Covid-19 in Baden-Württemberg

Covid-19 in Baden-Württemberg: Mehr und mehr Hotspots – Alarmstufe 2 droht

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Baden-Württemberg steuert mit steigenden Zahlen auf die Alarmstufe 2 zu. Immer mehr Landkreise werden zum Corona-Hotspot. Wann kommen die neuen Regeln?

  • In Baden-Württemberg wurden seit Pandemiebeginn insgesamt 764.497 Coronavirus-Infektionen gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 459,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Insgesamt sind 11.504 Personen in Verbindung mit Sars-CoV-2 verstorben. (Stand: 22. November 2021).
  • Im Stadtkreis Heilbronn sind 13.038 Infektionen mit Sars-CoV-2 bestätigt (7-Tage-Inzidenz 589,9), im Landkreis Heilbronn sind es mittlerweile 25.389 (7-Tage-Inzidenz 513,9). Der Hohenlohekreis verzeichnet 8.235 Coronavirus-Infektionen (7-Tage-Inzidenz 540,1) (Stand: 22. November 2021).
  • Die Hospitalisierungsinzidenz für Baden-Württemberg liegt aktuell bei 5,8. Auf den Intensivstationen der Krankenhäuser befinden sich 489 Covid-19-Patienten. Damit gilt laut aktueller Corona-Verordnung* weiter die Alarmstufe. (Stand: 22. November 2021)

Die Berichterstattung für diesen Artikel ist beendet. Alle aktuellen Entwicklungen, Änderungen und Corona-Zahlen gibt es in unserem neuen Coronavirus-Ticker für Baden-Württemberg* ab dem 23. November.

Seit Beginn der Corona-Pandemie berichtet echo24.de* täglich über die aktuellen Corona-Zahlen für Baden-Württemberg. Alle Daten beruhen auf den Angaben des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg (LGA). Die Entwicklungen rund um Covid-19 gibt es ab dem 28. September 2021 in diesem Artikel zu lesen. Die vorherigen Entwicklungen bis zum 27. September 2021 sind in dem vorherigen Coronavirus-Ticker für Baden-Württemberg* zu finden.

Update, 22. November: Am Mittwoch soll es für Baden-Württemberg eine neue Corona-Verordnung*geben. Ab einem Grenzwert von 500 für die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen gelten dann für Ungeimpfte Ausgangssperren zwischen 21 Uhr und 5 Uhr. Am Montag , 22. November, lag bei 21 von 44 Stadt- und Landkreisen in Baden-Württemberg laut den Angaben des Landesgesundheitsamtes bereits über den 500.

Corona in Baden-Württemberg: Vollgas in Richtung Alarmstufe 2

Die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen in Baden-Württemberg stieg weiter. Sie lag am Montag bei 489. Damit wurde der für die Alarmstufe I (ursprüngliche Alarmstufe*), die seit Mittwoch gilt, entscheidende Wert von 390 Fällen erneut weit überschritten. Die Alarmstufe II tritt in Kraft, wenn landesweit an zwei Tagen hintereinander der Grenzwert 450 auf den Intensivstationen überschritten wird. Aktuell wird damit am Mittwoch gerechnet.

7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz5,8
Covid-19-Fälle auf ITS489 (+32)
7-Tage-Inzidenz459,4
Bestätigte Infektionen764.497 (+5.501)
Zahl der Todesfälle11.504 (+48)

Die Hospitalisierungsinzidenz lag am Montag bei 5,8. Sie gibt die Zahl jener Menschen an, die pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage mit einer Corona-Infektion in eine Klinik kamen. Bei Überschreitung der Grenzwerte 3, 6 und 9 können die Bundesländer schärfere Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie verhängen.

Covid-19 in Baden-Württemberg: Neue Regeln für Hotspots - tausende Neuinfektionen

Update, 21. November: Der Blick auf die Corona-Zahlen des Landesgesundheitsamtes von Baden-Württemberg (LGA) zum Sonntag, zeigt einen erneuten Anstieg der Anzahl der Covid-19-Fällen auf den Intensivstation der Kliniken im Land. Aktuell sind es 457 Patienten - und damit 15 mehr als noch am Vortag.

Corona in Baden-Württemberg: Ausgangssperren für Ungeimpfte in drei Hotspots

Die Hospitalisierungsinzidenz liegt laut LGA bei 5,31. Der Wert gibt die Zahl aller Menschen an, die pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche mit Corona in eine Klinik kommen. Insgesamt wurden für den 21. November 4.375 neue Corona-Fälle für Baden-Württemberg gemeldet.

Die besonders dramatische Corona-Lage in drei Landkreisen in Baden-Württemberg, sorgt für verschärfte Maßnahmen. Wie das Sozialministerium mitteilte, gilt in den Hotspots ab Montag eine Ausgangssperre für Ungeimpfte. Dazu gibt es noch weitere spezielle Einschränkungen.

Covid-19 in Baden-Württemberg: Tausende Neuinfektionen – neue Regeln kommen

Update, 20. November: Keine Entspannung in Baden-Württemberg. Wichtige Corona-Werte sind im Vergleich zum Vortag erneut angestiegen. Das LGA meldet, dass innerhalb von 24 Stunden 7.321 neue Covid-19-Fälle im Südwesten registriert wurden. Die Zahl der Infizierten steigt auf insgesamt 754.621 an. Die erneute Zunahme an Corona-Infektionen spiegelt sich auch in der landesweiten 7-Tage-Inzidenz wider. Der wichtige Wert ist von 421,3 am Freitag auf 438,0 am Samstag angestiegen.

Corona in Baden-Württemberg: Zwei wegweisende Werte sich leicht gesunken

Die Hospitalisierungsinzidenz sowie die Zahl an Covid-19-Fällen auf der Intensivstation ist leicht zurückgegangen. Von einer Wende in der Corona-Pandemie kann aber keine Rede sein. Die Hospitalisierungsinzidenz gibt die Zahl aller Menschen an, die pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche mit Corona in eine Klinik kommen. Stand 20. November wird die Inzidenz in Baden-Württemberg mit 5,48 angegeben. Insgesamt 442 Covid-19-Patienten werden derzeit auf einer Intensivstation behandelt.

Update, 19. November: Der Bundesrat hat grünes Licht für neue Corona-Auflagen gegeben. Es wird härtere Corona-Maßnahmen geben. Baden-Württemberg möchte die Regelungen sogar noch verschärfen – gerade wieder für Ungeimpfte. Die aktuellen Zahlen des Landesgesundheitsamtes machen derweil wenig Hoffnung auf eine Verbesserung der Lage.

Corona in Baden-Württemberg: Wichtige Werte sorgen nicht für Entspannung

Auch am Freitag ist die Zahl der Covid-19-Fälle auf Intensivstationen in Baden-Württemberg wieder gestiegen. Inzwischen sind es 445 Patienten. Damit wurde die Marke von 390 für die aktuell geltende Alarmstufe wieder deutlich überschritten. Die Hospitalisierungsinzidenz lag am Freitag unverändert bei 5,7. Sie gibt die Zahl jener Menschen an, die pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche mit Corona in eine Klinik kommen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen stieg auf 421,3 (Vortag: 414,0). Der Wert gibt an, wie viele neue Infektionen mit dem Coronavirus pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche den Behörden gemeldet wurden. Mit den zahlreichen Corona-Regeln müssen die Menschen sich immer wieder auf neue Einschränkungen einstellen. Doch was bedeuten die Begriffe 1G, 2G, 3G und 3G-Plus überhaupt genau. Wer muss wann schließen? Wer darf wann noch wohin?

Corona in Baden-Württemberg: Wichtiger Wert weiter hoch – bald neue Regeln?

Update, 18. November: Die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen in Baden-Württemberg liegt weiter über der für die Corona-Warnstufe ausschlaggebenden Marke von 390 Fällen. Am Donnerstag teilte das LGA mit, dass aktuell 439 Corona-Patienten auf einer Intensivstation behandelt werden müssen. Die Alarmstufe ist seit Mittwoch* in Kraft, weil der Grenzwert an zwei Tagen in Folge überschritten worden war. Vielerorts muss derzeit die 2G-Regel beachtet werden.

Corona in Baden-Württemberg: Weiter viele Corona-Patienten auf Intensivstationen

Und möglicherweise werden die bestehenden Regeln noch einmal verschärft. Nach der Bund-Länder-Konferenz zur Corona-Lage in Deutschland* teilte Ministerpräsident Winfried Kretschmann mit, dass bald Ausgangsbeschränkungen für Ungeimpfte in Hotspots* in Kraft treten könnten, sofern sich die Situation nicht bessern sollte. Ausschlaggebend für schärfere Corona-Beschränkungen ist in Baden-Württemberg neben der Belegung der Intensivbetten die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz.

Die Hospitalisierungsinzidenz gibt die Zahl aller Menschen an, die pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche mit Corona in eine Klinik kommen. in Baden-Württemberg liegt sie laut LKA– Stand 18. November – bei 5,7. Die aktuelle Zahl der Klinikeinweisungen ist allerdings in der Regel höher als in der 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz ausgewiesen. Die vollständigen Werte liegen oft erst nach ein bis zwei Wochen vor. Einen neuen Höchststand erreichte heute die 7-Tage-Inzidenz mit erschreckenden 414,0 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner.

Corona in Baden-Württemberg: Erneuter dramatischer Anstieg der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen

Update vom 17. November: Die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen in Baden-Württemberg steigt weiter stark an und liegt mittlerweile weit über dem für die Alarmstufe entscheidenden Grenzwert von 390. Derzeit werden 444 Corona-Fälle intensivmedizinisch behandelt, das sind 20 mehr als am Vortag, teilte das Landesgesundheitsamt heute mit.

