Covid-19: Aktueller Stand

Corona aktuell: 2.812 Neuinfektionen in Baden-Württemberg - Lage bleibt ernst

  • Lisa Schönhaar
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Das Coronavirus breitet sich weiterhin in Baden-Württemberg aus. Die Zahl der Infizierten und Todesfälle durch Covid-19 steigt aktuell wieder stark an. Alle Informationen zum Coronavirus in unserem Ticker.

Update vom 30. Dezember, 11:00 Uhr: Die Lage aufgrund des Coronavirus in Baden-Württemberg scheint sich nicht beruhigen zu wollen. Das Landesgesundheitsamt meldete weitere 2.812 Neuinfektionen innerhalb eines Tages. Damit steigt die Zahl der Infizierten seit Beginn der Pandemie in Baden-Württemberg auf insgesamt 230.012 an. Davon sind jedoch ungefähr 170.007 Personen wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Laut Schätzungen des Amtes sind aktuell rund 54.780 Menschen in Baden-Württemberg mit dem Coronavirus infiziert. Auch die Todesfälle sind um weitere 108 auf insgesamt 4.694 angestiegen.

Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,68 angegeben. R ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. Laut den Daten der Krankenhaus-Standorte mit Intensivbetten zur Akutbehandlung sind derzeit 2.062 Betten von insgesamt 2.425 belegt. Das entspricht 85 Prozent.

Die 7-Tage-Inzidenz beschreibt die Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg innerhalb der letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohner. Der Wert für das komplette Bundesland liegt derzeit bei 141,4. Aktuell liegen fünf Land-und Stadtkreise bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 (Stand: 29. Dezember, 16:00 Uhr). Die meisten Kreise in Baden-Württemberg weisen eine 7-Tage-Inzidenz zwischen 100 und 200 auf - insgesamt 33. Sechs Land-und Stadtkreise im Südwesten haben eine Inzidenz von über 200 - im Gegensatz zu den letzten Wochen gibt es jedoch keine Überschreitung der 300er-Marke mehr.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Männer in Ulm verstoßen gegen die Verordnungen

Update vom 29. Dezember, 16:50 Uhr: Um die Verbreitung des Coronavirus in Baden-Württemberg einzudämmen, gelten strenge Maßnahmen und Verbote. Wie schon im ersten harten Lockdown im Frühjahr sind auch nun wieder Friseurbesuche tabu. Das wurde einer Gruppe junger Männer in Ulm nun zum Verhängnis. Als sich die drei am vergangenen Sonntag im Dachgeschoss eines Gebäudes zum gemeinsamen Haareschneiden trafen, hatten sie wohl nicht mit einem Besuch der Polizei gerechnet - denn das Treffen zum Haareschneiden der drei Männer ist ein Verstoß gegen die Corona-Regeln.

Update vom 29. Dezember, 8:04 Uhr: Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg ist um weitere 1.657 Fälle gestiegen. Seit Beginn der Corona-Pandemie haben sich insgesamt 231.669 Menschen infiziert. Im Vergleich zum Montag vor einer Woche waren es somit rund 600 Fälle weniger. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19 stieg um weitere 101 Menschen, insgesamt sind 4.586 Personen an oder mit dem Coronavirus gestorben.

Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner in Baden-Württemberg liegt bei 146,9. Drei weitere Stadt- und Landkreise liegen nun unter der 100er-Inzidenz-Marke, lediglich sechs Regionen (Landkreise Calw, Neckar-Odenwald, Rottweil und Tuttlingen sowie die Stadtkreise Heilbronn und Pforzheim) liegen weiter über dem Wert von 200.

Coronavirus in Baden-Württemberg verbreitet sich weiter - Auslastung der Intensivbetten steigt

Update vom 28. Dezember, 8:27 Uhr: Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg ist um weitere 1.136 Fälle gestiegen. Vor einer Woche meldete das Landesgesundheitsamt noch 2.363 Neuinfektionen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 ist um 48 Fälle gestiegen (gesamt: 4.485). Aktuell werden 607 Erkrankte intensivmedizinisch behandelt, 336 Patienten werden invasiv beatmet. Insgesamt sind 1.998 der betreibbaren Intensivbetten belegt, das entspricht 83,7 Prozent.

