Covid-19: Aktueller Stand

Corona aktuell: Lockerungen für Friseure und Blumenhändler in BW - trotz steigender 7-Tage-Inzidenz

  • Eva Kaczmarczyk
    vonEva Kaczmarczyk
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  • Julian Baumann
    Julian Baumann
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Das Coronavirus breitet sich weiter in Baden-Württemberg aus. Die Zahl der Neuinfektionen und Todesfälle nimmt weiter zu, die Impfungen sind in vollem Gange. Alle Informationen zum Coronavirus in unserem Ticker.

Update, 13:30 Uhr: Das Coronavirus in Baden-Württemberg beherrscht noch immer den Alltag der Menschen. Trotz steigender Infektionszahlen und einer weiterhin hohen 7-Tage-Inzidenz treten Lockerungen in Baden-Württemberg ab dem 1. März in Kraft, beispielsweise für Friseure und die Blumenläden. Friseure und Barbiere dürfen wieder Kunden bedienen. Blumenhändler und Gartenmärkte dürfen gartenbauliche Erzeugnisse vertreiben. Auch Fahrlehrer können aufatmen, die praktische Fahrausbildung und Fahrprüfungen sind ebenso wieder möglich. 

Coronavirus in Baden-Württemberg: Geschlossene Kitas müssen härtere Quarantäne einhalten

Update, 11:50 Uhr: Das Coronavirus ist ein Risikofaktor für alle Kitas im Bundesland Baden-Württemberg. Diese müssen nun in Stuttgart wieder vermehrt schließen, da ein Verdacht auf einen Ausbruch der Virus-Mutation besteht. Bereits am vergangenen Freitag mussten bereits drei Kitas geschlossen werden. Wegen einem Ausbruch der Mutation mussten weitere drei Kitas in Stuttgart geschlossen werden. Betroffene Erzieher und Kinder erwartet eine härtere Quarantäne, da das Land die Regeln hierzu verschärft hat. 14 Tage insgesamt müssen die Betroffenen Zuhause bleiben, Haushaltsangehörige und Kontaktpersonen inbegriffen. 

Update, 1. März, 8:18 Uhr: In Baden-Württemberg wurden am Sonntag 483 weitere Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Die Zahl der Infizierten im Land erhöhte sich damit auf mindestens 317.022. Davon gelten 295.763 Personen als genesen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 steigt um 6 auf nun insgesamt 8.069. Bislang wurden dem Landesgesundheitsamt 4.686 Fälle mit Virusmutationen gemeldet, das sind 73 Fälle mehr als zuvor. 

Die Lage in den Krankenhäusern bleibt weiterhin unverändert. 254 Fälle von Covid-19 wurden nach Daten des DIVI-Intensivregisters zur Akutbehandlung registriert. 134 (52,8 %) davon müssen invasiv beatmet werden. 2.012 von betreibbaren 2.416 Betten sind belegt, was 83,3 Prozent entspricht. 

Die 7-Tages-Inzidenz in Baden-Württemberg steigt seit Tagen konstant an. Sie liegt aktuell bei 51,9. Freitag letzter Woche lag diese bei 49,3. Im Kampf gegen das Coronavirus gilt der Wert als maßgebliche Größe für verschiedene Maßnahmen. Die Inzidenz entspricht der Anzahl der in den vergangenen sieben Tagen neu gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. 20 Landkreise liegen derzeit bei einer Inzidenz von über 50. Zwei Landkreise liegen sogar bei einer Inzidenz von 100 bis 200. Die Zahl der Landkreise mit einer Inzidenz von 35 schrumpft auf drei. 

Das Robert-Koch-Institut meldete einen 7-Tages-R-Wert von 1,14. Dies entspricht der Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. Die Zahl der Impfungen steigt stetig an. 507.277 Menschen haben die Erstimpfung erhalten, 263.240 die Zweitimpfung. 

Verschärfung der Regeln in Baden-Württemberg: Infizierte mit dem Coronavirus müssen deutlich länger in Quarantäne

Update, 18:30 Uhr: Die Zahlen der Neuinfektionen mit Coronavirus in Baden-Württemberg sind seit Tagen im Steigen begriffen. Nun zieht die Landespolitik erneut Konsequenzen daraus. Die Einreise-Quarantäne und die Regeln für bereits Infizierte verschärften sich deutlich. Die Dauer der Quarantäne verlängert sich von zehn auf 14 Tage, außerdem wird die Quarantänepflicht auf einen größeren Personenkreis ausgedehnt. Bislang waren davon nur direkte Kontaktpersonen, sowie Haushaltsangehörige betroffen. Künftig sind alle Haushaltsangehörigen betroffen. Grund für die Verschärfung sind die Mutationsvarianten, die deutlich schwerer einzuschätzen sind.

 

Update, 14 Uhr: In Baden-Württemberg dürfen Friseure trotz steigender Infektionszahlen am 1. März wieder öffnen. Ein Friseur aus Stuttgart versteigerte den ersten Termin nun für 1.000 Euro. Dies könne der wohl teuerste Haarschnitt in der Geschichte von Stuttgart sein, sagt der Friseur Sezar Minasyan. Das eingenommene Geld bessert aber nicht seine eigene Kasse auf, sondern soll einem guten Zweck dienen: Die Summe geht an den gemeinnützigen Verein Stelp (Stuttgart helps) in Baden-Württemberg, der durch Hilfsprojekte, Spenden und Volontärsarbeit hilft.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Besuch von Restaurant, Museum und Einzelhandel nur mit Schnelltest

Update, 12:20 Uhr: Der zweite Lockdown, der nun bereits seit mehreren Monaten andauert, wird schrittweise gelockert. Das Coronavirus in Baden-Württemberg ist durch die aktuell vermehrt auftretenden Virus-Mutationen noch gefährlicher geworden. Trotz der Warnung eines Heidelberger Virologen vor einer dritten Corona-Welle, denkt Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) offenbar über weitere Lockerungen nach. Diese könnten in Verbindung mit einer Schnelltest-Strategie umgesetzt werden. So könnte es beispielsweise möglich sein, Einzelhandel, Restaurants und Museen wieder zu besuchen - nach einem Schnelltest. Zutritt erhielten dann nur Besucher mit einem negativen Ergebnis.