Die Alarmstufe gilt seit diesem Mittwoch, weil der Grenzwert an zwei Tagen in Folge überschritten wurde. Nun greift die 2G-Regel (geimpft oder genesen) etwa in Restaurants, Museen, Kinos und öffentlichen Veranstaltungen.

Baden-Württemberg: Landesweite Inzidenz schießt in die Höhe

Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz lag bei 4,7. Sie gibt die Zahl jener Menschen an, die pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche mit Corona in eine Klinik kommen. Die landesweite 7-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen stieg auf 397,7, ein Plus von 14,9.

Der Wert gibt an, wie viele neue Infektionen mit dem Coronavirus pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche den Behörden gemeldet wurden. Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle seit Beginn der Pandemie stieg um 10.162 auf 729.138.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Wert für Corona-Alarmstufe wieder überschritten

Update vom 16. November: Die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen in Baden-Württemberg hat den zweiten Tag in Folge den für die Alarmstufe entscheidenden Wert von 390 überschritten. Am Dienstag waren nach Angaben des Landesgesundheitsamts 424 Covid-19-Fälle in intensivmedizinischer Behandlung, das sind 17 mehr als am Vortag.

In Baden-Württemberg soll deshalb laut Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) ab Mittwoch die Alarmstufe gelten. Die 2G-Regel (geimpft oder genesen) greift dann etwa in Restaurants, Museen, Kinos und öffentlichen Veranstaltungen. Doch damit nicht genug. Da die Corona-Zahlen stetig und dramatisch schnell steigen, schließt Kretschmann einen allgemeinen Lockdown* nicht mehr aus, wie echo24.de* berichtet.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Kritischer Wert überschritten – Alarmstufe droht

Update vom 15. November: Die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen in Baden-Württemberg hat am Montag erstmals den für die Alarmstufe entscheidenden Wert von 390 überschritten und lag bei 406 (plus 27). Das teilte das Landesgesundheitsamt am Montagabend mit.

Bei einem Überschreiten der Marke an zwei Tagen hintereinander wird die sogenannte Corona-Alarmstufe am Folgetag ausgerufen. Damit könnten bereits ab Mittwoch deutlich schärfere Regeln – vor allem für Ungeimpfte – gelten. Neben dem kritischen Wert übermittelte das LGA die landesweite Inzidenz und die übrigen Corona-Zahlen.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Landesweite Inzident sinkt

Laut Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg lag die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz am Montag bei 5,1 (Sonntag: 4,73). Sie gibt die Zahl jener Menschen an, die pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche mit Corona-Symptomen in eine Klinik kommen.

Die 7-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen sank auf 377 nach 385,9 am Vortag. Der Wert gibt an, wie viele neue Infektionen mit dem Coronavirus pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche den Behörden gemeldet wurden. Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle seit Beginn der Pandemie stieg um 3.323 auf 710.310.

Corona-Zahlen in BW explodieren – Region kratzt an 700er-Marke

Update vom 14. November: Bei der Corona-Lage in Baden-Württemberg und Deutschland ist weiter keine Besserung in Sicht. Während die Alarmstufe mittlerweile unausweichlich erscheint, wird auf Bundesebene eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes diskutiert: Bald könnten 3G am Arbeitsplatz und 2G Plus im Alltag* gelten.

Die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz für Baden-Württemberg liegt bei 4,73 - 379 COVID-19-Fälle befinden sich aktuell auf einer Intensivstation. Das sind im Vergleich zum gestrigen Samstag sieben Fälle mehr. Die 7-Tage-Inzidenz für Baden-Württemberg liegt bei 385,9. Trauriger Spitzenreiter ist Landkreis Biberach mit einer Inzidenz von 693,2.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Land kratzt weiter an der Alarmstufe

Update, 13. November: Noch immer kratzt Baden-Württemberg an der Alarmstufe. Zwar sank die Anzahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen im Vergleich zum Freitag um 8, doch lange werden die schärferen Maßnahmen wohl nicht mehr auf sich warten lassen. Denn seit Wochen ist der Trend bei den Corona-Zahlen aufwärts.

Dennoch gibt es auch eine kleine positive Nachricht: Die Regierung justiert in Sachen Maßnahmen nach. Seit heute sind die Bürgertests wieder aktiv. Auch Ungeimpfte können sich somit wieder ein Mal die Woche kostenlos auf das Coronavirus testen lassen und das Zertifikat eines negativen Testes für Restaurant-, Kino- oder Friseurbesuche nutzen.

Weiterhin ist die Lage im Landkreis Biberach besonders kritisch. Dennoch müssen auch die restlichen Stadt- und Landkreise schon bald mit Maßnahmen rechnen, denn die Intensivstationen füllen sich weiter und Krankenhäuser wie die SLK-Kliniken Heilbronn müssen bereits planbare Operationen verschieben, um Kapazitäten für die Corona-Patienten zu haben.

Corona-Fälle in Biberach: Baden-Württemberg zieht die Reißleine

Update, 12. November: Noch am Mittwoch sank die Anzahl der Corona-Patienten auf den Intensivstationen leicht auf 348. Am Freitag meldet das Landesgesundheitsamt für Baden-Württemberg wieder einen rasanten Anstieg. Die Zahl der Covid-19-Patienten, die Intensivbetten belegen, liegt bei 380. Damit ist die kritische Marke von 390 fast erreicht.

Sollte die Bettenbelegung an zwei Werktagen in Folge die Marke von 390 überschreiten, würde die Corona-Alarmstufe greifen - ein Lockdown für Ungeimpfte. Auch die 7-Tage-Inzidenz ist erneut gestiegen. Sie liegt jetzt bei 352,6.

Besonders Kritisch bleibt die Lage Kreis Biberach. In keiner Region ist die Corona-Inzidenz höher. Wie die Deutsche Presse-Agentur meldet, zieht das Land die Reißleine: „Im Kreis Biberach ist aufgrund des hohen Infektionsgeschehens die Alarmstufe ausgerufen worden. Dazu hat das Gesundheitsministerium den Landkreis angewiesen“.

Eine Sprecherin des Landratsamts Biberach erklärt am Freitag, dass dort jetzt weitgehend die 2G-Regelung mit zahlreichen Zugangsbeschränkungen für Ungeimpfte. Die Maßnahmen sollen bis zum 24. November befristet werden.

Coronavirus Baden-Württemberg: Neuer Inzidenz-Rekord – wann Alarmstufe?

Update, 11. November: Die 7-Tage-Inzidenz ist in Baden-Württemberg erneut angestiegen – von 316,0 am Mittwoch auf 332,3 am Donnerstag. Die höchste Inzidenz meldet Stand 11. November der Landkreis Biberach mit 651,2 – am niedrigsten ist der Wert in der Stadt Heidelberg mit 175,1. Neben der 7-Tage-Inzidenz ist auch die Zahl der mit Covid-Patienten belegten Intensivbetten in Baden-Württemberg erneut angestiegen. Stand 11. November werden 351 Corona-Patienten intensivmedizinisch behandelt.

Coronavirus Baden-Württemberg: Wichtige Zahl nähert sich kritischer Marke

Sollte die Bettenbelegung der Intensivbetten an zwei Werktagen in Folge die Marke von 390 überschreiten, wird in ganz Baden-Württemberg die Alarmstufe ausgerufen. Zu vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens haben Ungeimpfte in der Alarmstufe keinen Zutritt mehr. Der Grund: Fast überall tritt die 2G-Regel in Kraft. Eine Aussage dazu, wann die Alarmstufe verkündet werden könnte, wollte ein Sprecher des Sozialministeriums von Baden-Württemberg am Donnerstag nicht treffen.

Eine Prognose sei schwierig, heißt es auf Anfrage der Deutschen-Presse-Agentur (DPA). Seit Mittwoch, 10. November, haben sich in Baden-Württemberg 7.965 Personen neu mit Covid-19 infiziert. Zudem sind Berichten des LGA zufolge weitere 24 Personen an oder mit Corona verstorben. Das LGA schätzt, dass 613.059 Menschen in Baden-Württemberg eine Corona-Infektion überstanden haben und als Genesen gezählt werden können. Die Hospitalisierungsinzidenz beträgt aktuell 4,9 in Baden-Württemberg.

Coronavirus Baden-Württemberg: Landesweite Inzidenz auf Rekordhoch - Wichtige Zahl sinkt

Update, 10. November: Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie sind die gemeldeten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg über die Marke von 300 pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen geklettert. Nach Angaben des Landesgesundheitsamtes (LGA) stieg die 7-Tage-Inzidenz auf 316,0 nach 296,9 am Vortag. Die Zahl der mit Covid-19-Patienten belegten Intensivbetten sank hingegen leicht auf 348 (Vortag: 356).

Sollte die Bettenbelegung an zwei Werktagen in Folge die Marke von 390 überschreiten, würde die Corona-Alarmstufe mit einer landesweiten 2G-Regelung zum Beispiel für Restaurants oder Theater greifen. Ein Sprecher des Sozialministeriums wagte am Mittwoch keine Prognose, wann genau es so weit sein könnte, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet.

Zuletzt hatte es geheißen, dass die Alarmstufe möglicherweise schon Ende der Woche, „in jedem Fall“ aber Mitte November ausgerufen werden könnte. Zu vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens hätten dann nur noch Geimpfte und Genesene Zutritt.

Coronavirus Baden-Württemberg: Landkreis Biberach als Inzidenz-Spitzenreiter

Die Zahl der gemeldeten Corona-Infektionsfälle stieg um 8.057 auf nunmehr insgesamt 681.512. Wie das LGA weiter berichtete, wurden 16 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus verzeichnet. Damit stieg die Zahl der erfassten mit und an Covid-19-Verstorbenen auf 11.180.

Das landesweit höchste Infektionsgeschehen in Bezug zur Einwohnerzahl weist weiterhin der Landkreis Biberach auf: Hier kletterte die 7-Tage-Inzidenz von 551,3 auf 595,3.

