update, 16 Uhr: Noch immer steigen die Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg stark an. Die Schulöffnungen, die vor einer Woche stattfanden, könnten nun bald gefährdet sein. Als Notbremse könnten Schulen und Kitas in Landkreisen mit einer Inzidenz von 200 wieder geschlossen werden. „Für uns steht die Gesundheit der Schüler und Lehrer im Vordergrund. Daher benötigen wir einen inzidenzbasierten Stufenplan für den Unterricht an unseren Schulen“, sagte Grünen-Fraktionschef Andreas Schwarz.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Corona-Testangebot könnte in Tübingen eingeschränkt werden

Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer will bei Missbrauch die Corona-Schnelltests einschränken.

Update, 14:50 Uhr: Das Coronavirus in Baden-Württemberg greift weiter um sich. Trotz hoher Neuinfektionszahlen gab es Lockerungen im Handel. Tübingen geht bei den Lockerungen einen besonderen Weg. Hier gibt es kostenlose Corona-Schnelltests in der Innenstadt, bevor man shoppen gehen kann. Dieses Angebot soll jedoch nicht von Shopping-Touristen ausgenutzt werden, sodass Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer die Tests notfalls auf Personen des eigenen Landkreises einschränken möchte. „Wir sind da reaktionsfähig, wenn es nötig ist“, so Palmer. 

Update, 12:06 Uhr: Das Coronavirus beeinflusst seit über einem Jahr das Leben der Menschen in Baden-Württemberg. Nun gelten wegen steigender Inzidenzen seit dem heutigen Montag neue, verschärfte Corona-Regelungen. Beispielsweise besteht für Grundschüler und Grundschullehrer der ersten bis vierten Klasse nun die Pflicht eines medizinischen Mundschutzes oder einer FFP2-Maske. Dies gilt auch für das Personal in Kitas.

Update, 22. März, 10:54 Uhr: 904 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg wurden am Sonntagabend dem Landesgesundheitsamt gemeldet. Die Zahl der Neuinfektionen lag in den vergangenen vier Tagen in Folge stetig um die 2.000, am Sonntagabend lagen sie nun wieder etwas niedriger. Seit dem ersten Auftreten des Coronavirus in Baden-Württemberg haben sich insgesamt 344.098 Personen infiziert. Als genesen gelten 313.804 Personen. Am Sonntagabend kamen vier neue Todesopfer hinzu, die Zahl der Toten erhöht sich damit auf 8.529. 

Die Reproduktionszahl beträgt aktuell 1,23. Dieser Wert gibt an, wie viele Personen im Schnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. Zuletzt waren Kinder immer häufiger von Infektionen betroffen. Die Impfungen laufen noch immer langsam, immerhin wird der Impfstoff von Astrazeneca seit vergangener Woche wieder verimpft. 983.680 Menschen in Baden-Württemberg erhielten inzwischen die Erstimpfung, 440.804 die Zweitimpfung. Die immer noch sehr hohe Anzahl von Neuinfektionen führt zu einer angespannten Lage der Krankenhäuser. Die Krankenhausbetten im Bundesland sind zu 84 Prozent ausgelastet.

Die 7-Tage-Inzidenz beträgt aktuell 103,1 - und sie steigt rasant. Der Landkreis Rottweil weist als Einziger noch eine Inzidenz von unter 50 auf. Unter 35 schafft es kein Landkreis mehr. Der Landkreis Rastatt weist eine Inzidenz von über 200 auf und Schwäbisch-Hall gilt mit einer Inzidenz von über 300 aktuell als Hotspot.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Immer mehr Kinder infizieren sich

Update, 18:30 Uhr: Bei den Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg und Stuttgart sind inzwischen besonders Kinder betroffen. 51 Kinder bis neun Jahre waren alleine in der ersten Märzwoche unter den Neuinfektionen in Stuttgart und die Tendenz ist steigend.

Update, 16:30 Uhr: Die Impfung gegen das Coronavirus ist ein Weg zurück zur Normalität für Baden-Württemberg. Nun erhielt Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann die Impfung gegen das Coronavirus. Um 13.30 Uhr war es im Impfzentrum des Klinikums Stuttgart in der Liederhalle so weit. Kretschmann ist damit der erste geimpfte Regierungschef. Auch seine Ehefrau Gerlinde Kretschmann wurde geimpft.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Ausgangssperren in Schwäbisch-Hall

Update, 16 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Kreis Schwäbisch Hall übertreffen gerade alle anderen Werte in Baden-Württemberg. Mit einer Inzidenz von fast 300 werden nun Ausgangssperren auch tagsüber in Schwäbisch Hall verhängt. Der Schutz der Bevölkerung stehe im Vordergrund so Landrat Gerhard Bauer. Zum Einkaufen, für den Weg zur Arbeit und zur Bewegung an frischer Luft ist dann das Verlassen des Hauses zulässig. 