Die Sieben-Tage-Inzidenz für Baden-Württemberg liegt bei 152,6 pro 100.000 Einwohner. Nur der Stadtkreis Baden-Baden und der Landkreis Sigmaringen liegen unter dem Inzidenzwert von 100. Die höchsten Werte weisen der Landkreis Rottweil (269,5), der Stadtkreis Pforzheim (251,7) und der Landkreis Tuttlingen (245,8) auf.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 so hoch wie nie zuvor

Update vom 22. Dezember, 8:53 Uhr: In Baden-Württemberg sind weitere 2.241 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Im Vergleich zum Montag vor einer Woche sind das knapp 70 Fälle mehr. Damit haben sich insgesamt: 214.454 Menschen seit Beginn der Corona-Pandemie infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 stieg laut Landesgesundheitsamt um weitere 132 auf nun insgesamt 4.100. Seit Ausbruch der Pandemie war dieser Tageswert an keinem Tag so hoch wie heute.

Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner stieg landesweit minimal auf nun 207,8. Keiner der 44 Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg kann derzeit eine Inzidenz von unter 100 aufweisen. Mit dem Kreis Rottweil kratzt ein Landkreis sogar an der 400er-Marke (399,6).

Update vom 21. Dezember, 9:38 Uhr: Das baden-württembergischen Landesgesundheitsamt hat am gestrigen Sonntagabend 2.363 bestätigte Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Das sind knapp 100 Infektionen mehr als am Sonntag vor einer Woche. Insgesamt haben sich seit Beginn der Corona-Pandemie 212.213 Personen infiziert. Es gab 30 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Aktuell befinden sich 592 Covid-19-Patienten in intensivmedizinischer Behandlung, davon werden 316 invasiv beatmet. Insgesamt sind derzeit 85,17 Prozent der betreibbaren Intensivbetten in Baden-Württemberg belegt.

Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt in Baden-Württemberg 207,7. Dabei liegen fünf Kreise über einer Inzidenz von 300: Calw (327,9), Neckar-Odenwald-Kreis (375,3), Heilbronn Stadtkreis (358,6) und Pforzheim (345,4). Hinzugekommen ist der Landkreis Rottweil. Hier stieg die Sieben-Tages-Inzidenz drastisch von Samstag 285,2 auf Sonntag 367,5 an. Am Wochenende sind die gemeldeten Zahlen häufig niedriger, da sich die Meldungen der Gesundheitsämter verzögern.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Zahl der insgesamt seit Pandemie-Beginn Infizierten knackt 200.000er-Marke

Update vom 18. Dezember, 13:24: Am Donnerstag hat das Landesgesundheitsamt insgesamt weitere 4.233 Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit knackt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg erstmals die 200.000: Insgesamt 202.103 Personen haben sich bislang mit dem Virus infiziert. Davon sind ungefähr 142.287 wieder von ihrer Erkrankung genesen. Dem Landesgesundheitsamt wurden heute 80 weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Todesfälle auf insgesamt 3.794.

Die Reproduktionszahl liegt derzeit bei R 1,00 und bleibt damit gleich wie am Vortag. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. Derweil sind die Intensivbetten in den Krankenhäusern in Baden-Württemberg zu 87,2 Prozent belegt. Die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landes-Durchschnitt bei 193,7.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Zahlreiche Mitarbeiter einer Klinik infiziert - Aufnahmestopp

Update, 11:24: In einer Klinik in Tettnang (Bodenseekreis) grassiert das Coronavirus - zahlreiche Mitarbeiter sind infiziert. Bis zum Montag seien in der Einrichtung 53 Mitarbeiter positiv auf Covid-19 getestet worden, teilte eine Sprecherin des Krankenhauses laut der Deutschen Presse-Agentur (dpa) mit. Patienten mussten deshalb bereits in ein anderes Krankenhaus überführt werden. Am Donnerstag, 10. Dezember, seien bereits 34 Menschen in der Einrichtung positiv getestet worden. Daraufhin verhängte das Krankenhaus einen Aufnahmestopp bis zum 20. Dezember. Inzwischen sind die Infektionszahlen jedoch weiter gestiegen. Mindestens drei Patienten seien wegen starker Symptome auf die Intensivstation einer Klinik in Friedrichshafen verlegt worden.