Update, 26. Februar, 7:10 Uhr: Das Landesgesundheitsamt meldete am heutigen Donnerstag 1.109 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie mit dem Coronavirus Infizierten im Land steigt damit auf mindestens 314.605 an. Von den insgesamt an Covid-19 Erkrankten sind bereits 293.105 wieder genesen. Das sind 1.000 Personen mehr als zuletzt. 

Die 7-Tage-Inzidenz liegt aktuell in Baden-Württemberg bei 48,8 - der Wert entspricht der Anzahl von Personen pro 100.000 Einwohner, die sich innerhalb einer Woche mit dem Coronavirus infiziert haben. Vor einer Woche lag er bei 41,2. 19 Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg liegen mittlerweile unter einer Inzidenz von 50, nur noch 6 unter 35. Die Anzahl der Landkreise mit einer Inzidenz von über 50 liegt bei 18.

Derweil liegt die Reproduktionszahl in Baden-Württemberg, also die Anzahl der Personen, die ein Corona-Infizierter im Durchschnitt ansteckt, bei 1,01. Nach Daten des DIVI-Intensivregisters von Krankenhaus-Standorten mit Intensivbetten zur Akutbehandlung sind aktuell 237 Covid-erkrankte Menschen in Baden-Württemberg in intensivmedizinischer Behandlung, davon werden 137 Personen invasiv beatmet. Insgesamt sind derzeit 86,1 Prozent der Intensivbetten im Land belegt. 452.126 Menschen in Baden-Württemberg haben bereits ihre Erstimpfung gegen das Coronavirus erhalten, 238.201 ihre Zweitimpfung

Das Coronavirus in Baden-Württemberg schädigt die Wirtschaft - Oberbürgermeister Boris Palmer fordert eine Öffnung

Update, 18:30 Uhr: Das Coronavirus in Baden-Württemberg ist auch nach einem Jahr nicht auf dem Rückzug. Zwei Lockdowns, von denen einer noch immer andauert, setzten dem Bundesland und seiner Wirtschaft sehr zu. Während in Stuttgart noch fast alles still steht, setzt Tübingen auf die Strategie der Universitätsstadt am Neckar, „Tübinger Weg“ genannt. Diesen erklärte Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) am Mittwochabend. Er forderte eine Beendigung des Lockdowns. „Im schlimmsten Fall treibt auch ein Lockdown Menschen in den Tod“, so Palmer. 

Update, 16:00 Uhr: Das Coronavirus in Baden-Württemberg beherrscht das Leben der Menschen nun schon seit fast genau einem Jahr. Der Einzelhandel wurde besonders hart von der Pandemie getroffen, viele Betreiber von kleineren Shops stehen vor dem Aus. Schrittweise Öffnungen, wie sie für Friseure und den Blumenläden beschlossen wurden, seien nicht ausreichend: Der Handelsverband Baden-Württemberg forderte daher dazu auf, den Einzelhandel ab kommenden Montag zu öffnen. „Der Handel ist kein Infektionstreiber“, sagt die Chefin des Handelsverbandes Baden-Württemberg. Ein Gutachten beweise, dass im Handel kein größerer Infektionsherd entstehe als in anderen Branchen.  

Update, 15:30 Uhr: Der Kampf gegen das Coronavirus in Baden-Württemberg setzt sich fort. Corona-Tests bieten eine Möglichkeit die Viruserkrankung festzustellen. Dies war bisher nur in speziellen Testzentren möglich. Nun soll laut Ankündigung des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn (CDU) eine Möglichkeit geschaffen werden, Laien-Selbsttests noch im Februar auf den Markt zu bringen, die dann frei verkäuflich wären. Geschäfte, die den Test führen sollen, seien Apotheken, aber auch im Internet und im Handel könnten Selbsttests angeboten werden. Die Drogerie-Kette dm ist im Gespräch, ebenso Discounter wie Lidl und Aldi.  

Coronavirus in Baden-Württemberg - Impfdrängler sollen Bußgelder von 25.000 Euro zahlen

Update, 14:10 Uhr: Die Suche nach einem Impfstoff gegen das Coronavirus beschäftigt nicht nur Baden-Württemberg. Nach monatelangen Forschungen begannen die Impfungen im Dezember, genaue Vorgaben für Termine und die Anmeldung waren vorgesehen. Auch die Reihenfolge, in welcher bestimmte Personengruppen die Impfung erhalten sollten, war im Voraus festgelegt worden. Nun drängeln sich immer öfter Personen zum Impfen vor, obwohl sie noch nicht an der Reihe sind. Dieses Verhalten soll zukünftig als Ordnungswidrigkeit gelten, ein hohes Bußgeld von 25.000 Euro soll Täter abschrecken.  

Update, 25. Februar, 06:51 Uhr: Das Landesgesundheitsamt meldete am Mittwochabend 1.119 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie mit dem Coronavirus infizierten im Land steigt damit auf mindestens 313.496 an. Von den insgesamt an Covid-19 Erkrankten sind bereits 292.105 Personen wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle stieg um 22 auf 8.000.

Die 7-Tage-Inzidenz steigt bereits seit mehreren Tagen in Baden-Württemberg an, aktuell liegt sie bei 47,6. Der Wert gibt an, wie viele Personen pro 100.000 Einwohner sich innerhalb einer Woche mit dem Coronavirus infiziert haben. 21 Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg liegen mittlerweile unter einer Inzidenz von 50, acht liegen bei 35. Die Zahl der Landkreise über 50 liegt bei 14.

