Maskenpflicht nicht eingehalten?

dm-Kundin wütend: „Erschreckend, wie hier mit der Gesundheit gespielt wird“

  • Valentin Betz
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Auch im Lockdown wegen des Coronavirus in Baden-Württemberg im Frühjahr konnten dm-Filialen weiter geöffnet bleiben - allerdings mit Hygienekonzept. Von Kunden gab es dabei des Öfteren Beschwerden.

Karlsruhe - Im Gegensatz zu vielen anderen Bereichen der Wirtschaft konnte die Drogeriemarktkette dm ihre Filialen trotz der Corona-Pandemie geöffnet lassen. Von einem Normalbetrieb sind allerdings auch die Drogerien weit entfernt, die Öffnung ist an die Einhaltung eines strikten Hygienekonzepts gebunden. Nur eine begrenzte Anzahl von Kunden dürfen in die Filialen. Maskenpflicht herrscht natürlich auch hier.

Doch auch in den Filialen der Drogeriemarktkette dm halten sich nicht immer alle an die Maßnahmen gegen das Coronavirus in Baden-Württemberg. Zuletzt sorgten sogar Angestellte einer Filiale für einen Aufreger. Die Kundin regte sich über falsche Masken der dm-Mitarbeiter auf.

Nun war die Maskenpflicht der Auslöser für die Wut einer besorgten Kundin, die in einer Filiale von dm einkaufen war. Im Anschluss setzte sie auf der Facebook-Seite der Drogeriemarktkette einen wütenden Kommentar ab.

Maskenpflicht bei dm verletzt? Wütende Kundin beschwert sich

Neben den Produkten von dm gibt es für Kunden der Drogeriemarktkette auch die Möglichkeit, Passbilder in den Filialen anfertigen zu lassen. Dafür müssen die Personen allerdings ihre Schutzmaske abnehmen - obwohl eigentlich eine Maskenpflicht wegen des Coronavirus in Baden-Württemberg herrscht.

Drogeriemarktkette dm: Ohne Maske dürfen Kunden wegen des Coronavirus eigentlich nicht in die Filiale.

Eine Kundin beschwerte sich im Juli deshalb auf der Facebook-Seite von dm. „Ich als Kundin fühle mich in so einer Situation definitiv unzureichend geschützt“, schreibt die Frau in ihrem Kommentar. Der Kundin geht es laut eigener Aussage dabei aber auch um die Gesundheit des Personals. „Von einer ernstzunehmenden Fürsorgepflicht gegenüber jedem einzelnen Mitarbeiter kann hier ganz sicher nicht gesprochen werden“, so die dm-Kundin.

Ihre Beschwerde schließt die völlig aufgebrachte Kundin mit den Worten „erschreckend, wie hier mit der Gesundheit des eigenen Personals gespielt wird“, ab. Viel Unterstützung bekommt die Frau unter ihrem Facebook-Kommentar allerdings nicht.

Kommentar von wütender dm-Kundin: Drogeriemarktkette reagiert auf Facebook

Die Drogeriemarktkette dm reagierte auf den wütenden Kommentar der Frau auf Facebook. Eine Entschuldigung erhielt die Kundin allerdings nicht. „Zum Passfoto machen kann die Maske abgenommen werden. Wir haben dein Feedback jedoch gerne aufgenommen“, schreibt dm.

Auch andere Nutzer der Plattform können die Erschütterung der Kundin offenbar nur wenig nachvollziehen. „Ein Foto dauert eine Minute oder so. Also, wenn du deine Maske richtig trägst, kann da nun nicht wirklich was passieren. Man kann es schon auch übertreiben“, schreibt eine Frau unter dem Kommentar.

Rubriklistenbild: © Uli Deck/dpa

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