Coronavirus Baden-Württemberg: Alarmstufe - nur noch eine Frage der Zeit

Update, 9. November: Die entscheidende Zahl macht weiter große Sprünge in Richtung Corona-Alarmstufe in Baden-Württemberg. Ab 390 Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen der Krankenhäuser greift diese Stufe. Aktuell liegt der Wert bei 356 Corona-Intensiv-Patienten. Es droht in zahlreichen Bereichen die 2G-Regelung - ein Lockdown für Ungeimpfte*.

Das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg schreibt in seiner Mitteilung vom Dienstag: „Nach einer Stagnation der Fallzahlen von Mitte August bis Mitte Oktober 2021 ist seit der Kalenderwoche 42 ein starker Wiederanstieg der übermittelten Neuinfektion zu beobachten.“ Insgesamt sind jetzt seit Beginn der Pandemie 673.455 Menschen an Corona erkrankt.

Die Zahlen im Bereich der Schulen und Kitas haben in den zurückliegenden Wochen zudem einen rapiden Anstieg erlebt. Seit 1. September 2021 wurden laut Landesgesundheitsamt 455 COVID-19-Ausbrüche aus Schulen mit insgesamt 2.432 SARS-CoV-2-Infektionen und 141 COVID-19-Ausbrüche aus KITAs mit insgesamt 763 SARS-CoV-2-Infektionen übermittelt. Zum Vergleich: In der Meldung des zum 1. Oktober waren es an den Schulen 48-Ausbrüche mit 266 SARS-CoV-2-Infektionen. An den Kitas lagen die Zahlen bei 59 Ausbrüchen und 328 Infektionen.

Coronavirus Baden-Württemberg: Steht Alarmstufe schon kurz bevor? Immer mehr Infizierte in Kliniken

Update, 8. November: Mit großen Schritten rückt die Corona-Alarmstufe näher - denn die Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen im Südwesten nähert sich rasant dem nächsten Grenzwert: Die Alarmstufen-Marke beträgt 390 - heute ist Baden-Württemberg bereits bei 347.

Wenn der Grenzwert von 390 nun in den kommenden Tagen an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen erreicht oder gar überschritten wird, dann wird es für Ungeimpfte zunehmend unangenehmer. Denn schärfere Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie treten in Kraft - und die beinhalten eine landesweite 2G-Regel in Restaurants, Kinos, Museen oder bei anderen öffentlichen Veranstaltungen in geschlossenen Räumen.

Auch die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz ist erneut gestiegen und liegt heute bei 4,9 - gestern waren es noch 4,32. Die 7-Tage-Inzidenz schließt sich dem Trend an - und obwohl sie rein formell aktuell keine Rolle mehr spielt, gibt sie wohl einen Trend an. Die Corona-Inzidenz beträgt heute 256,8. Außerdem sind 24 neue Todesfälle im Zusammenhang mit Corona gemeldet worden.

Coronavirus Baden-Württemberg: Alarmstufe rückt näher – Kliniken an Belastungsgrenze

Update, 7. November: Die Zahl der in Baden-Württemberg auf Intensivstationen behandelten Corona-Patienten ist erneut gestiegen. Das Landesgesundheitsamt vermeldete am Sonntag 323 aktuelle Fälle – und damit acht mehr als noch am Tag zuvor.

Derzeit gilt in Baden-Württemberg die sogenannte Corona-Warnstufe, die für viele Ungeimpfte bereits zahlreiche Beschränkungen mit sich bringt. Sollte die Zahl der Corona-Intensivpatienten im Land nun aber an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen sogar auf über 390 steigen, wäre die sogenannte Alarmstufe als nächste Eskalationsschwelle erreicht – dann würden noch deutlich schärfere Maßnahmen ergriffen.

Coronavirus Baden-Württemberg: Alarmstufe rückt näher – Kliniken an Belastungsgrenze

Update, 6. November: Seit Mittwoch gelten in Baden-Württemberg für Ungeimpfte strengere Regeln. Die Corona-Zahlen steigen unterdessen immer weiter: Die 7-Tage-Inzidenz ist am Samstag von 211,2 auf 224,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner angestiegen, die Hospitalisierungsinzidenz von 4,2 auf 4,24. Aktuell liegen 315 Corona-Patienten in Baden-Württemberg auf der Intensivstation. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion liegt inzwischen bei 11.097 Menschen.

Die Kliniken kommen zum wiederholten Male in der Pandemie an ihre Belastungsgrenzen. Aufgrund der stetig steigenden Zahl an Corona-Patienten, welche medizinisch versorgt werden müssen, schränken die SLK-Kliniken im Raum Heilbronn die Besucher-Regeln erneut ein*. Auch OPs werden nach Möglichkeit verschoben. In Deutschland wird der Ruf nach einer bundesweiten 2G-Regelung* lauter – ähnlich dem Konzept in Österreich. Politiker haben Sorge, dass die Infektionslage völlig außer Kontrolle gerät.

Coronavirus Baden-Württemberg: Alarmstufe rückt immer näher - Lockdown?

Update, 5. November: Die Corona-Infektionen klettern weiter in die Höhe. Schon seit Mittwoch, 3. November, gilt für Baden-Württemberg die Warnstufe - und täglich verzeichnen die Intensivstationen der Krankenhäuser im Land mehr Patienten mit einer schweren Corona-Infektion. Heute befinden sich 321 Covid-19-Patienten auf baden-württembergischen Intensivstationen - das sind nochmals 13 mehr als noch gestern.

Derweil schlagen Experten Alarm - denn der Weg zurück zur Basisstufe wird immer weiter - derweil rückt die Alarmstufe in Baden-Württemberg immer näher. Diese würde gerade für Ungeimpfte noch größere EInschränkungen bringen - effektiv bedeutet die Alarmstufe für Menschen ohne vollständige Corona-Impfung einen erneuten Lockdown. Was dann genau gilt - und ab wann*, berichtet echo24.de*.

Coronavirus Baden-Württemberg: Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen? Inzidenzen steigen weiter

Update, 4. November: Auch heute steigen die Corona-Zahlen in Baden-Württemberg wieder an. Die Hospitalisierungsinzidenz kletterte auf 4,0, während die 7-Tage-Inzidenz mit 193,1 mittlerweile gefährlich nah an die 200 herankommt. Derweil wird die Warnstufe wohl noch eine ganze Weile länger bestehen bleiben - denn es ist auch im Bezug auf die Belegung der Intensivbetten in Baden-Württembergischen Krankenhäusern keine Besserung in Sicht. Aktuell verzeichnen die Intensivstationen 308 Covid-19-Fälle. Das sind 13 mehr, als noch gestern.

Es könnte zudem für Ungeimpfte in Baden-Württemberg immer noch unbequemer werden. Jetzt äußerte sich auch Ministerpräsident Winfried Kretschmann zu einer eventuellen Impfpflicht für Menschen in bestimmten Berufen*. Er ist der Meinung, gerade bei Pflegekräften wäre es der richtige Schritt - und damit ist das baden-württembergische Landesoberhaupt nicht alleine. Auch andere Politiker und sogar Pflegedienste plädieren für eine Impfpflicht im Bereich der Alten- und Krankenpflege.

Coronavirus Baden-Württemberg: Warnstufe ausgerufen – Zahlen steigen weiter

Update, 3. November: Die Entscheidung des Landes Baden-Württemberg, die Corona-Warnstufe auszurufen, scheint mit Blick auf die aktuellen Corona-Zahlen wohl wirklich nötig gewesen zu sein – die Zahlen steigen stetig weiter. Die 7-Tage-Inzidenz ist von 165,7 Neuinfektionen am Dienstag auf 173,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner am Mittwoch gestiegen – insgesamt 5.176 Covid-Infektionen wurden innerhalb eines Tages gemeldet.

Die höchste 7-Tage-Inzidenz verzeichnet aktuell der Landkreis Sigmaringen mit 298,6 Neuinfektionen, die niedrigste der Landkreis Göppingen mit 81,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Auch die entscheidende Hospitalisierungsinzidenz ist erneut leicht gestiegen: von 3,6 auf 3,9. Im Vergleich zum Vortag befinden sich im Südwesten 11 Covid-Patienten mehr auf der Intensivstationen – insgesamt sind es nun 295 intensivpflichtige Patienten.

Coronavirus Baden-Württemberg: Land ruft Warnstufe aus! Zahlen weiter gestiegen

Update, 2. November: Jetzt ist es soweit. Das Landesgesundheitsamt von Baden-Württemberg ruft die Corona-Warnstufe aus! Die aktuellen Werte, die das Amt am Dienstag veröffentlicht hat, zeigen die Grundlage für diese Entscheidung. In der Mitteilung heißt es: „Nach der Stagnation der Fallzahlen in den vergangenen Wochen ist ein Wiederanstieg der übermittelten Neuinfektionen zu beobachten“.

Die Zahl der Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen in Baden-Württemberg ist am Dienstag auf 284 gestiegen. Die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz lag am Dienstag bei 3,6. Sie gibt die Zahl jener Menschen an, die pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche mit Corona-Symptomen in eine Klinik kommen. Liegt sie an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen bei 8,0 oder darüber, ist das ebenfalls ein Kriterium für die Corona-Warnstufe.

Ein Blick auf die Schulen und Kitas in Baden-Württemberg: Seit 1. September 2021 wurden laut Landesgesundheitsamt 388 COVID-19-Ausbrüche aus Schulen mit insgesamt 2.127 SARS-CoV-2-Infektionen und 120 COVID-19-Ausbrüche aus KITAs mit insgesamt 671 SARS-CoV-2-Infektionen übermittelt. Zum Vergleich: In der Meldung des Landesgesundheitsamtes zum 1. Oktober waren es an den Schulen 48-Ausbrüche mit 266 SARS-CoV-2-Infektionen. An den Kitas lagen die Zahlen bei 59 Ausbrüchen und 328 Infektionen.