Derweil liegt die Reproduktionszahl in Baden-Württemberg, also die Anzahl der Personen, die ein Corona-Infizierter im Durchschnitt ansteckt, bei 0,99. Nach Daten des DIVI-Intensivregisters von Krankenhaus-Standorten mit Intensivbetten zur Akutbehandlung sind aktuell 241 Covid-erkrankte Menschen in Baden-Württemberg in intensivmedizinischer Behandlung, davon werden 137 Personen invasiv beatmet. Insgesamt sind derzeit 87,6 Prozent der Intensivbetten im Land belegt. 438.288 Menschen in Baden-Württemberg haben bereits ihre Erstimpfung gegen das Coronavirus erhalten, 229.545 ihre Zweitimpfung.

Das Coronavirus in Baden-Württemberg macht die Aussichten auf eine Öffnung des Einzelhandels zunichte

Update, 16:50 Uhr: Die Lage für den Einzelhandel ist aufgrund des Coronavirus in Baden-Württemberg weiterhin angespannt. Zuletzt eröffnete Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann Aussichten auf eine baldige Öffnung, doch steigende Inzidenz-Zahlen trüben den Horizont für Einzelhändler in Baden-Württemberg wieder. Der Grünen-Politiker betonte, dass man „nicht zu schnell und nicht zu breit auf einmal öffnen“ könne. Dies führe zu Rückschlägen, wie man in Österreich gesehen habe. „Es treten jetzt natürlich Ermüdungserscheinungen ein.“ Allerdings sei dem Virus egal, „wie wir uns fühlen“, so der Regierungschef.

Update, 15:43 Uhr: Bayern will Lockerungen in Sachen Corona-Schutzmaßnahmen in der kommenden Woche umsetzen. Und dies trotz stagnierender Corona-Neuinfektionen. Das würde im Klartext bedeuten, dass Friseure, Nagelstudios und Gartencenter in Baumärkten öffnen dürften. Die bayerische Landesregierung beschloss dies am Dienstag. Das Nachbarland Baden-Württemberg reagierte verhalten, da hier deutlich geringere Lockerungen in Aussicht stehen. Der Einzelhandel in Baden-Württemberg muss aufgrund steigender Zahlen des Coronavirus noch auf größere Lockerungen warten, einzig Friseure und Blumenläden werden Anfang März geöffnet.

Update, 14:56 Uhr: Ein vernünftiges Urteil: Die Landeshauptstadt Stuttgart verbietet Autokorsos der Initiative "Querdenken 711". Die Initiative demonstrierte gegen die Maßnahmen wegen des Coronavirus in Baden-Württemberg. Eine Entscheidung des Verfassungsgerichtes steht noch aus, obwohl die Lage teilweise prekär ist. Zahlreiche Kontroversen seien auf den Demonstrationen angestoßen worden, teilweise kamen Vergleiche mit dem Nationalsozialismus auf. Die Menschen fühlen sich so sehr eingeschränkt, dass sie nur noch einen Weg sähen, nämlich heftig zu demonstrieren. Die Korsos sorgten für massive Verkehrsbehinderungen. Zudem war eine Radikalisierung der Gruppe festgestellt worden, die dazu führte, dass die Initiative nun staatlich überwacht wird.

Infektionen mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg steigen an - Kontaktbeschränkungen könnten gelockert werden

Update, 14:10 Uhr: Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann überraschte gestern auf der Regierungspressekonferenz mit einer Aussicht auf Lockerungen der strengen Corona-Schutzmaßnahmen. Bisher pochte der Politiker der Grünen darauf, dass Lockerungen nur mit einem Inzidenzwert von 50, beziehungsweise 35 möglich seien. Trotz der aktuell steigenden Zahlen sprach er sich jedoch nun für mehr Freiheiten im privaten und öffentlichen Bereich aus. In Baden-Württemberg galten bisher verschärfte Kontaktbeschränkungen, was vor allem die Kontaktbeschränkung betraf. Jeder Haushalt durfte sich nur mit noch einer weiteren Person aus einem anderen Haushalt treffen. „Ich könnte mir vorstellen, dass wir wieder auf zwei Haushalte kommen", so der Politiker. Dies sei jedoch an eine 7-Tage-Inzidenz von dauerhaft unter 50 gekoppelt.

Update, 24. Februar, 6:44 Uhr: Das Landesgesundheitsamt hat weitere 892 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg gemeldet. Damit stieg die Zahl der Infizierten im Land seit Ausbruch der Pandemie auf mindestens 312.377 an. Davon sind ungefähr 291.096 Menschen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Dem Landesgesundheitsamt sind bislang 3.275 Fälle mit Virusvarianten aus 43 Stadt-und Landkreisen übermittelt worden.

Die durchschnittliche 7-Tage-Inzidenz, die als maßgeblich bei der Bekämpfung des Coronavirus in Baden-Württemberg gilt, steigt auf beunruhigende 45,5. So viele Personen stecken sich also pro Woche und pro 100.000 Einwohner noch mit Corona an. 24 Landkreise weisen derzeit noch eine Inzidenz von unter 50 auf, neun noch eine Inzidenz von 35.

Die Reproduktionszahl, auch bekannt als 7-Tages-R-Wert, wird vom Robert Koch-Institut (RKI) für Baden-Württemberg derzeit mit R 1,03 angegeben. R beschreibt die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. Derzeit sind in Baden-Württemberg 312.377 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, schätzt das Landesgesundheitsamt. Die Zahl der Todesfälle stieg mit dem heutigen Tag um 22 auf insgesamt 7.978.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Trotz steigender Inzidenz sollen Lockerungen kommen

Update, 10:38 Uhr: Vor allem Einzelhändler kritisieren die Entscheidung der Landesregierung, Läden noch nicht wieder zu öffnen. Einzelhändler schickten massenhaft Pakete an Kretschmann mit nicht mehr verkäuflicher Ware - auch Bundeskanzlerin Angela Merkel erhielt entsprechende Päckchen. Dieser Protest soll darauf hinweisen, wie prekär die Lage der einzelnen Betreiber von Shops und Boutiquen gerade ist. Auch der Oberbürgermeister von Crailsheim rechnete auf Facebook mit der Regierung ab und kritisierte die aktuelle Corona-Politik. Einzelne Bereiche der Wirtschaft zu benachteiligen, sei nicht in Ordnung.

