Restaurants in Baden-Württemberg

„Wie nach dem Krieg“: Für Restaurantbesitzer geht der Corona-Albtraum weiter

Wegen des Coronavirus verzeichnen die Gastronomiebetriebe hohe Verluste. Gäste blieben für lange Zeit komplett aus.
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Coronavirus in Baden-Württemberg: Restaurantbesitzer klagen über hohe Verluste (Symbolbild).
  • Julian Baumann
    vonJulian Baumann
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Durch das Coronavirus in Baden-Württemberg verzeichnen Restaurantbesitzer hohe Verluste. Inzwischen sind Restaurants und Gastronomie-Betriebe wieder geöffnet, doch die Gäste bleiben weg.

  • Das Coronavirus in Baden-Württemberg führte zu Schließungen von Restaurants, Hotels und Gasthöfen.
  • Inzwischen sind die Gastronomie-Betriebe wieder geöffnet, die Gäste bleiben trotzdem aus.
  • Noch immer machen Restaurantbesitzer hohe Verluste. Manche Betreiber in Baden-Württemberg fühlen sich an die Nachkriegszeit erinnert.

Breisgau-Hochschwarzwald - Wegen des Coronavirus in Baden-Württemberg verzeichnen Restaurantbesitzer hohe Verluste. Unter Einhaltung der Schutzmaßnahmen dürfen Restaurants im Bundesland seit dem 18. Mai wieder öffnen. Das zweite Corona-Hilfspaket der Landesregierung Baden-Württemberg sicherte Gastronomie-Betrieben Hilfen in Höhe von 330 Millionen Euro zu.

Für einzelne Restaurants ist das jedoch nur eine kleine Hilfe. Viele Gaststätten überleben in Zeiten des Coronavirus in Baden-Württemberg allein durch ihr Erspartes, neue Einnahmen bleiben noch immer weitgehend aus. Viele Restaurantbesitzer führen das Ausbleiben der Gäste auf eine gewisse Angst zurück, die noch immer vor Covid-19 herrsche.

Coronavirus in Baden-Württemberg: „Verluste wie nach dem Krieg“ für Restaurants

Durch den Lockdown wegen des Coronavirus in Baden-Württemberg haben Restaurantbesitzer im Land massive finanzielle Probleme. Gäste blieben Monate lang aus. „Das sind Verluste wie nach dem Krieg“, sagte Johannes Isaak, Betreiber des Hotels beim Hirschen in Merzhausen (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) der Badischen Zeitung. Isaak schätzt seine Verluste durch die Corona-Krise auf ungefähr 50.000 Euro. Vom Land habe er etwa 9.000 Euro Unterstützung erhalten. Sogar über Pfingsten konnte der Hotelbetreiber nur drei oder vier Zimmer vermieten.

Im Rahmen der Corona-Lockerungen in Baden-Württemberg. durften Restaurants und andere Gastronomie-Betriebe wieder öffnen. Die Gäste bleiben jedoch noch immer aus. Hotelier Johannes Isaak geht davon aus, dass es bis zum September sehr mühsam für sein Hotel wird. Er glaubt nicht, dass die Einnahmen in naher Zukunft wieder steigen. „Das können sie vergessen“, sagte der Hotelbetreiber der Badischen Zeitung. Wegen des Coronavirus in Baden-Württemberg arbeiten viele Angestellte im Gastronomiegewerbe in Kurzarbeit:

Coronavirus in Baden-Württemberg: Restaurants und Hotels fehlen weiterhin Gäste

Die Verluste durch das Coronavirus in Baden-Württemberg betreffen auch Gastronomiebetriebe in Stuttgart. „Ich dachte erst, wir könnten überleben und einfach gestärkt aus dieser Situation herausgehen, doch dann kamen die Absagen der privaten Gäste und es hat uns voll erwischt“, sagte Dario Orec vom „Gasthaus Bären“ in der Landeshauptstadt bereits im März dem Re.flect Magazin.

Auch nach der Lockerung und der Wiedereröffnung von Restaurants und Hotels ist die Gastronomiebranche noch nicht zur Normalität zurückgekehrt. Restaurants, die wieder Gäste empfangen, müssen ihren Kunden eine ungewöhnliche Frage stellen. Um die weitere Ausbreitung des Coronavirus in Baden-Württemberg zu verhindern, speichern Gaststätten die Kontaktdaten ihrer Gäste für vier Wochen.

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