Update, 11:17: Durch den harten Lockdown im Kampf gegen das Coronavirus in Baden-Württemberg geht der Handelsverband von doppelt so vielen Schließungen und Insolvenzen aus als bisher angenommen. 12.000 Händler in Baden-Württemberg könnten den Lockdown nicht überleben. Das gelte vor allem dann, wenn die Händler nicht schnell ausreichende staatliche Hilfen bekämen, sagte Sabine Hagmann, Hauptgeschäftsführerin des Handelsverbands Baden-Württemberg der dpa. Sie fordere für die Betriebe Zuschüsse nach dem Vorbild der November- und Dezemberhilfen für das Gastrogewerbe.

Update, 11:05: Seit Dienstag, 15. Dezember, können Risikogruppen in Apotheken gratis FFP2-Masken bekommen - der Ansturm ist groß. In vielen Filialen in Baden-Württemberg sind die Lager leer. Denn die partikelfilternden FFP2-Masken sind in der Regel nicht gerade günstig. Das Prozedere bei der Vergabe von kostenlosen FFP2-Masken gestaltet sich wie folgt: Personen ab 60 Jahren müssen für die Gratis-Masken ihren Personalausweis vorzeigen, Menschen unter 60 müssen durch eine Eigenerklärung belegen, dass sie zur Risikogruppe gehören.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Mannheim ist jetzt unter den Corona-Hotspots

Update, 17. Dezember, 10:43: Die Zahl der Corona-Hotspots im Land hat wieder zugenommen. Neben den Stadtkreisen Heilbronn (349,2) und Pforzheim (348,5) knackten auch der Stadtkreis Mannheim (306,4) und der Enzkreis (316,7) die 300er-Marke. Nah am Hotspot sind auch der Neckar-Odenwald-Kreis (298) sowie der Landkreis Calw (293,3).

Am Mittwoch, 16. Dezember, hat das Landesgesundheitsamt weitere 4.165 Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Das sind fast 1.000 Neuinfektionen mehr als am Vortag. Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg seit Beginn der Pandemie auf mindestens 197.870 an. Zudem meldete das LGA 87 weitere Todesfälle, die Zahl der Toten insgesamt steigt auf 3.714. Die Lage auf den Intensivstationen spitzt sich weiter zu. Mittlerweile sind 87,62 Prozent aller zur Verfügung stehenden Betten belegt. 570 Covid-19-Fälle ein Baden-Württemberg befinden sich in intensivmedizinischer Behandlung. Davon werden 327 invasiv beatmet.

Während die Zahl der Infizierten zunimmt, hat die Reproduktionszahl abgenommen und liegt nun bei R 1,0. Das bedeutet, dass eine infizierte Person im Durchschnitt eine weitere Person ansteckt. Auch die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg hat leicht abgenommen und liegt bei 191,2. Die 7-Tage-Inzidenz gilt als Messzahl für die Bewertung des Infektionsgeschehens. Sie berechnet sich dadurch, wie viele Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner vorliegen.

Coronavirus in Baden-Württemberg: 3.295 Neuinfektionen

Update, 8:09 Uhr: Das Landesgesundheitsamt hat gestern Nachmittag, am 15. Dezember, 3.295 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Die Zahl lässt aufhorchen, denn das sind fast 1.000 mehr als am Vortag. Damit steigt die Zahl der Corona-Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 193.705 an. Die Auslastung der Intensivstationen in den Krankenhäusern nimmt täglich zu. Von 2.530 einsatzfähigen Betten sind 2.142 belegt - es fehlen also nur noch knapp 400 Intensivfälle bis zur absoluten Auslastung.

Derzeit sind geschätzt 53.296 Menschen im Land mit dem Coronavirus infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg ist leicht angestiegen: 191,6 Fälle pro 100.000 Einwohner liegen derzeit vor. Die Anzahl der Hotspots mit einer Inzidenz von mehr als 300 ist jedoch zurückgegangen: Der Enzkreis liegt jetzt wieder bei 293,7. Die zwei Top-Hotspots im Land liegen weiter im Stadtkreis Heilbronn (354,7) und im Stadtkreis Pforzheim (320).