Update, 11 Uhr: Hoffnungen gibt es außerdem für Friseure, die ab dem 1. März trotz Lockdown wegen Coronavirus in Baden-Württemberg ihre Läden wieder öffnen dürfen. Des Weiteren dürfen sich Betreiber von Blumenläden und Gärtnereien freuen, diese werden nach wochenlangem Bangen ebenso wieder öffnen können.

Update, 23. Februar, 7:03 Uhr: Dem Landesgesundheitsamt wurden am Montagabend 387 neue Infektionen mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg gemeldet. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten im Land steigt damit auf mindestens 311.485 an. 290.392 Personen gelten als offiziell wieder von ihrer Erkrankung mit Covid-19 genesen. Die Zahl der Todesfälle steigt um 32 auf 7.956. Dem Landesgesundheitsamt sind bislang 3.067 Fälle mit den mutierten Virusvarianten aus 43 Stadt- und Landkreisen übermittelt worden. 

Die Lage der Intensivbetten verschlechtert sich. Aktuell sind 2.016 Betten von betreibbaren 2.446 Betten belegt, das sind 82,84 Prozent. 249 Covid-19-Fälle in Baden-Württemberg befinden sich in intensivmedizinischer Behandlung, 146 (58,63 Prozent) müssen invasiv beatmet werden.

Das sonnige und warme Wochenende zog viele Menschen nach draußen, was sich auch am Infektionsgeschehen zeigt. Die 7-Tage-Inzidenz ist weiter gestiegen und liegt aktuell bei 44,8. Dies entspricht der Anzahl der Personen, die sich pro Woche und pro 100.000 Einwohner mit dem Coronavirus infiziert haben. 21 Landkreise weisen eine Inzidenz von unter 50 auf, zehn Landkreise schaffen es noch auf 35. Die Reproduktionszahl, also die Anzahl der Personen, die im Schnitt von einer infizierten Person angesteckt werden, liegt aktuell bei 1,06.

Update, 22. Februar, 8:00 Uhr: Dem Landesgesundheitsamt wurden am Sonntagabend 303 neue Infektionen mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg gemeldet. Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten auf mindestens 311.098 an. Davon sind rund 289.794 Personen offiziell wieder von ihrer Erkrankung mit Covid-19 genesen. Die Zahl der Todesfälle stieg um 19 auf insgesamt 7.924 an. Dem Landesgesundheitsamt sind bislang 2.975 Fälle mit den mutierten Virusvarianten aus 43 Stadt-und Landkreisen übermittelt worden. 

Die Intensivbetten liegen immer noch bei einer Auslastung von 82,6 Prozent. 259 Covid-19-Fälle in Baden-Württemberg befinden sich in intensivmedizinischer Behandlung, 120 (56,04 Prozent) werden invasiv beatmet. 2.000 der insgesamt 2.422 Intensivbetten (82,6 Prozent) sind aktuell belegt.

Nach einem Wochenende mit frühlingshaften Temperaturen steigt die 7-Tage-Inzidenz wieder an. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 44,0. Die Zahl entspricht der Anzahl der Personen, die sich pro Woche und pro 100.000 Einwohner mit dem Coronavirus infiziert haben. Nur noch 22 Landkreise liegen bei unter 50, neun Landkreise haben es unter eine Inzidenz von 35 geschafft. Die Reproduktionszahl, also die Anzahl der Personen, die im Schnitt von einer infizierten Person angesteckt werden, liegt aktuell bei 1,06.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Lehrer und Erzieher sollen bevorzugt geimpft werden

Update, 17:05 Uhr: Gestern öffneten zu großen Teilen die Schulen und Kitas in Baden-Württemberg wieder. Ziel ist es, schrittweise zum Regelbetrieb zurückzukehren, ohne das Infektionsgeschehen unnötig anzufeuern. Dies wird durch strenge Corona-Schutzmaßnahmen gewährleistet. Die Impfungen sollen dies unterstützen, aktuell haben 414.803 Menschen die Erstimpfung erhalten, 213.932 die Zweitimpfung. Nun sollen Lehrer und Erzieher bevorzugt geimpft werden, obwohl zunächst einmal erst die älteren Bürger und Menschen mit Vorerkrankungen auf der Liste weiter vorne gestanden hätten. Die Ständige Impfkommission (Stiko) hatte dies abgelehnt. Lehrer und Erzieher können seit dem gestrigen Montag bereits einen Impftermin vereinbaren.

Update, 16:40 Uhr: Trotz der Einführung der am 17. April eingeführten, verschärften Maskenpflicht (OP-Masken und FFP2-Masken) ist laut Expertenmeinung keine Entspannung der Lage in Sicht. Die hochansteckende Corona-Mutation aus Südafrika bringt eine neue gefährliche Komponente mit in das Infektionsgeschehen, welches ohnehin schon sehr unübersichtlich ist. „Das Schlimme ist ja auch immer bei dem Virus: Wir hecheln ja immer zwei Wochen hinterher, bevor wir die Auswirkungen sehen“, so der Arzt und Journalist Lothar Zimmermann laut dem SWR. Die aktuellen Einschränkungen der sozialen Kontakte hält der Experte weiterhin für wichtig und betont: „Wenn es keine Mutationen gegeben hätte, hätte man sagen können: Es wird wohl wahrscheinlich wieder genau so laufen wie letztes Jahr. Dieses Jahr wissen wir das nicht genau.“

Coronavirus in Baden-Württemberg: Impfungen und geschlossene Läden bestimmen das Leben

Update, 16:20 Uhr: Die Impfungen sind weiter in vollem Gange. 406.653 Menschen in Baden-Württemberg haben die Erstimpfung erhalten, 207.661 bereits die Zweitimpfung. Baden-Württembergs Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) sprach zuletzt deutliche Worte für alle zu Impfenden, dass es „kein Wunschkonzert“ sei, was die Auswahl des Impfstoffes anbelangt. Er hob hervor, dass der Impfstoff „absolut hochwertig“ sei. Der Reiseveranstalter Alltours verlegte sich derweil darauf, nur noch Gäste mit Corona-Impfung in Hotels zu lassen.  