Coronavirus Baden-Württemberg: Grenze überschritten – Warnstufe steht bevor

Update, 1. November: Die Zahl der Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen im Südwesten ist am Montag um 5 auf 276 geklettert - und lag damit zum vierten Mal über der wichtigen 250er-Marke. Wird diese an zwei Werktagen hintereinander erreicht oder überschritten, gelten in Baden-Württemberg vom nächsten Tag an automatisch Einschränkungen für viele ungeimpfte Menschen. Das könnte nun am kommenden Mittwoch passieren - und zwar dann, wenn auch am Dienstag die 250er-Marke überschritten wird. Der Montag war in Baden-Württemberg ein Feiertag.

Die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz lag am Montag bei 3,58. Sie gibt die Zahl jener Menschen an, die pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche mit Corona-Symptomen in eine Klinik kommen. Liegt sie an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen bei 8,0 oder darüber, ist das ebenfalls ein Kriterium für die Corona-Warnstufe.

Coronavirus Baden-Württemberg: Grenze überschritten - noch keine Warnstufe

Update, 31. Oktober: Die Menschen in Baden-Württemberg müssen sich auf eine neuerliche Regeländerung innerhalb der Corona-Pandemie gefasst machen. Die aktuellen Zahlen deuten schon länger an, dass ab dem kommenden Mittwoch, 4. November, nicht mehr länger die sogenannte Basisstufe der Corona-Verordnung gelten könnte.

Bereits den dritten Tag in Folge liegt die Zahl der Corona-Fälle auf Intensivstationen über dem Grenzwert von 250. Eigentlich würde damit bereits ab dem heutigen Sonntag die Warnstufe in Kraft getreten sein. Weil Wochenende und Feiertag dazwischen liegen, wird aber offiziell erst wieder ab Dienstag gezählt.

Trotzdem ist es nur wenig wahrscheinlich, dass es nicht zu einer erneuten Verschärfung der Regeln kommt. Vor allem Menschen ohne Corona-Impfung müssen dann mit umfangreichen Einschränkungen rechnen.

Coronavirus Baden-Württemberg: Warnstufe rückt immer näher - wann es so weit sein könnte

Update, 30. Oktober: Die Warnstufe rückt immer näher. Bereits den zweiten Tag in Folge wurde in Baden-Württemberg die kritische Marke von 250 Corona-Patienten auf einer Intensivstation überschritten. Aktuell verzeichnet das Landesgesundheitsamt 259 Corona-Intensivpatienten - einen mehr als noch gestern. Das würde im Normalfall schon ab morgen die Warnstufe auslösen - doch an Wochenenden und Feiertagen zählt das LGA nicht weiter, nur die Zahlen an Werktagen sind wichtig.

Dennoch wird es immer wahrscheinlicher, dass die Warnstufe bald in Kraft tritt - am Mittwoch könnte es bereits soweit sein. Dann müssten Ungeimpfte in vielen Situationen einen PCR-Test vorlegen* - beispielsweise, wenn sie ins Restaurant, Kino oder zu Sportveranstaltungen gehen möchten. Es gibt allerdings auch Ausnahmen, wie echo24.de* berichtet.

Coronavirus Baden-Württemberg: Kritische Marke zur Warnstufe überschritten

Update, 29. Oktober: In Baden-Württemberg werden Stand 29. Oktober insgesamt 258 Corona-Patienten auf einer Intensivstation behandelt. Damit ist die kritische Marke von 250 Covid-19-Intensiv-Patienten überschritten. Erreicht die Zahl an zwei Tagen in Folge 250 oder liegt darüber, tritt laut der Corona-Verordnung für Baden-Württemberg die Warnstufe in Kraft. Alle Ungeimpften müssen in der Warnstufe verschärfte Corona-Regeln beachten – zum Beispiel Kontaktbeschränkungen und an vielen Stellen müssen sie ein negatives PCR-Testergebnis vorweisen.

Wegen des Wochenendes und Allerheiligen kann die Warnstufe aber frühestens am Mittwoch, 3. November, ausgerufen werden. Das Sozialministerium teilte am Donnerstag mit, dass es vor Mittwoch kommender Woche definitiv keine strengeren Corona-Regeln geben werde. Die aktuelle Entwicklung der Corona-Lage in Baden-Württemberg bereitet Experten und Politikern Sorgen. Aktuell zählt das LGA 631.656 bestätigte Corona-Fälle. Das sind 3.780 Fälle mehr, als gestern.

Coronavirus Baden-Württemberg: Kommt bald Warnstufe? LGA wird deutlich

Und auch die 7-Tage-Inzidenz steigt weiter an – von 171,1 am Donnerstag auf 181,2 am Freitag. Seit gestern sind 15 weitere Personen an oder mit Covid-19 verstorben. Das LGA schätzt, dass Stand 29. Oktober insgesamt 582.902 Menschen genesen sind. Das sind 1.739 Personen mehr, als am Donnerstag. Mit Blick auf die aktuelle Corona-Lage wirbt Sozialminister Manne Lucha für die dritte Corona-Impfung nach sechs Monaten. Solche Booster-Spritzen seien für alle Menschen wichtig, deren letzte Impfung länger als ein halbes Jahr zurückliege, sagt Lucha.

Update, 28. Oktober: Nicht-geimpfte Menschen müssen auch in den kommenden Tagen nicht mit weiteren Einschränkungen in Baden-Württemberg rechnen. Die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen in Baden-Württemberg liegt derzeit bei 246 und damit unter der kritischen Marke von 250 Corona-Intensivpatienten. Erst wenn dieser wichtige Wert an zwei Tagen in Folge erreicht oder überschritten wird, tritt laut der Corona-Verordnung für Baden-Württemberg die Warnstufe* in Kraft.

Coronavirus Baden-Württemberg: Warnstufe kommt im Oktober nicht mehr

Ungeimpfte müssen in der Warnstufe Kontaktbeschränkungen und an vielen Stellen eine PCR-Testpflicht beachten. Aufgrund von Wochenende und Allerheiligen kann die Warnstufe frühestens am nächsten Dienstag, 2. November, erreicht werden. Vor Mittwoch kommender Woche werde es daher keine strengeren Regeln geben, teilte das Gesundheitsministerium am Abend mit. Angesichts weiter steigender Infektionszahlen ist aber davon auszugehen, dass die Warnstufe spätestens im November kommt.

Insgesamt gibt es in Baden-Württemberg Stand 28. Oktober 627.876 bestätigte Corona-Fälle. Das sind 3.930 mehr, als gestern. Die 7-Tage-Inzidenz ist von 161,3 auf 171.1 weiter angestiegen. Die Gründe für die negative Entwicklung in der Corona-Pandemie in Baden-Württemberg sind für Sozialminister Manne Lucha eindeutig: „Die wenigen Prozente der Nicht-Geimpften sind verantwortlich für rund 80 Prozent der Infektionen und damit natürlich auch für die angespannte Lage in den Intensivstationen“, sagte Lucha laut der Deutschen-Presse-Agentur (DPA).

Coronavirus Baden-Württemberg: Intensivstationen füllen sich - mit gravierenden Folgen

Update, 27. Oktober: Langsam wird es eng - immer weiter steigt die Zahl der Covid-Fälle auf Intensivstationen in Baden-Württemberg. Das Landesgesundheitsamt meldet mit seinem heutigen Bericht, dass jetzt 242 Covid-19-Patienten Intensivbetten im Südwesten belegen. Immer näher kommt damit der kritische Wert von 250, der laut aktueller Corona-Verordnung die sogenannte „Warnstufe“ auslösen würde.

Darauf bereitet sich auch die Landesregierung mittlerweile vor. Demnach droht die Warnstufe für Baden-Württemberg bereits ab Freitag. Dann treten heftige Regel-Verschärfungen in Kraft - besonders für Ungeimpfte. Dennoch sollen Weihnachtsmärkte im Jahr 2021 möglich* sein, zumindest unter bestimmten Regeln. Auch zum Heilbronner Weihnachtsmarkt sind nun neue Details bekannt* geworden.

Coronavirus Baden-Württemberg: Warnstufe bereits am Freitag möglich

Update, 26. Oktober: Die Zahl der Covid-Fälle auf Intensivstationen in Baden-Württemberg ist erneut gestiegen. Wie das Landesgesundheitsamt am heutigen Tag mitteilte, liegt sie bei 234 (Vortag: 230) und ist damit nicht mehr weit von dem Wert von 250 entfernt.

Die Marke von 250 ist wichtig für das Ausrufen der sogenannten Warnstufe mit strengeren Regeln vor allem für Ungeimpfte. Wird sie an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen erreicht oder überschritten, treten die strengeren Maßnahmen landesweit in Kraft. Das Sozialministerium geht davon aus, dass dies schon an diesem Freitag der Fall sein könnte.

Coronavirus Baden-Württemberg: Warnstufe trifft vor allem Ungeimpfte

Sollte der wichtige Wert von 250 Intensivpatienten überschritten werden, dann würden wieder Kontaktbeschränkungen gelten. Im Klartext heißt es: Ein Haushalt dürfte sich nur noch mit fünf weiteren Personen treffen. Ausgenommen davon wären Genesene und Geimpfte, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren und Menschen, die sich zum Beispiel aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können. Zudem müssten Menschen, die weder gegen das Virus geimpft noch von einer Covid-19-Erkrankung genesen sind, in vielen Bereichen negative PCR-Tests vorweisen.