Dem Gesundheitsamt wurden 104 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Die Zahl der Toten steigt damit seit Ausbruch der Pandemie auf landesweit 3.627 Personen. Die Reproduktionszahl, auch bekannt als 7-Tages-R-Wert, wird vom Robert Koch-Institut (RKI) derzeit mit R 1,08 für Baden-Württemberg angegeben. Dieser Wert beschreibt die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. 544 an Covid-19 Erkrankte sind auf Intensivstationen in Behandlung, von denen 318 invasiv beatmet werden.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Ab sofort gilt der harte Lockdown mit strengen Corona-Regeln

Update vom 16. Dezember, 7:49 Uhr: Der harte Lockdown in Baden-Württemberg tritt mit dem heutigen Tag in Kraft. „Verlassen Sie Ihre Wohnung nur, wenn es wirklich sein muss“, appellierte Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Sonntagabend eindringlich an die Bürger, wie die Deutsche Presseagentur (dpa) berichtet. Zwischen 5 und 20 Uhr dürfen sich maximal fünf Personen aus zwei Haushalten treffen. Draußen aufhalten darf man sich nur für dringende Arztbesuche, den Arbeitsweg oder die Pflege kranker Personen. Es gelten weitere Ausnahmen wie beispielsweise der Besuch religiöser Veranstaltungen, der Weg zum Einkaufen und Sport alleine oder maximal zu zweit im Freien. Ab 20 Uhr sind Treffen mit anderen Haushalten bis zum Folgetag um 5 Uhr untersagt.

Update, 13:52 Uhr: Ab Mittwoch kommt in Baden-Württemberg der harte Lockdown. Für den Einzelhandel hat das bittere Konsequenzen: Läden müssen schließen und Kunden dürfen Einkäufe nicht mehr bei Händlern abholen. Sogar Online-Bestellungen mit anschließender Abholung sind tabu. Für einige Händler gibt es Ausnahmen. Nicht schließen müssen beispielsweise ApothekenDrogerien, Optiker oder Buchläden. Also Händler, die als lebensnotwendig eingestuft werden. Gastronomische Angebote sind ohnehin bereits seit Wochen geschlossen. Nun trifft es den Einzelhandel mitten im Weihnachtsgeschäft knallhart. Der harte Lockdown gilt auch deutschlandweit.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Polizei kontrolliert Ausgangssperren - mit schockierender Bilanz

Update, 13:28 Uhr: Polizeikontrollen in Baden-Württemberg zeigen eine schockierende Bilanz: Über die Hälfte der kontrollierten Bürger ignorierte Corona-Regeln. Allein im Zeitraum vom 7. bis zum 9. Dezember fanden Kontrollen von mehr als 7.000 Personen statt, bei denen die Polizei 4.000 Verstöße feststellte. Die Schwerpunktkontrollen dienen der Überprüfung der Einhaltung der Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus. Dazu zählen unter anderem das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, die Abstandsregel und die Kontaktbeschränkungen. In den Schwerpunktkontrollen stellten die Beamten die meisten Verstöße im Bereich der Maskenpflicht fest: Rund 3.700 Menschen hielten sich nicht an diese Regel.

Die Polizei kontrolliert auch die nächtliche Ausgangssperre in Stuttgart. Am Samstag wurden bereits Hunderte Fahrzeuge überprüft. 100 Polizisten kontrollierten die Einhaltung des ab 20 Uhr geltenden Ausgangssperren. Über neun Kontrollpunkte in der ganzen Stadt verteilt überprüften die Beamten 800 Bürger und 500 Autos. Dabei konnten etwa 170 befragte Personen keinen triftigen Grund nennen, der den Aufenthalt im Freien während der nächtlichen Ausgangssperren erlaubt. Die Ausgangsverbote gelten in Baden-Württemberg zwischen 20 und 5 Uhr.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Intensivbetten am Limit - 83,5 Prozent ausgelastet

Update, 15. Dezember, 11:09 Uhr: Am gestrigen Sonntag, 14. Dezember, hat das Landesgesundheitsamt insgesamt weitere 2.177 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet - das sind 100 weniger als am Vortag. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg steigt auf mindestens 190.410 an. Davon sind rund 71 Prozent bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Aktuell sind 52.240 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, schätzt das Gesundheitsamt.