Update, 14:30 Uhr: Die Wirtschaft kämpft derweil noch immer mit den Auswirkungen der Corona-Schutzmaßnahmen und der Schließung der Geschäfte. Die Stuttgarter Warenhaus-Kette Breuninger wehrte sich gegen die Maßnahmen aufgrund des Coronavirus in Baden-Württemberg und zog vor Gericht. Der verlängerte Lockdown setzte vielen Händlern zu, trieb sie bis kurz vor den Ruin und die Prognose ist klar: 12.000 Händler könnten den verlängerten Lockdown nicht überleben. Die Einzelhändler, die bereits Mitte Februar eine Öffnung forderten, müssen schwere finanzielle Einbußen verzeichnen. 

Update, 19. Februar, 11:30 Uhr: Das Landesgesundheitsamt meldet weitere 935 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg. Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 308.938 an. Davon sind jedoch rund 286.550 Personen offiziell wieder von ihrer Erkrankung mit Covid-19 genesen. Die Zahl der Todesfälle stieg um weitere 42 auf insgesamt 7.875 an. Dem Landesgesundheitsamt sind bislang 2.485 Fälle mit den mutierten Virusvarianten aus 43 Stadt-und Landkreisen übermittelt worden.

Die 7-Tage-Inzidenz entspricht der Anzahl an Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg innerhalb von sieben Tagen pro 100.000 Einwohnern. Im Landesdurchschnitt sank sie erneut und liegt derzeit bei 41,2. Damit nähert sich der Wert weiter der 35-Marke an, ab der weitere Lockerungen ermöglicht werden sollen. Im Vergleich zum Vortag sind aktuell nur noch 16 Stadt- und Landkreise unter einer Inzidenz von 35. Der Ortenaukreis überstieg die Marke wieder und liegt derzeit bei 35,3.

Die Landkreise Hohenlohekreis (100,3) und Schwäbisch Hall (120,5) weisen aktuell die höchste 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg auf. Die restlichen Kreise liegen bei einem Wert zwischen 35 und 100. Das Robert Koch-Institut (RKI) gibt die Reproduktionszahl für den Südwesten aktuell mit dem Wert R 0,79 an. Die Zahl entspricht der Anzahl an Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.

Seit dem Beginn der Impfungen gegen das Coronavirus in Baden-Württemberg haben bereits 372.868 Personen die Erstimpfung und 181.302 bereits die Zweitimpfung erhalten. Laut den Daten der Krankenhausstandorte mit Intensivbetten zur Akutbehandlung befinden sich aktuell 268 Personen aufgrund einer Erkrankung mit Covid-19 in intensivmedizinischer Behandlung. Die Kapazität der Kliniken im Land ist zu 85,1 Prozent ausgeschöpft.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Kretschmann nennt konkreten Zeitpunkt für Handels-Öffnung

Update, 14:30 Uhr: Aufgrund des seit Dezember geltenden Lockdowns aufgrund des Coronavirus in Baden-Württemberg sind die meisten Einzelhandelsbetriebe seit vielen Wochen geschlossen. Ausnahmen bilden nur die Geschäfte und Läden, die den täglichen Bedarf der Bevölkerung decken. Durch die weiter sinkende 7-Tage-Inzidenz rücken mögliche Lockerungen nun immer näher. Kretschmann nennt jetzt sogar einen konkreten Zeitpunkt für die Öffnung des Einzelhandels. Der Ministerpräsident will eine Öffnung erlauben, wenn die Inzidenz über einen längeren Zeitraum stabil unter 35 bleibt. Das könne bereits gegen Ende nächster Woche eintreten, so der Regierungschef von Baden-Württemberg.

Update, 18. Februar, 11:30 Uhr: Dem Landesgesundheitsamt wurden am Donnerstagmorgen 913 neue Infektionen mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg gemeldet. Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 308.003 an. Davon sind jedoch rund 285.160 Personen offiziell wieder von ihrer Erkrankung mit Covid-19 genesen. Die Zahl der Todesfälle stieg um 19 auf insgesamt 7.833 an. Dem Landesgesundheitsamt sind bislang 2.250 Fälle mit den mutierten Virusvarianten aus 43 Stadt-und Landkreisen übermittelt worden.

Die 7-Tage-Inzidenz entspricht der Anzahl an Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg innerhalb von sieben Tagen pro 100.000 Einwohnern. Im Landesdurchschnitt sank sie erneut und liegt derzeit bei 41,6. Damit nähert sich der Wert weiter der 35-Marke an, ab der weitere Lockerungen ermöglicht werden sollen. Die folgenden 17 Stadt-und Landkreise liegen aktuell bereits unter einer 7-Tage-Inzidenz von 35 (Stand: 17. Februar, 16:00 Uhr).

Stadt- oder Landkreis 7-Tage-Inzidenz (aktuell)
Stadtreis Baden-Baden 29,0
Bodenseekreis 33,1
Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald 26,6
Landkreis Emmendingen 21,0
Stadtkreis Freiburg im Breisgau 26,0
Landkreis Freudenstadt 22,8
Stadtkreis Heidelberg 22,9
Landkreis Heidenheim 30,1
Landkreis Ludwigsburg 27,1
Ortenaukreis 33,4
Ostalbkreis 28,0
Rems-Murr-Kreis 33,9
Landkreis Reutlingen 32,4
Landkreis Sigmaringen 22,2
Stadtkreis Stuttgart 30,7
Landkreis Tübingen 33,7
Landkreis Waldshut 32,2

(Quelle: baden-wuerttemberg.de)

Die Landkreise Hohenlohekreis (111,8) und Schwäbisch Hall (106,2) weisen aktuell die höchste 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg auf. Die restlichen Kreise liegen zwischen einem Wert von 35 und 100. Das Robert Koch-Institut (RKI) gibt die Reproduktionszahl für den Südwesten aktuell mit dem Wert R 0,86 an. Die Zahl entspricht der Anzahl an Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.