Coronavirus Baden-Württemberg: Mehr Patienten auf Intensivstation – Warnstufe naht

Update vom 25. Oktober: Die Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen in Baden-Württemberg ist gestiegen. Nach Angaben des Landesgesundheitsamtes vom Montag liegt sie bei 230. Wird die 250 an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen erreicht oder überschritten, treten strengere Maßnahmen landesweit in Kraft.

Dann würden wieder Kontaktbeschränkungen gelten: Ein Haushalt dürfte sich nur noch mit fünf weiteren Personen treffen. Ausgenommen davon wären Genesene und Geimpfte, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren und Menschen, die sich zum Beispiel aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können. Zudem müssten Menschen, die weder gegen das Virus geimpft noch von einer Covid-19-Erkrankung genesen sind, in vielen Bereichen negative PCR-Tests vorweisen.

Coronavirus Baden-Württemberg: Hospitalisierungsinzidenz steigt ebenfalls

Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz kletterte ebenfalls nach oben und liegt heute bei 3,8 - gestern lag diese noch bei 3,4. Sie gibt die Zahl jener Menschen an, die pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche mit Corona-Symptomen in eine Klinik kommen. Liegt sie an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen bei 8,0 oder darüber, ist das ebenfalls ein Kriterium für die Corona-Warnstufe. Die aktuelle Zahl der Klinikeinweisungen liegt allerdings in der Regel höher als in der Hospitalisierungsinzidenz ausgewiesen. Die vollständigen Werte liegen oft erst nach ein bis zwei Wochen vor.

Die noch schärfere Alarmstufe wird ausgerufen, wenn die Hospitalisierungsinzidenz an fünf Werktagen in Folge den Wert von 12,0 erreicht oder überschreitet oder die Auslastung der Intensivbetten in Baden-Württemberg an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen bei 390 oder mehr liegt.

Coronavirus Baden-Württemberg: Warnstufe droht – bald neue Verordnung

Update vom 24. Oktober: Die Corona-Lage in Baden-Württemberg scheint sich weiterhin zu verschlechtern. Die landesweite 7-Tage-Inzidenz steigt erneut deutlich auf nun 142,5 an. Doch ausschlaggebend für eine etwaige Regeländerung im Südwesten sind zwei andere Werte. Die Hospitalisierungsinzidenz blieb aber gleich - die zuletzt immer weiter angestiegene Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen sank sogar minimal.

Auch wenn die Warnstufe für Baden-Württemberg* damit bislang nicht in Kraft tritt, wird es im Laufe der kommenden Woche eine neue Corona-Verordnung geben. Diese regelt den Wegfall der Maskenpflicht unter bestimmten Bedingungen. Das hatte das Sozialministerium am heutigen Sonntag bekannt gegeben.

Coronavirus Baden-Württemberg: Warnstufe droht - wichtige Zahl steigt rasant

Update vom 23. Oktober: Die Corona-Warnstufe für Baden-Württemberg rückt immer näher! Laut aktuellem Bericht des LGA befinden sich 221 Covid-19-Patienten auf einer Intensivstation. Wird die Marke von 250 Corona-Intensivpatienten an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen erreicht oder überschritten, tritt laut der Corona-Verordnung für Baden-Württemberg die Warnstufe in Kraft.

Die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz liegt bei 3,4. Insgesamt haben sich in Baden-Württemberg seit Beginn der Pandemie 613.033 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 136,1. Trauriger Spitzenreiter ist der Landkreis Heidenheim mit einer 7-Tage-Inzidenz von 251,5.

Coronavirus Baden-Württemberg: Über 3.000 neue Infektionen – Warnstufe naht

Update, 22. Oktober: Die Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen in Baden-Württemberg bleibt unter der Marke von 250, die für das Ausrufen der sogenannten Warnstufe mit strengeren Regeln vor allem für Nicht-Geimpfte wichtig ist. Laut LGA werden Stand 22. Oktober, 16 Uhr, 211 Covid-Patienten intensivmedizinisch behandelt. Das sind elf Fälle weniger, als am Donnerstag. Wird die Marke von 250 Corona-Intensivpatienten an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen erreicht oder überschritten, tritt laut der Corona-Verordnung für Baden-Württemberg die Warnstufe in Kraft.

Coronavirus Baden-Württemberg: Mehr als 3.000 Neuinfektionen

Vor allem Ungeimpfte müssen in der Warnstufe verschärfte Corona-Regeln* beachten. Baden-Württembergs Sozialminister Manne Lucha kündigte am Donnerstag an, dass die Warnstufe schon Ende nächster Woche in Kraft treten könnte. Grund sind die aktuellen Corona-Werte in Baden-Württemberg, die tendenziell steigen. Die Zahl der neuen Infektionen macht dabei besonders Sorgen. Laut LGA haben sich seit Donnerstag, 21. Oktober, 3.398 Menschen in Baden-Württemberg neu mit Corona infiziert. Schon gestern hatte das LGA fast 3.000 neue Fälle im Südwesten registriert.

Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz liegt am Freitag bei 3,38 – gestern hatte der Wert 3,4 betragen. Die Inzidenz gibt die Zahl der Menschen an, die pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche mit Corona-Symptomen in eine Klinik aufgenommen wurden. Liegt die Hospitalisierungsinzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen bei 8,0 oder darüber, ist das ebenfalls ein Kriterium für die Corona-Warnstufe. Sollten die Werte in der Warnstufe weiter steigen, gibt es noch die Alarmstufe in Baden-Württemberg.

Coronavirus Baden-Württemberg: Kritischer Wert bald erreicht

Update, 21. Oktober: Auch am Donnerstag verzeichnet Baden-Württemberg wieder einen rapiden Anstieg an neuen Coronavirus-Infektionen. In einer Mitteilung teilt das LGA mit, dass seit gestern 2.998 neue Corona-Fälle registriert wurden. Und noch eine Zahl ist Anlass zur Sorge. Laut LGA werden aktuell 222 Covid-Patienten in Baden-Württemberg auf einer Intensivstation behandelt. Das sind 15 Personen mehr, als gestern. Sozialminister Manne Lucha warnt: „Schon Ende kommender Woche könnte der kritische Wert von 250 erreicht werden.“

Sollte die kritische Marke von 250 Corona-Intensivpatienten erreicht oder überschritten werden, würde automatisch die Corona-Warnstufe in Baden-Württemberg in Kraft treten. Vor allem Nicht-Geimpfte müssten sich auf strengere Corona-Regeln einstellen – ein negativer Corona-Schnelltest würde an vielen Stellen zum Beispiel nicht mehr ausreichen. Ebenfalls angestiegen ist in Baden-Württemberg die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz. Sie beträgt aktuell 3,4 und ist im Vergleich zum Donnerstag in der letzten Woche stark angestiegen.

Coronavirus Baden-Württemberg: Wichtige Werte machen riesengroßen Sprung

Update, 20. Oktober: Fast jedes zehnte in Baden-Württemberg verfügbare Intensivbett ist derzeit mit einem Corona-Patienten belegt. Derzeit liegt der Anteil der Belegung bei 9 Prozent, wie das Landesgesundheitsamt am Mittwoch mitteilte. Die Zahl der Covid-Fälle auf den Intensivstationen stieg binnen eines Tages um 4 weitere Infizierte auf insgesamt 207.

Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz liegt heute bei 3,14 - am Dienstag lag sie noch bei 3,04. Die tatsächliche aktuelle Zahl der Klinikeinweisungen ist aber in der Regel höher als in der Hospitalisierungsinzidenz ausgewiesen, weil die vollständigen Werte oft erst nach ein bis zwei Wochen vorliegen.

Coronavirus Baden-Württemberg: Landesweite Inzidenz macht einen gewaltigen Sprung

Die landesweite 7-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen in Baden-Württemberg machte, laut Landesgesundheitsamt, auch einen deutlichen Sprung von 103,3 am Vortag auf 114,2. „Nach der Stagnation der Fallzahlen in den vergangenen Wochen ist ein Wiederanstieg der übermittelten Neuinfektionen zu beobachten“, teilte das LGA, laut dpa, dazu mit.

Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle seit Beginn der Pandemie stieg um 3.285 auf 605.244. Im Zusammenhang mit dem Virus sind 10.859 Menschen in Baden-Württemberg gestorben – das sind 4 mehr als am Vortag.

Coronavirus Baden-Württemberg: In diesen Einrichtungen steigen die Zahlen rasant

Update, 19. Oktober: Wie schon am Vortag, so steigt auch am Dienstag die Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen wieder etwas an. Allerdings nur sehr gering. Das Landesgesundheitsamt meldet für Baden-Württemberg 203 Patienten - damit sind im Vergleich zum Montag vier mehr.

Noch gilt die sogenannte Basisstufe. Nach der aktuellen Corona-Verordnung des Landes gilt eine erste Warnstufe sobald 250 Intensivbetten mit Covid-19-Patienten belegt sind oder 8 von 100 000 Einwohnern in Baden-Württemberg innerhalb von sieben Tagen mit Corona-Symptomen in eine Klinik gebracht wurden. Dann brauchen Ungeimpfte negative PCR-Tests für viele öffentliche Veranstaltungen.

Coronavirus Baden-Württemberg: Anzahl der Ausbrüche an Schulen und Kitas steigt rasant

Und wo liegt die Hospitalisierungsinzidenz am Dienstag? Die Zahl der Menschen, die pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche mit Corona-Symptomen in eine Klinik kommen, wird vom Landesgesundheitsamt mit 3,04 benannt (Montag: 2,79). Allerdings kann die tatsächliche Zahl der Klinikeinweisungen in der Regel höher als in der Hospitalisierungsinzidenz ausgewiesen liegen, weil die vollständigen Werte oft erst nach ein bis zwei Wochen vorliegen.