Derweil drohen die Intensivkapazitäten im Land weiter, an ihre Grenze zu kommen. Insgesamt sind derzeit 2.100 von 2.516 zur Verfügung stehenden Betten belegt - das entspricht einer Auslastung von 83,5 Prozent. Die durchschnittliche 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg hat ebenfalls zugenommen und liegt jetzt bei 190,5. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner. Baden-Württemberg liegt damit im Bundesländer-Vergleich im oberen Drittel. Beschränkende Maßnahmen wurden ab einer Inzidenz von 50 Neuinfektionen empfohlen - diesen Richtwert haben alle Stadt- und Landkreise jedoch längst überschritten.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Hotspots sind Pforzheim, Heilbronn und Enzkreis

Die Corona-Hotspots in Baden-Württemberg liegen derweil mit einer 7-Tage-Inzidenz von mehr als 300 in in den Stadtkreisen Pforzheim und Heilbronn sowie dem Enzkreis. Weitere fünfzehn Stadt- und Landkreise haben die 200er-Marke überschritten und drohen, Hotspots zu werden. Ganz vorne dabei: Die Landkreise Freudenstadt (291,8) und Calw (270,7) sowie der Stadtkreis Mannheim (268,8).

Dem Landesgesundheitsamt wurden am Sonntag 99 weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Todesfälle auf insgesamt 3.523. Die Reproduktionszahl ist im Vergleich zum Vortag minimal zurückgegangen und liegt nun bei R 1,17. Sie beschreibt die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Boris Palmer will mit Corona-Warn-App auf noch mehr Handydaten zugreifen

Update, 15:22 Uhr: Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer möchte noch stärker auf ein Instrument setzen, das seit Sommer zur Eindämmung des Coronavirus in Baden-Württemberg und in ganz Deutschland beitragen soll: Mit der Corona-Warn-App will Palmer auf mehr Handydaten zugreifen. Wie die Deutsche Presseagentur (dpa) berichtet, hat sich der OB aus Tübingen für eine Lockerung der Datenschutz-Auflagen bei der Corona-Warn-App ausgesprochen. „Wir müssen runter von diesem Datenschutz-Kult“, sagte Palmer am Sonntagabend im Gespräch mit der Bild-Zeitung. Es gehe darum, die App „scharf zu schalten“ und die Wirksamkeit deutlich zu erhöhen.

Update, 11:35 Uhr: Das Coronavirus in Baden-Württemberg greift trotz der Beschränkungen weiter um sich. Deshalb gilt ab Mittwoch ein landesweiter Lockdown mit harten Regeln. Baden-Württemberg steht kurz davor, ein landesweiter Hotspot zu werden. „Verlassen Sie ihre Wohnung nur, wenn es wirklich sein muss“, appellierte Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Sonntagabend an die Bürger, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtete. „Das Virus ist stark und wir müssen jetzt zeigen, wir sind stärker.“

Coronavirus in Baden-Württemberg: Inzidenz steigt trotz Lockdown im Durchschnitt auf 187,2

Update, 14. Dezember, 10:15 Uhr: Am gestrigen Sonntag, 13. Dezember, hat das Landesgesundheitsamt insgesamt weitere 2.277 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg gemeldet. Damit stieg die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten im Land auf mindestens 188.233 an. Davon sind ungefähr 133.030 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind nach dem aktuellen Stand vom 13. Dezember geschätzt 51.779 Menschen im Land mit dem Coronavirus infiziert. Gleichzeitig stieg die Zahl der Todesfälle am Sonntag auf 3.424 an - das sind 25 mehr als am Vortag.

Die landesweite Inzidenz stieg trotz des Wochenendes auf 187,2 Fälle pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Insgesamt 17 Städte und Landkreise in Baden-Württemberg liegen aktuell bei einer Inzidenz von über 200 und gelten damit als Hotspots. Die Zahlen am Wochenende fallen häufig niedriger aus als unter der Woche, weil die Gesundheitsämter ihre Daten teilweise verzögert melden.

Am Wochenende ist auch die Reproduktionszahl wieder angestiegen und liegt nun bei 1,20, wie das Robert Koch-Institut mitteilte. Die Reproduktionszahl entspricht der Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. Nach Daten des DIVI-Intensivregisters waren Stand 13. Dezember 526 Covid-19-Fälle im Land in intensivmedizinischer Behandlung. 2.083 Intensivbetten von 2.520 betreibbaren Betten sind derzeit belegt - das entspricht 82,65 Prozent.