Seit dem Beginn der Impfungen gegen das Coronavirus in Baden-Württemberg haben bereits 362.951 Personen die Erstimpfung und 172.670 bereits die Zweitimpfung erhalten. Laut den Daten der Krankenhausstandorte mit Intensivbetten zur Akutbehandlung befinden sich aktuell 279 Personen aufgrund einer Erkrankung mit Covid-19 in intensivmedizinischer Behandlung. Die Kapazität der Kliniken im Land ist zu 84,22 Prozent ausgeschöpft.

Update, 17. Februar, 10:28 Uhr: Das Landesgesundheitsamt meldete am heutigen Mittwoch 768 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg. Das sind mehr als dreimal so viele Neuinfektionen wie am Faschingsdienstag. Ein Grund dafür könnte sein, dass über Fasching die Zahlen zunächst zurückgingen, weil nicht so viel getestet und gemeldet wurde. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie mit dem Coronavirus infizierten steigt damit im Land auf mindestens 307.090 an. Von den insgesamt an Covid-19 Erkrankten sind bereits 92 Prozent wieder genesen.

Die 7-Tage-Inzidenz liegt aktuell in Baden-Württemberg bei 43,7 - das entspricht einem deutlichen Rückgang zum Vortag um 3,1 Punkte. Damit ist Baden-Württemberg das Bundesland mit der deutlich geringsten 7-Tage-Inzidenz in ganz Deutschland. Die 7-Tage-Inzidenz beschreibt die Anzahl der mit Corona infizierten Personen pro 100.000 Einwohner. 30 Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg liegen mittlerweile unter einer Inzidenz von 50. Ursprünglich sollten ab diesem Wert Lockerungen eintreten. Bund und Länder haben jedoch beschlossen, den Richtwert für Lockerungen auf 35 herunterzusetzen. Justizminister Guido Wolf (CDU) stellte diese Lockdown-Maßnahme infrage und befürchtet einen „Vertrauensverlust“ in der Bevölkerung. So dürfe die Politik nicht ständig die Regeln ändern.

Derweil liegt die Reproduktionszahl in BW, also die Anzahl der Personen, die ein Corona-Infizierter im Durchschnitt ansteckt, bei 0,86. Nach Daten des DIVI-Intensivregisters von Krankenhaus-Standorten mit Intensivbetten zur Akutbehandlung sind aktuell 275 Covid-erkrankte Menschen in Baden-Württemberg in intensivmedizinischer Behandlung, davon werden 166 Personen invasiv beatmet. Insgesamt sind derzeit 83,88 Prozent der Intensivbetten im Land belegt. 351.339 Menschen in Baden-Württemberg haben bereits ihre Erstimpfung gegen das Coronavirus erhalten, 165.702 ihre Zweitimpfung

Update, 16. Februar, 13:07 Uhr: Bei der Firma Kärcher gab es in den vergangenen Tagen einen massiven Corona-Ausbruch: Über 200 Mitarbeiter müssen in Quarantäne. Nach den entdeckten Infektionen mit dem Coronavirus begann Kärcher am Standort in Obersontheim, die Mitarbeiter zu testen. Dabei sei bei mindestens 36 Angestellten ein positives Testergebnis nachgewiesen worden, bestätigte ein Sprecher von Kärcher am Samstag dem SWR. Inzwischen seien 19 Kontaktpersonen der positiv getesteten Mitarbeiter in Quarantäne, weitere 251 Angestellte habe Kärcher in seine betriebliche Quarantäne gesteckt, so der Sprecher weiter.

In Anbetracht der neu aufgetretenen Mutationen des Coronavirus, von denen es auch in Baden-Württemberg immer mehr Fälle gibt, schlägt Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) vor, die Strategie zur Eindämmung von Neuinfektionen zu überdenken. So will Kretschmann die Coronatest-Strategie anpassen. „Wir streben an, die Testmöglichkeiten weiter auszuweiten“, sagte er kürzlich im Landtag.

Update, 16. Februar, 11:10 Uhr: Das Landesgesundheitsamt hat aktuell 222 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg gemeldet. Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 306.322 an. Derzeit sind geschätzt 15.894 Personen im Land mit Covid-19 infiziert. Bislang wurden dem Landesgesundheitsamt 1.933 Fälle mit Virusmutationen gemeldet, 43 Stadt- und Landkreise sind davon betroffen.

Die Zahl der Todesfälle stieg am heutigen Dienstag um 54 und liegt nun seit Ausbruch der Pandemie bei 7.780 in Baden-Württemberg. Nach Angaben des DIVI-Intensivregisters von Krankenhaus-Standorten mit Intensivbetten befinden sich derzeit 293 Covid-19-Fälle im Land in intensivmedizinischer Behandlung, davon werden 55 Prozent invasiv beatmet. Insgesamt sind derzeit 2.031 von betreibbaren 2.449 Intensivbetten belegt.

Derweil sinkt die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg stetig und liegt aktuell im Durchschnitt bei 46.8. Im Kampf gegen das Coronavirus gilt der Wert als maßgebliche Größe für verschiedene Maßnahmen. Die Inzidenz entspricht dabei der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. 26 Stadt- und Landkreise liegen bereits bei einer Inzidenz von unter 50. Auch bei den Impfungen geht es voran: Bereits 343.333 Menschen in Baden-Württemberg haben ihre Erstimpfung erhalten, 158.054 die Zweitimpfung.

Update vom 15. Februar, 10:43 Uhr: Das Landesgesundheitsamt hat aktuell weitere 371 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg gemeldet. Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie infizierten im Bundesland auf mindestens 306.100 an. Ungefähr 281.679 Corona-Infizierte sind davon bereits wieder genesen. Derzeit sind geschätzt 16.677 Menschen im Land mit dem Coronavirus infiziert. Dem Landesgesundheitsamt sind bislang 1.810 Fälle mit Virus-Mutationen aus 43 Stadt- und Landkreisen übermittelt worden.