Ein besonderen Blick geht auch noch auf die Schulen und Kitas. Seit 1. September 2021 wurden 219 COVID-Ausbrüche aus Schulen mit insgesamt 1.085 SARS-CoV-2-Infektionen und 89 COVID-Ausbrüche aus KITAs mit insgesamt 492 SARS-CoV-2-Infektionen übermittelt. Zum Vergleich: In der Meldung des Landesgesundheitsamtes zum 1. Oktober waren es an den Schulen 48-Ausbrüche mit 266 SARS-CoV-2-Infektionen. An den Kitas lagen die Zahlen bei 59 Ausbrüchen und 328 Infektionen.

Coronavirus Baden-Württemberg: Zahl der Intensiv-Patienten steigt

Update, 18. Oktober: Die Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen in baden-württembergischen Kliniken steigt. Am Montag waren es nach Angaben des Landesgesundheitsamts 199 Patienten – das sind 11 mehr als am Vortag.

Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz liegt am heutigen Tag bei 2,79 - das ist die Zahl der Menschen, die pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche mit Corona-Symptomen in eine Klinik kommen. Am Sonntag lag dieser Wert noch bei 2,29, am Montag vor einer Woche bei 2,05. Die tatsächliche aktuelle Zahl der Klinikeinweisungen ist aber in der Regel höher als in der Hospitalisierungsinzidenz ausgewiesen, weil die vollständigen Werte oft erst nach ein bis zwei Wochen vorliegen.

Coronavirus Baden-Württemberg: Kommt bald die erste Warnstufe?

Eine erste Warnstufe gilt nach der aktuellen Corona-Verordnung des Landes, sobald 250 Intensivbetten mit Covid-19-Patienten belegt sind oder 8 von 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen mit Corona-Symptomen in eine Klinik gebracht wurden. Dann brauchen Ungeimpfte negative PCR-Tests für viele öffentliche Veranstaltungen.

Die landesweite 7-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen in Baden-Württemberg liegt an diesem Montag bei 96,8 nach 98,4 am Vortag. Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle seit Beginn der Pandemie stieg um 726 auf 598.931. Im Zusammenhang mit dem Virus sind 10.841 Menschen im Südwesten gestorben – das sind 14 mehr als am Vortag.

Coronavirus Baden-Württemberg: Zahlen Auf-und-Ab? So ist die Lage wirklich

Update, 17. Oktober: Ein bisschen rauf, ein bisschen runter - aber ein Ende der Tage, an denen wir immer wieder einen Blick auf die Corona-Zahlen werfen müssen, um uns einen Überblick zur aktuellen Pandemie-Situation zu verschaffen, ist noch nicht in Sicht. Von Samstag auf Sonntag verändern sich die Corona-Zahlen in Baden-Württemberg kaum - allerdings ist abzuwarten, wie sie sich nach einem weiteren Wochenende mit geöffneten Clubs und zunehmendem Zusammensein entwickeln. Während die 7-Tage-Inzidenz leicht angestiegen ist, sinkt die Zahl der Menschen, die aktuell auf Intensivstationen wegen Covid-19 behandelt werden müssen.

Veranstalter haben seit Freitag die Möglichkeit, sich dazu zu entscheiden, die 2G-Regel für ihr Event geltend zu machen. Heißt: Sie lassen nur Geimpfte und Genesene zu – dann müssen die Gäste keine Maske mehr tragen. Zudem unterliegen Veranstaltungen mit ausschließlich geimpften oder genesenen Besucherinnen und Besuchern keiner Personenobergrenze mehr, wie es bislang für Großveranstaltungen (bis max. 25.000 Personen) der Fall war.

Coronavirus Baden-Württemberg: Alle Corona-Werte sind erneut angestiegen

Update, 16. Oktober: Erneut haben die Corona-Werte in Baden-Württemberg ordentlich zugelegt. Am Samstag, 16. Oktober 2021, meldet das LGA insgesamt 597.598 bestätigte Corona-Fälle in Baden-Württemberg. Das sind 1.661 Infektionen mehr, als am Freitag. Und auch die Zahl der Covid-Patienten, die aktuell intensivmedizinisch behandelt werden müssen, legt erneut zu. Stand 16. Oktober liegen 190 Corona-Patienten auf einer Intensivstation – gestern waren es noch 180, am Donnerstag 173 Fälle.

Sobald 250 Intensivbetten in Baden-Württemberg mit Covid-Patienten belegt sind, treten strengere Corona-Regeln in Kraft – vor allem für Nicht-Geimpfte. Das gleich passiert, wenn die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz acht erreicht. Der Wert gibt die Zahl der Corona-Patienten pro 100.000 Einwohner an, die innerhalb einer Woche in einer Klinik aufgenommen wurden. Stand 16. Oktober meldet das LGA eine Hospitalisierung von 2,27 – am Freitag hatte der wichtige Corona-Wert noch 2,2 betragen.

Ebenfalls erneut angestiegen ist die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg – von 93,3 am Freitag auf aktuell 96,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Für die Festlegung der Corona-Regeln spielt die Inzidenz keine tragende Rolle mehr. Sie gibt an, wie viele Menschen sich pro 100.000 Einwohner – innerhalb der letzten sieben Tage – mit Covid-19 infiziert haben.

Coronavirus Baden-Württemberg: Wichtige Corona-Werte legen ordentlich zu

Update, 15. Oktober: Die Corona-Werte in Baden-Württemberg legen im Vergleich zum Vortag ordentlich zu. Seit Donnerstag, 14. Oktober, haben sich 2.084 Menschen neu mit Covid-19 infiziert. Stand 15. Oktober gibt es in Baden-Württemberg insgesamt 595.937 bestätigte Fälle. Und auch die 7-Tage-Inzidenz ist deutlich gestiegen – von 80,4 am Donnerstag auf aktuell 93,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Derzeit werden 180 Covid-Patienten intensivmedizinisch behandelt – am Donnerstag waren es noch 173 Fälle.

Die Hospitalisierungsinzidenz beträgt in Baden-Württemberg aktuell 2,2 – der Wert gibt die Zahl der Corona-Patienten pro 100.000 Einwohner an, die innerhalb einer Woche in einer Klinik aufgenommen wurden. Sobald die Hospitalisierungsinzidenz acht erreicht, treten laut Verordnung strengere Corona-Regeln in Kraft. Das Gleiche passiert, sobald 250 Intensivbetten in Baden-Württemberg mit Covid-Patienten belegt sind. Seit heute gilt zudem eine überarbeitete Corona-Verordnung* in Baden-Württemberg.

Coronavirus Baden-Württemberg: Neue Corona-Verordnung kommt ab morgen

Update, 14. Oktober: In Baden-Württemberg ist ein wichtiger Corona-Wert leicht angestiegen. Das LGA teilte am Donnerstag, 14. Oktober mit, dass die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz – die bei der Einschätzung der Corona-Lage eine wichtige Rolle spielt – leicht angestiegen ist. Aktuell beträgt der Wert 2,2 – gestern hatte der Wert 2,05 betragen. Die Hospitalisierungsinzidenz gibt die Zahl der Corona-Patienten pro 100.000 Einwohner an, die innerhalb einer Woche in einer Klinik in Baden-Württemberg aufgenommen wurden.

Dafür ist ein andere Zahl – die bei der Bewertung der Corona-Lage ebenfalls eine wichtige Rolle spielt – im Vergleich zum Vortag gesunken. Das LGA gibt an, dass derzeit 173 Covid-Patienten intensivmedizinisch behandelt werden müssen. Das sind 15 Personen weniger, als am Mittwoch. Unabhängig von Inzidenz und Intensivbetten-Belegung tritt am morgen eine neue Corona-Verordnung für Baden-Württemberg in Kraft. Die wichtigste Neuerung ist ein 2G-Optionsmodell, welches Geimpften und Genesenen wieder mehr Freiheiten ermöglichen soll.

Coronavirus Baden-Württemberg: 7-Tage-Inzidenz laut LGA weiterhin auf „hohem Niveau“

Update, 13. Oktober: „Der Anstieg der Fallzahlen und der 7-Tage-Inzidenz seit Anfang Juli setzt sich aktuell nicht fort. Die Anzahl der Neuinfektionen und die 7-Tage-Inzidenz verbleiben derzeit jedoch auf hohem Niveau“, schreibt das Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg im aktuellen Lagebericht.

Laut Angaben des LGAs beträgt die 7-Tage-Inzidenz am Mittwoch 85,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner im Südwesten. Die Hospitalisierungsinzidenz für Baden-Württemberg liegt heute bei 2,05 und ist somit leicht gesunken. Insgesamt 188 Covid-19-Patienten sind in intensivmedizinischer Behandlung, 104 davon werden invasiv beatmet.

Auch weiterhin zeigt sich: Es sind vor allem Ungeimpfte, die sich infizieren. „Die 7-Tage-Inzidenz für COVID-19 Fälle mit einer abgeschlossenen Impfserie (zweimal geimpft oder mit Janssen geimpft) beträgt 26,8 / 100.000 Einwohner, gegenüber 188,8 / 100.000 Einwohner für Ungeimpfte“, heißt es in dem Lagebericht.

Coronavirus Baden-Württemberg: Wichtiger Wert steigt rasant an

Update, 12. Oktober: Die 7-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen in Baden-Württemberg ist erneut gestiegen. Wie das Landesgesundheitsamt in Stuttgart am Dienstag mitteilte, liegt die landesweite Inzidenz am heutigen Tag bei 84,9. Dabei handelt es sich um die Zahl der neuen Corona-Krankheitsfälle pro 100.000 Einwohner in einer Woche. Pforzheim und Heidelberg markierten dabei zwei Extreme. Pforzheim liegt bei 192,0 und Heidelberg bei 38,4.

Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz stieg auf 2,13 nach zuletzt 2,03. Sie gibt die Zahl der Corona-Patienten pro 100.000 Einwohner an, die innerhalb einer Woche in einer Klinik in Baden-Württemberg aufgenommen wurden. Neben der Zahl der Covid-19-Patienten in Intensivbehandlung ist der Wert ausschlaggebend für mögliche strengere Maßnahmen – vor allem für Ungeimpfte, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet. Die Zahl der Covid-Fälle auf Intensivstationen stieg um vier auf 181.

Coronavirus Baden-Württemberg: Landesweite Inzidenz sinkt

Update, 11. Oktober: Die landesweite 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg ist leicht gesunken, wie das Landesgesundheitsamt in Stuttgart am Montag mitteilte. Gestern lag der Wert noch bei 86,3. Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz sank auf 2,05. Sie gibt die Zahl der Corona-Patienten pro 100.000 Einwohner an, die innerhalb einer Woche in eine Klinik in Baden-Württemberg aufgenommen wurden. Neben der Zahl der Covid-19-Patienten in Intensivbehandlung ist der Wert ausschlaggebend für mögliche strengere Maßnahmen – vor allem für Ungeimpfte.

Coronavirus Baden-Württemberg: 177 Personen auf Intensivstation

Die Zahl der Corona-Patienten in intensivmedizinischer Behandlung betrug 177, das waren neun weniger als am Tag zuvor. Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle seit Beginn der Pandemie stieg um 553 auf 587.485. Im Zusammenhang mit dem Virus sind 10.778 Menschen in Baden-Württemberg gestorben.

Eine erste Warnstufe gilt nach der aktuellen Corona-Verordnung des Landes, sobald 250 Intensivbetten mit Covid-19-Patienten belegt sind oder 8 von 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen mit Corona-Symptomen in eine Klinik gebracht wurden. Dann brauchen Ungeimpfte negative PCR-Tests für viele öffentliche Veranstaltungen.

Coronavirus Baden-Württemberg: Inzidenz steigt – besonders in einer Region

Update, 10. Oktober: Die 7-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen in Baden-Württemberg ist weiterhin leicht angestiegen. Wie das Landesgesundheitsamt in Stuttgart und die Deutsche-Presse-Agentur berichten, liegt der Wert aktuell bei 86,3 – nach 86,0 am Samstag und 82,8 am Freitag. Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz sinkt auf 2,06 nach 2,12 am Samstag. Der Wert gibt die Zahl der Corona-Patienten pro 100 000 Einwohner an, die innerhalb einer Woche in eine Klinik in Baden-Württemberg aufgenommen wurden.

Neben der Zahl der Covid-19-Patienten in Intensivbehandlung ist die neue Hospitalisierungsinzidenz ausschlaggebend für mögliche strengere Maßnahmen – vor allem für Nicht-Geimpfte. Die höchste 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg meldet nach wie vor der Stadtkreis Pforzheim mit Stand 10. Oktober 209,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Die niedrigste Inzidenz meldet am 10. Oktober der Hohenlohekreis mit 35,5. Für die Bestimmung der Corona-Regeln in Baden-Württemberg spielt die 7-Tage-Inzidenz allerdings keine Rolle mehr.

Coronavirus Baden-Württemberg: Neuinfektionen in einem Kreis steigen rapide

Update, 9. Oktober: An und für sich ist es keine große Überraschung mehr: Auch am Samstag ist die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg laut dem Landesgesundheitsamt (LGA) weiter gestiegen und macht einen kleinen Sprung – von 82,8 auf 86,0 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Aber es gibt auch eine gute Nachricht: Immerhin die Hospitalisierungsinzidenz ist von 2,22 auf 2,12 gesunken, im Vergleich zum Vortag liegen vier Corona-Patienten weniger auf der Intensivstation (195).

Die höchste 7-Tage-Inzidenz hat weiterhin der Stadtkreis Pforzheim mit 225,4 – die Corona-Zahlen steigen hier rasant. Die niedrigste Inzidenz hat der Landkreis Hohenlohekreis mit 35,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner.

Coronavirus Baden-Württemberg: Inzidenzen steigen – Auffrischungsimpfungen werden nötig

Update, 8. Oktober: Die Corona-Zahlen in Baden-Württemberg steigen auch zum Ende der Woche weiterhin. Die 7-Tage-Inzidenz ist von 80,4 auf 82,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner angestiegen. Die höchste Inzidenz hat aktuell der Stadtkreis Pforzheim mit 199,2 – die niedrigste der Stadtkreis Heidelberg mit 32. Im Südwesten ist die Hospitalisierungsinzidenz von 2,13 auf 2,22 gestiegen. Im Vergleich zum Vortag liegen nun acht Corona-Patienten mehr auf den Intensivstationen – insgesamt sind es 199 Covid-19-Intensivpatienten.

Im Südwesten haben bereits 65,7 Prozent eine Erstimpfung erhalten, 63,3 Prozent der Baden-Württemberg sind bereits vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Damit die bereits vollständig Geimpften auch weiterhin einen hohen Impfstoff haben, empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) für bestimmte Personengruppen eine Auffrischungsimpfung. Nun hat die STIKO die Empfehlung auf weitere Personen ausgeweitet*, wie *echo24.de berichtet.

Coronavirus Baden-Württemberg: Inzidenz wieder gestiegen - Tests werden teuer

Update, 7. Oktober: Die Corona-Zahlen sind wieder leicht gestiegen. Die 7-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen in Baden-Württemberg liegt heute laut Landesgesundheitsamt bei 80,4. Das sind ganze zwei Prozentpunkte mehr, als noch am Mittwoch. Auch die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz ist laut den Zahlen aus Stuttgart wieder angestiegen - von 1,98 auf 2,13.

Noch immer ist nach den Zahlen des Landesgesundheitsamtes die Kluft zwischen Geimpften und Ungeimpften mit Corona-Infektionen groß. Während die 7-Tage-Inzidenz bei den vollständig Geimpften momentan bei 22,6 rangiert, beträgt sie für Menschen ohne Impfung 179,8. Doch auch aus anderen Gründen wird es ab dem kommenden Montag für Ungeimpfte ungemütlich. Das Land Baden-Württemberg hat bekannt gegeben, dass die Corona-Selbsttests für die meisten Personen ohne vollständigen Impfschutz dann kostenpflichtig werden*. Nur wenige Ausnahmen sind von der Regel ausgenommen.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Weniger Menschen wegen Corona auf Intensivstationen

Update, 6. Oktober: Ist das schon ein leichter Trend für den Herbst? Die 7-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist in Baden-Württemberg erneut leicht gesunken. Das Landesgesundheitsamt in Stuttgart teilte am Mittwochabend mit, dass der Wert nun bei 78,4 liege - also 0,3 Prozentpunkte niedriger als noch am Dienstag. Auch die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz ist leicht gesunken und rutscht mit 1,98 jetzt endlich wieder unter die Zwei.

Das bedeutet, dass - zumindest aktuell - weniger Menschen wegen des Coronavirus auf den Intensivstationen der Baden-Württembergischen Krankenhäuser landen. Dennoch besteht noch immer eine riesige Kluft zwischen Geimpften und Ungeimpften. Während die über längere Zeit gemessene 28-Tage-Hospitalisierungsinzidenz unter Geimpften lediglich 3,6 beträgt, ist es bei Patienten ohne vollen Impfschutz ein Wert von 29,8

Coronavirus Baden-Württemberg: Inzidenz sinkt, zwei andere Werte steigen

Update, 5. Oktober: Die 7-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist in Baden-Württemberg weiter leicht gesunken. Wie das Landesgesundheitsamt in Stuttgart am Dienstag mitteilte, liegt der Wert aktuell bei 78,7. Am Montag hatte die Inzidenz noch 80,4 betragen. Gleiches gilt für die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz, die von 2,2 etwas auf 2,11 zurückgegangen ist. Der Wert gibt die Zahl der Corona-Patienten pro 100.000 Einwohner an, die innerhalb einer Woche in eine Klinik aufgenommen wurden.

Neben der Zahl der Corona-Patienten in Intensivbehandlung ist die sogenannte 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz ausschlaggebend für mögliche strengere Maßnahmen – vor allem für Ungeimpfte. Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle seit Beginn der Pandemie ist von 2147 am Montag auf 579.673 angestiegen. Im Zusammenhang mit Covid-19 sind 10.707 Menschen im Südwesten gestorben. Das waren zehn mehr als am Vortag. Als vollständig geimpft gelten in Baden-Württemberg laut LGA 6.985.615 Menschen.

Aufgrund der Anzahl vollständig Geimpfter sowie der stagnierenden Infektionszahlen will die Landesregierung die aktuelle Corona-Verordnung überarbeiten. Geplant ist offenbar auch ein 2G-Optionsmodell in Baden-Württemberg*, das schon in wenigen Wochen in Kraft treten könnte.

Coronavirus Baden-Württemberg: Inzidenz sinkt – zwei wichtige Werte steigen

Update, 4. Oktober: Die 7-Tage-Inzidenz der Coronavirus-Neuinfektionen in Baden-Württemberg ist im Vergleich zum Sonntag leicht gesunken. Wie das Landesgesundheitsamt (LGA) in Stuttgart am Montag mitteilt, liegt der Inzidenzwert aktuell bei 80,4. Die Zahl der Covid-Patienten pro 100.000 Einwohner, die innerhalb einer Woche in eine Klinik aufgenommen wurden, ist leicht von 2,16 auf aktuell 2,2 angestiegen. Liegt der Wert über 8, tritt laut aktueller Corona-Verordnung die Warnstufe in Kraft.

Besonders für alle Nicht-Geimpften werden die Corona-Regeln dann verschärft. Die aktuelle Zahl der Klinikeinweisungen liegt meist höher als in der Hospitalisierungsinzidenz ausgewiesen. Die vollständigen Werte liegen oft erst nach ein bis zwei Wochen vor. Das LGA teilt im tagesaktuellen Bericht vom 4. Oktober noch mit, dass derzeit 190 Corona-Patienten in Baden-Württemberg auf einer Intensivstation behandelt werden müssen – das sind 13 Menschen mehr, als am Freitag.