Update, 14:48 Uhr: Trotz der gestiegenen Neuinfektion mit dem Coronavirus in Deutschland sind die Schulen geöffnet worden. Nun will der Verband Bildung und Erziehung Lehrer nur noch mit Corona-Impfung zum Unterricht zulassen. Landesvorsitzender des Verbands Bildung und Erziehung, Gerhard Brand, sagt: „Ohne Impfungen keine Schulöffnung.” dies geschehe in der Hauptsache zum Schutz der Lehrer. Als Impfstoff sei Astrazeneca geplant.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Impfung mit Astrazeneca wird fortgesetzt

Update, 12.53 Uhr: Die Impfungen gegen das Coronavirus in Baden-Württemberg sind derzeit ein großes Sorgenkind. Die zuletzt ausgesetzte Impfung mit Astrazeneca wird ab heute jedoch wieder fortgesetzt. Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA gab bereits am Donnerstag bekannt, dass sie weiterhin Vertrauen in das Astrazeneca-Präparat habe. Etliche Impftermine müssen deshalb nun doch nicht ausfallen.

Etliche Impftermine gegen das Coronavirus können nun doch stattfinden, der kurzzeitige Impfstopp mit Astrazeneca ist aufgehoben.

Update, 12.10 Uhr: Die Impfung gegen das Coronavirus in Baden-Württemberg erhielt zuletzt einen Dämpfer durch die kurzzeitige Aussetzung des Impfstoffes von Astrazeneca. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann sprach dennoch sein Vertrauen in den Impfstoff. Heute soll er seine Corona-Impfung erhalten. Mit welchem Impfstoff ist bisher noch unklar. Kretschmann erhielt dafür kritische Reaktionen auf Facebook.

Erstmeldung vom 19. März, 10 Uhr: Stuttgart - Am Donnerstagabend, 18. März, wurden dem Landesgesundheitsamt 1.999 neue Infektionen mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg übermittelt. Das ist der dritte Tag infolge mit Neuinfektions-Zahlen um die 2.000. 338.990 Personen haben sich seit dem ersten Auftreten des Coronavirus in Baden-Württemberg angesteckt. 310.723 Personen haben die Infektion überstanden und gelten als genesen. 32 neue Todesfälle kamen am Donnerstagabend hinzu, was die Anzahl der Todesopfer auf 8.509 erhöht. Die Zahl der Neuinfektionen war in den vergangenen Tagen sprunghaft angestiegen, sodass nicht nur Lockerungen von der Regierung gekippt wurden, teilweise kommen Verschärfungen wie die Ausgangssperre wieder zurück.

Die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg ist von 84,7 auf 89 gestiegen. Dieser Wert gibt an, wie viele Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen gemeldet wurden. Gerade Neuinfektionen an Schulen werden gerade kritisch beobachtet. Dreizehn Landkreise weisen inzwischen wieder eine Inzidenz von über 100 auf. Der Landkreis Schwäbisch Hall bleibt Hotspot mit einer Inzidenz von über 200. 

Die Produktionszahl, die zuletzt auf 1,04 (Stand 17. März) gesunken war, beträgt aktuell 1,06. Der Wert wird auch 7-Tages-R-Wert genannt und gibt an, wie viele Menschen im Schnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. Die immer noch große Anzahl von Ansteckungen wirkt sich auch auf die Lage der Krankenhäuser aus. Laut DIVI-Intensivregister von Krankenhaus-Standorten mit Intensivbetten zur Akutbehandlung wurden 255 neue Patienten mit dem Coronavirus eingeliefert. 134 davon müssen invasiv beatmet werden. 2.111 von 2.442 verfügbaren Betten sind belegt.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Steigende Inzidenzzahlen, Stopp für Astrazeneca

Das Coronavirus in Baden-Württemberg hat das Leben der Bürger nachhaltig verändert. Es ist aufgrund von Verboten und Maßnahmen zum Infektionsschutz gegen das Coronavirus maßgeblich eingeschränkt. Diese sind offenbar nur bedingt erfolgreich, immer noch werden Städte zu Hotspots. Ausgangssperren wurden erlassen, dann gelockert, teilweise treten sie nun wieder in Kraft. Gerade durch die bisher wenig erforschten Mutationen, ist die Ausbreitung des Coronavirus schwer einzuschätzen. Warnapps, die zur Nachverfolgung von Infektionsketten dienen sollten, mussten mehrfach überarbeitet werden und bieten auch heute noch kein umfängliches Angebot an Informationen, da Corona-Regeln teilweise schnell geändert werden müssen, um der Lage Herr zu werden. 

Zuletzt wurde die Impfung mit Astrazeneca gestoppt, da sich Meldungen von Durchblutungsstörungen häuften (inzwischen wird der Impfstoff wieder verabreicht). Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann vertraut dennoch auf den Impfstoff und die Impfstrategie. An einem Lockdown und an verschärften Maßnahmen will er dennoch bis mindestens Ende März festhalten. Kretschmann zweifelt an weiteren Öffnungen und will die Risiken sorgsam abwägen. 

Der Einzelhandel, Kultureinrichtungen wie Museen und Kinos, sowie die Gastronomie befindet sich derweil zum Teil kurz vor dem Ruin. Mehrere Kaufhäuser, darunter Breuninger, starteten Klagen vor Gericht, um die strengen Quarantäneregeln und Maßnahmen lockern können. Bisher hatte keine Klage Erfolg, die Einzelhändler und Gastronomen werden in nächster Zeit wohl keine Lockerungen erwarten können.

Rubriklistenbild: © Marijan Murat/dpa

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