Am heutigen Tag wurden zwölf weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg gemeldet. Die Zahl der Todesfälle im Land stieg damit auf insgesamt 7.726. Die Intensivbetten liegen immer noch bei einer Auslastung von 83,9 Prozent. 282 Covid-19-Fälle in Baden-Württemberg befinden sich in intensivmedizinischer Behandlung, davon werden 161 (57,1 Prozent) invasiv beatmet.

Kleine Erfolge werden derzeit bei den 7-Tage-Inzidenzen im Land verzeichnet. Der Durchschnitt liegt in Baden-Württemberg aktuell bei 48,4. Die Zahl entspricht der Anzahl der Personen, die sich pro Woche und pro 100.000 Einwohner mit dem Coronavirus infiziert haben. 26 Landkreise liegen bei unter 50, zehn Landkreise haben es sogar mittlerweile unter eine Inzidenz von 35 geschafft. Während die meisten Kreise bei ihren Inzidenzen deutlich unter 100 liegen, kämpfen der Hohenlohekreis (120,7) sowie der Landkreis Schwäbisch Hall (108,3) noch mit vergleichsweise hohen Inzidenzen.

Auch die Impfungen sind in vollem Gange. 337.626 Menschen in Baden-Württemberg haben die Erstimpfung erhalten, 151.123 bereits die Zweitimpfung. Die Reproduktionszahl, also die Anzahl der Personen, die im Schnitt von einer infizierten Person angesteckt werden, liegt aktuell bei 0,90.

Coronavirus in Baden-Württemberg: 1.371 Neuinfektionen, Inzidenz im Durchschnitt bei 53,2

Update vom 12. Februar, 11:10 Uhr: Das Landesgesundheitsamt hat weitere 923 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg gemeldet. Damit stieg die Zahl der infizierten im Land seit Ausbruch der Pandemie auf mindestens 304.130 an. Davon sind ungefähr 277.230 Menschen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Dem Landesgesundheitsamt sind bislang 1.371 Fälle mit Virusvarianten aus 43 Stadt-und Landkreisen übermittelt worden.

Die durchschnittliche 7-Tage-Inzidenz, die als maßgeblich bei der Bekämpfung des Coronavirus in Baden-Württemberg gilt, liegt derzeit bei 53,2. So viele Personen stecken sich also pro Woche und pro 100.000 Einwohner noch mit Corona an. Fast die Hälfte aller Landkreise in Baden-Württemberg hat es mittlerweile auf eine Inzidenz unter 50 geschafft: 20 von 44 Kreisen liegen darunter. Ein einziger Landkreis, der Hohenlohekreis, liegt bei einer Inzidenz von über 100 (126).

Die Reproduktionszahl, auch bekannt als 7-Tages-R-Wert, wird vom Robert Koch-Institut (RKI) für Baden-Württemberg derzeit mit R 0,84 angegeben. R beschreibt die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. Derzeit sind in Baden-Württemberg 19.253 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, schätzt das Landesgesundheitsamt. Die Zahl der Todesfälle stieg mit dem heutigen Tag auf insgesamt 7.647.

Während die Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg weniger werden, sind auch die Impfungen bereits in vollem Gange. Bislang haben 125.656 Menschen ihre Zweitimpfung bekommen, die Erstimpfung erhielten 312.104 Personen.

Coronavirus in Baden-Württemberg: 1.228 Neuinfektionen, Inzidenz bei 55,9

Update vom 11. Februar, 12:30 Uhr: Das Landesgesundheitsamt meldete 1.228 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg innerhalb eines Tages. Damit stieg die Zahl der Infizierten im Land seit Ausbruch der Pandemie auf mindestens 303.207 an. Davon sind jedoch bereits rund 275.439 Personen wieder von ihrer Erkrankung mit Covid-19 genesen. Die Zahl der Todesfälle im Südwesten stieg um weitere 40 auf insgesamt 7.566 an. Dem Gesundheitsamt in Baden-Württemberg wurden bislang 1.232 Fälle mit der Virus-Mutation aus 43 Stadt-und Landkreisen gemeldet.

Das Robert Koch-Institut (RKI) gibt die Reproduktionszahl für Baden-Württemberg aktuell mit dem Wert R 0,83 an. Die Zahl entspricht der Anzahl an Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. Seit dem Beginn der Impfungen gegen das Coronavirus in Baden-Württemberg erhielten bereits 302.778 Bürger im Südwesten die Erstimpfung. 119.767 Menschen wurden bereits zum zweiten Mal geimpft.

Am gestrigen Mittwoch, dem 10. Februar, entschieden Bund und Länder eine Lockdown-Verlängerung bis zum 7. März. Die 7-Tage-Inzidenz im Landesdurchschnitt sank im Vergleich zum Vortag zwar weiter und liegt aktuell bei 55,9. Über ein Ende des Lockdowns soll jedoch erst bei einem Wert deutlich unter 50 verhandelt werden. Die 7-Tage-Inzident ist die Messzahl für die Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg innerhalb von sieben Tagen pro 100.000 Einwohnern. Für einige Landkreise im Südwesten endet die Ausgangssperre ab dem heutigen Tag. Das betrifft aktuell die 18 Landkreise unter einer Inzidenz von 50. Dazu zählt auch die Landeshauptstadt Stuttgart mit einem derzeitigen Wert von 46,2.