Sobald 250 Intensivbetten mit Covid-19-Patienten belegt sind, tritt ebenfalls die Warnstufe in Kraft. Zusammen mit der Zahl der Covid-Patienten pro 100.000 Einwohner, die innerhalb einer Woche in eine Klinik aufgenommen wurden, ist die Intensivbetten-Belegung mit Corona-Patienten maßgebend für die Corona-Regeln in Baden-Württemberg.

Coronavirus Baden-Württemberg: Wieder weniger Patienten auf Intensivstation

Update, 1. Oktober: Während die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg von 82,5 auf 82,9 gestiegen ist, ist die Hospitalisierungsinzidenz von 2,16 auf 1,98 gesunken. Insgesamt 176 Corona-Patienten liegen derzeit auf der Intensivstation im Südwesten – sechs Personen weniger als am Vortag. Aktuell verzeichnet Pforzheim die höchste Inzidenz mit 211,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner, die niedrigste der Stadtkreis Heidelberg mit 28,3.

Aufgrund der momentanen relativ konstanten Infektionslage hat das Kultusministerium heute bekannt gegeben, dass in den Schulen die Maskenpflicht ab dem 18. Oktober gelockert* wird. Schülerinnen und Schüler müssen dann – solange nicht die Alarmstufe gilt – am Platz im Unterricht keinen Mund-Nasen-Schutz mehr tragen.

Coronavirus Baden-Württemberg: So viele Menschen sind mittlerweile genesen

Update, 1. Oktober: Die 7-Tage-Inzidenz der Coronavirus-Neuinfektionen in Baden-Württemberg ist im Vergleich zum Donnerstag unverändert. Die Zahl der Covid-Patienten pro 100.000 Einwohner, die innerhalb einer Woche in eine Klinik stationär aufgenommen wurden, beträgt aktuell 2,16 nach 2,29 zuvor. Diese sogenannte Hospitalisierungsinzidenz ist neben der Zahl der Covid-19-Patienten in Intensivbehandlung ausschlaggebend für mögliche strengere Maßnahmen, die vor allem Nicht-Geimpfte betreffen.

Insgesamt sind in Baden-Württemberg 70,9 Prozent der Menschen vollständig gegen das Coronavirus geimpft. 540.405 Menschen sind – Stand 1. Oktober – schätzungsweise genesen. Wer sich noch impfen lassen möchte, kann einen Termin in einer Haus- oder Facharztpraxis vereinbaren oder ein Impfangebot wahrnehmen. In Heilbronn gibt es zum Beispiel den Impfbus*, der nach wie vor in der Region Heilbronn unterwegs ist. Die Impfzentren in Baden-Württemberg haben mittlerweile geschlossen.

Coronavirus Baden-Württemberg: Ein wichtiger Wert steigt wieder leicht an

Update, 30. September: Die 7-Tage-Inzidenz der Coronavirus-Neuinfektionen in Baden-Württemberg ist leicht rückläufig. Das Landesgesundheitsamt in Stuttgart meldet am Donnerstag, 30. September 2021, einen Wert von 82,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Am Vortag hatte das LGA noch eine Inzidenz von 82,9 gemeldet. Leicht rückläufig ist auch die Zahl der Covid-Patienten pro 100.000 Einwohner, die innerhalb einer Woche in eine Klinik aufgenommen wurden.

Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz in Baden-Württemberg liegt aktuell bei 2,29.  Der Wert ist zusammen mit der Zahl der Covid-19-Patienten in Intensivbehandlung ausschlaggebend für mögliche strengere Maßnahmen – die betreffen vor allen Nicht-Geimpfte. Die erste Warnstufe tritt laut aktuellen Corona-Verordnung in Kraft, sobald 250 Intensivbetten mit Covid-19-Patienten belegt sind oder 8 von 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen mit Corona-Symptomen in eine Klinik gebracht wurden.

Coronavirus Baden-Württemberg: 35 % der Infizierten sind Kinder und Jugendliche

Update, 29. September: Es gibt wieder mehr Corona-Fälle in Baden-Württemberg. Das Landesgesundheitsamt bestätigt heute 2.132 neue Fälle. Damit steigt die 7-Tage-Inzidenz erneut auf 82,9. Doch ein erfreulicherer Wert ist die Hospitalisierungsinzidenz. Diese ist wieder leicht gefallen und liegt nun bei 2,3. Auch muss das LGA leider wieder Verstorbene melden. Vier weitere Personen sind an oder mit dem Coronavirus gestorben.

Der Anteil der über-60-Jährigen an den aktuellen Corona-Infektionen (innerhalb der letzten 7 Tage) beträgt übrigens nur zehn Prozent. Dagegen entfallen 35 Prozent der Neuinfektionen auf Kinder und Jugendliche zwischen 0 und 19 Jahren. Außerdem wurden seit Schuljahresbeginn 36 Covid-19-Ausbrüche aus baden-württembergischen Schulen mit insgesamt 196 Corona-Infektionen übermittelt. 52 Sars-CoV-2-Ausbrüche entfallen seit dem ersten September 2021 auf Kitas. Hier infizierten sich laut Landesgesundheitsamt insgesamt 280 Personen mit dem Coronavirus.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Kaum Geimpfte auf den Intensivstationen

Update vom 28. September: Sowohl die 7-Tage-Inzidenz (von 79,1 auf 80,4) als auch die Hospitalisierungsinzidenz (von 2,25 auf 2,37) ist laut des aktuellen Tagesberichts des Landesgesundheitsamts (LGA) in Baden-Württemberg gestiegen. Wie aus den Daten des Lageberichts hervorgeht, ist auch weiterhin die Delta-Variante im Südwesten vorherrschend und macht über 99 Prozent der aktuellen Infektionen aus.

In Baden-Württemberg sind eindeutig mehr Ungeimpfte als Geimpfte infiziert: „Die 7-Tage-Inzidenz für COVID-19 Fälle mit einer abgeschlossenen Impfserie (zweimal geimpft oder mit Janssen geimpft) beträgt 18,8 / 100.000 Einwohner, gegenüber 183,4 / 100.000 Einwohner für Ungeimpfte, nicht vollständig geimpfte COVID-19 Fälle und Fälle ohne Angaben zum Impfstatus“, heißt es in dem Bericht des LGAs am Dienstag.

Auch auf den Intensivstationen sieht es ähnlich aus: Die Hospitalisierungsinzidenz von Geimpften liegt bei 3,4 – die von Personen ohne vollen Impfschutz bei 30,9. Übrigens: Eine aktuelle Studie aus den USA* gibt nun Aufschluss darüber, wie lange die Impfstoffe Biontech und Moderna im Vergleich wirken und wann eine Zweitimpfung nötig ist.

Coronavirus Baden-Württemberg: Hospitalisierungsinzidenz im Südwesten steigt leicht an

Ist das Coronavirus bald besiegt? Diese Frage stellt sich spätestens, seit im Juni die Priorisierung für die Corona-Impfungen aufgehoben wurde. Doch die Impfkampagne stagniert – die Impfquote für Baden-Württemberg liegt bei 62,6 Prozent und bewegt sich seit einigen Wochen nicht mehr signifikant voran.

Besonders verwunderlich ist das, weil eigentlich immer mehr Bevölkerungsgruppen eine offizielle Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) erhalten. Beispielsweise können sich Schwangere und Stillende seit 10. September generell unter gewissen Voraussetzungen gegen das Coronavirus impfen* lassen. Doch viele haben Angst. Denn immer wieder machen auch Berichte über Todesfälle nach einer Corona-Impfung* Schlagzeilen.

Deshalb will auch das Land Baden-Württemberg morgen (Mittwoch, 29. September) im Rahmen einer Online-Informationsveranstaltung zur Corona-Impfung bei Schwangeren und Stillenden* über die genauen Modalitäten, die Risiken, Vor- und Nachteile aufmerksam machen, um mögliche Unsicherheiten aus dem Weg zu schaffen und Fragen betroffener Frauen und deren Familien zu beantworten. Immerhin: Mittlerweile haben Forscher auch eine vermeintliche gefährliche Nebenwirkung der Corona-Impfung widerlegt*.

Coronavirus Baden-Württemberg: Impfquote stagniert – Infektionszahlen auf konstantem Niveau

Doch auch wenn die Impfquote aktuell stagniert, lässt sich aus den Infektionszahlen der letzten Tage für Baden-Württemberg eine durchaus positive Zwischenbilanz ziehen. Denn sowohl die 7-Tage-Inzidenz als auch die Hospitalisierungsinzidenz haben sich auf einem konstanten Niveau eingependelt. Derzeit (Stand 27. September) liegen 200 Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen Baden-Württembergischer Krankenhäuser. Das sind neun weniger als noch vor einer Woche. Die Hospitalisierungsinzidenz ist innerhalb einer Woche allerdings leicht gestiegen – von 1,94 auf 2,25.

Die 7-Tage-Inzidenz dagegen ist im Vergleich zum vergangenen Montag (20. September) gesunken – von 88,8 auf 79,1. Allerdings sagt diese Zahl nicht mehr viel über die geltenden Maßnahmen aus. In der aktuellen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg sind nur noch die Hospitalisierungsinzidenz und die Belegung der Intensivbetten von Relevanz.

Ab einem bestimmten Wert treten schärfere Regeln für Ungeimpfte in Kraft. Die neuen Regelungen lösten bereits Kritik vonseiten der Händler aus. Außerdem stellten sich Experten die Frage, ob die aktuelle Corona-Verordnung überhaupt rechtens* ist. *echo24.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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