Insgesamt scheint sich die Lage aufgrund des Coronavirus in Baden-Württemberg trotz der Virus-Mutationen weiter zu entspannen. Die Landkreise Calw (101,1), Waldshut (101,2) und der Hohenlohekreis (129,6) haben jedoch noch immer hohe 7-Tage-Inzidenzen. Dafür befinden sich jedoch auch sechs Stadt-und Landkreise im Südwesten unter einem Wert von 35: Baden-Baden, Emmendingen, Freudenstadt, Heidelberg (Stadtkreis), Heidenheim und Tübingen. Laut den Daten der Krankenhausstandorte mit Intensivbetten zur Akutbehandlung sind derzeit 2.102 Betten von insgesamt 2.435 belegt. Das entspricht 86,3 Prozent.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Virus-Mutationen in 43 Stadtkreisen gemeldet

Update vom 10. Februar, 12:45 Uhr: Laut dem Landesgesundheitsamt gab es in Baden-Württemberg am Dienstag weitere 1.013 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Damit erhöhte sich die Zahl der Infizierten im Land seit Ausbruch der Pandemie auf mindestens 301.979. Davon sind jedoch bereits rund 273.861 Personen wieder von ihrer Erkrankung mit Covid-19 genesen. Nach dem aktuellen Stand sind geschätzt 20.592 Menschen im Land mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg infiziert. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle stieg um 42 auf insgesamt 7.526. Dem Landesgesundheitsamt sind bislang 1.246 Fälle mit Virusvarianten aus 43 Stadt-und Landkreisen gemeldet worden.

Das Robert Koch-Institut (RKI) gibt die Reproduktionszahl für Baden-Württemberg aktuell mit dem Wert R 0,90 an. Die Zahl entspricht der Anzahl an Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. Seit dem Beginn der Impfungen gegen das Coronavirus in Baden-Württemberg erhielten bereits 280.015 Bürger im Südwesten die Erstimpfung. 102.751 Menschen wurden bereits zum zweiten Mal geimpft.

Die 7-Tage-Inzidenz ist die Messzahl für die Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen pro 100.000 Einwohnern. Sie liegt aktuell im Landesdurchschnitt bei 57,3. Derzeit liegen 17 Stadt-und Landkreise in Baden-Württemberg unter einer Inzidenz von 50. Demnach endet die Ausgangssperre für diese Kreise morgen um 5:00 Uhr. Sechs Kreise im Südwesten weisen sogar einen Wert von unter 35 auf. Das sind aktuell der Stadtkreis Baden-Baden (27,2), der Landkreis Emmendingen (27,0), der Landkreis Freudenstadt (26,2), der Stadtkreis Heidelberg (31,6), der Landkreis Heidenheim (29,4) und der Landkreis Tübingen (29,3).

Die restlichen Land- und Stadtkreise im Südwesten liegen noch immer bei einer 7-Tag-Inzidenz von über 50 und werden damit inzwischen als „Hotspots“ bezeichnet. Demnach geht in diesen Kreisen die Ausgangssperre weiter, ab morgen gilt sie jedoch von 21:00 Uhr bis 5:00 Uhr morgens. Der Hohenlohekreis (127,8) und der Landkreis Waldshut (100,6) sind noch immer über einem Wert von 100.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Lockdown könnte bis 14. März verlängert werden

Das Coronavirus in Baden-Württemberg hat das Bundesland nun bereits seit Februar 2020 fest im Griff. Durch die hohe Infektionsgefahr von Mensch zu Mensch folgten im Laufe des Jahres immer wieder Verbote und Maßnahmen zum Infektionsschutz gegen das Coronavirus. Die Ausbreitung des Coronavirus in Baden-Württemberg war im Frühjahr besonders hoch. Die Landesregierung beschloss daraufhin einen ersten Lockdown. Durch diese Maßnahme waren Geschäfte, Läden, Dienstleister und auch Schulen, Kita und Universitäten für einige Wochen vollständig geschlossen. Auch traditionelle Großveranstaltungen wie das Cannstatter Wasen oder die Jazz-Open in Stuttgart fielen im Jahr 2020 aus.

Nach der Hochphase gingen die Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg deutlich zurück. Daraufhin wurden auch die Maßnahmen und Verbote schrittweise wieder gelockert. Ab dem 1. Juli war nahezu alles wieder erlaubt. Die gefährliche Lungenkrankheit verschwand jedoch nie vollständig. Die im April eingeführte Maskenpflicht zum Schutz vor dem Coronavirus in Baden-Württemberg beim Einkaufen und in öffentlichen Verkehrsmitteln wurde nicht gelockert und gilt seitdem durchgehend. Durch die Lockerungen erholte sich auch die angeschlagene Wirtschaft in Stuttgart und im ganzen Bundesland überraschend schnell.

Manche Experten befürchteten jedoch eine zweite Welle des Coronavirus in den Wintermonaten. Tatsächlich stiegen die Infektionszahlen im Herbst wieder mit alarmierender Geschwindigkeit an. Auch die Maßnahmen wurden daraufhin wieder deutlich verschärft. Nachdem ein Anfang November in Kraft getretener Teil-Lockdown nicht den erhofften Erfolg brachte, befindet sich das ganze Land aktuell in einem harten Lockdown mit drastischen Einschränkungen. Diese Maßnahme wurde ursprünglich bis zum 14. Februar verlängert.

Im Laufe des vergangenen Jahres meldeten Unternehmen aus der ganzen Welt immer wieder kleine Erfolge bei der Erforschung eines Impfstoffs. Nachdem die ersten Impfstoffe durch die EU zugelassen wurden, begann am 27. Dezember die groß angelegte Impfung in Baden-Württemberg. Bei der Impfung gegen das Coronavirus in Baden-Württemberg gibt es einige Punkte zu beachten. In Bezug auf den Impfstart sprach Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) von einem „Meilenstein“. Inzwischen wird jedoch auch Kritik an der Impf-Strategie des Landes laut.

In Baden-Württemberg trat am 25. Januar eine verschärfte Maskenpflicht in Kraft. Seitdem ist das Einkaufen und das Fahren im Nahverkehr nur noch mit medizinischen Masken erlaubt. Am 10. Februar kommen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder zu einem erneuten Gespräch über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie zusammen. Bereits im Vorfeld der Video-Schalte lag dem Magazin Spiegel ein Beschluss vor, demnach soll der Lockdown bis zum 14. März verlängert werden. Es soll jedoch auch Lockerungen geben, beispielsweise für Friseure. Obwohl die Infektionszahlen im Land aktuell wieder sinken, soll demnach an den strengen Maßnahmen festgehalten werden. Ein Grund dafür, sind die entdeckten hochansteckenden Virus-Mutationen.

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