Coronavirus in Baden-Württemberg: 7-Tage-Inzidenz liegt bei 187,2 im Schnitt

Die 7-Tage-Inzidenz entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neue gemeldeten Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner und liegt für Baden-Württemberg aktuell im Durchschnitt bei 187,2. Seit dem Wochenende haben alle Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg die Inzidenz von 100 überschritten. Sigmaringen lag in der Vorwoche mit 74,9 als einziger Landkreis noch unter 100 - nun ist auch hier die Inzidenz auf 102,4 gestiegen.

Update, 11. Dezember, 12:00 Uhr: Die Lage aufgrund des Coronavirus in Baden-Württemberg spitzt sich immer weiter zu. Innerhalb eines Tages gab es im Bundesland weitere 4.208 Neuinfektionen, wie das Landesgesundheitsamt mitteilte. Die Zahl der seit dem Beginn der Pandemie insgesamt Infizierten steigt damit auf mindestens 179.154 an. Davon sind jedoch bereits ungefähr 125.715 Personen wieder von ihrer Erkrankung mit Covid-19 genesen. Nach dem aktuellen Stand vom 10. Dezember, 16:00 Uhr sind derzeit schätzungsweise 50.174 Menschen in Baden-Württemberg mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der Todesfälle steigt ebenfalls weiter an und liegt aktuell bei 3.292 - ein Zuwachs von 64 innerhalb eines Tages.

Die Reproduktionszahl für Baden-Württemberg liegt laut dem Robert Koch-Institut (RKI) aktuell bei R 1,08. Der Wert entspricht der Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. Die Auslastung der Intensivbetten im Land stieg weiter leicht an. Laut Daten der Krankenhaus-Standorte mit Intensivbetten zur Akutbehandlung sind derzeit 2.348 von insgesamt 2.904 Intensivbetten in Baden-Württemberg belegt. Das sind 80,9 Prozent.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Inzwischen sind 13 Stadt- und Landkreise Hotspots

Die 7-Tage-Inzidenz für Baden-Württemberg ist weiter angestiegen und liegt bei einem Wert von 168,6. Dieser Wert ist die Messzahl für neu gemeldete Infektionen mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage. In den beiden vergangenen Tagen lagen noch fünf Stadt-und Landkreise unter einer Inzidenz von 100. Inzwischen ist es nur noch einer (Landkreis Sigmaringen: 74,9). Damit haben die Kreise Bodenseekreis (104,4), Hohenlohekreis (103,0), Ravensburg (119,5) und Biberach (180,3) die kritische Marke überschritten.

Nach dem aktuellen Stand vom 10. Dezember, 16:00 Uhr haben 13 Stadt-und Landkreise in Baden-Württemberg eine 7-Tage-Inzidenz von über 200. Im Stadtkreis Ulm ist der Wert von 211,7 auf 197,2 wieder leicht gesunken. Während der Landkreis Heilbronn durch eine Inzidenz von 217,4 als Hotspot gilt, hat der Stadtkreis Heilbronn sogar die nächste alarmierende Marke übertreten. Damit weisen zwei Stadtkreise in Baden-Württemberg eine 7-Tage-Inzidenz von über 300 auf: Stadtkreis Heilbronn (318,3), Stadtkreis Pforzheim (339,0). An diesem Freitag bestätigte die Landesregierung, dass der Lockdown kommt: Baden-Württemberg macht dicht.

Update, 10 Dezember, 13:00 Uhr: Die Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg steigen mit besorgniserregender Geschwindigkeit an. Das Landesgesundheitsamt meldete 4.042 neue Fälle innerhalb eines Tages. Damit steigt die Anzahl der Infizierten seit Beginn der Pandemie im Land auf mindestens 174.946 an. Davon sind jedoch ungefähr 123.190 Personen bereits wieder von ihrer Erkrankung mit Covid-19 genesen. Nach Schätzungen sind aktuell 48.528 Menschen in Baden-Württemberg mit dem Coronavirus infiziert (Stand: 9. Dezember, 16:00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle stieg um 59 auf insgesamt 3.228 an.

Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut (RKI) aktuell mit dem Wert 1,04 angegeben. Die Zahl entspricht der Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. Auch die Auslastung der Intensivbetten steigt weiterhin leicht an. Nach den Daten der Krankenhaus-Standorte mit Intensivbetten zur Akutbehandlung sind aktuell 80,73 Prozent der Betten belegt. Das entspricht 2.364 Intensivbetten von insgesamt 2.927.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Inzwischen 12 Kreise über der Hotspot-Marke

Die 7-Tage-Inzidenz für ganz Baden-Württemberg steigt weiter an und liegt aktuell bei 160,3. Dieser Wert ist die Messzahl für neu gemeldete Infektionen mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage. Gleichbleibend zum Vortag liegen noch fünf Stadt-und Landkreise unter einer Inzidenz von 100. Die Zahl der Landkreise mit einem Wert zwischen 100 und 200 ist von 32 auf 27 gesunken. Am Vortag standen vor allem zwei Landkreise in Baden-Württemberg unmittelbar vor der Hotspot-Marke einer 7-Tage-Inzidenz von 200 oder mehr.

Laut der offiziellen Seite des Landes liegen zum derzeitigen Stand jedoch zwölf Land- und Stadtkreise bei einem Wert von über 200. Ein Zuwachs von fünf Kreisen im Vergleich zum Vortag. Der Rems-Murr-Kreis in der Region Stuttgart gilt nun mit einer Inzidenz von 213,5 als Hotspot und auch der Stadtkreis Ulm (211,7), der Landkreis Rottweil (211,6) und der Landkreis Lörrach (205,0) überstiegen die Marke. Im Landkreis Freudenstadt ging die 7-Tage-Inzidenz in den letzten Tagen etwas zurück, inzwischen hat der Kreis überraschend jedoch auch die Hotspot-Marke überschritten und liegt bei 217,3. Der Kreis Heilbronn steuert dagegen mit aktuell 298,6 bereits auf die nächste Marke zu.

Im Stadtkreis Pforzheim ging die 7-Tage-Inzidenz im Vergleich zum Vortag von 357,3 auf 337,4 etwas zurück. Der Kreis ist jedoch in Baden-Württemberg noch immer der traurige Spitzenreiter, die Kliniken sind bereits am Anschlag.

Update, 9. Dezember, 12:30 Uhr: Die Lage aufgrund des Coronavirus in Baden-Württemberg bleibt weiter ernst. Das Landesgesundheitsamt meldete 2.639 Neuinfektionen. Damit steigt die Zahl der Infizierten im Land seit Beginn der Pandemie auf mindestens 170.904 an. Davon sind jedoch ungefähr 120.909 Personen wieder von ihrer Erkrankung mit Covid-19 genesen. Laut einer Schätzung sind derzeit 46.826 Menschen in Baden-Württemberg mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der Todesfälle stieg um 72 auf insgesamt 3.169 an (Stand: 8. Dezember, 16 Uhr).

Das Robert Koch-Institut (RKI) gibt die Reproduktionszahl für Baden-Württemberg mit dem Wert R 1,1 an. Die Zahl entspricht der Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. Laut den Daten der Krankenhaus-Standorte mit Intensivbetten zur Akutbehandlung sind aktuell 2.346 Intensivbetten von insgesamt 2.926 belegt. Das sind 80,18 Prozent.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Zwei Landkreise kurz vor Hotspot-Marke

Die 7-Tage-Inzidenz ist für das ganze Bundesland weiter leicht gestiegen und liegt aktuell bei 153,4. Dieser Wert ist die Messzahl für neu gemeldete Infektionen mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage. Im Vergleich zum Vortag liegen inzwischen wieder fünf Landkreise unter einer Inzidenz von 100. Am Dienstag waren es nur vier. Im Landkreis Biberach ist der Wert auf 96,9 gesunken. Der Großteil der Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg weist noch immer eine 7-Tage-Inzidenz zwischen 100 und 200 auf (32 Stück). Sechs Stadt- und Landkreise liegen bei einem Wert von über 200 und auch im größten Hotspot des Bundeslandes, der Stadt Pforzheim, steigen die Zahlen weiter an (Stadtkreis Pforzheim: 357,3).

Der Rems-Murr-Kreis steht nun unmittelbar davor, ebenfalls ein Hotspot zu werden. Der Landkreis in der Region Stuttgart weist aktuell eine 7-Tage-Inzidenz von 199,2 auf. Auch der Stadtkreis Ulm steht mit 193,2 kurz vor der Hotspot-Marke. Gefährlich nah an der kritischen Marke sind auch die Landkreise Schwarzwald-Baar-Kreis (188,6) und Rottweil (186,6). Im Kreis Freudenstadt ist der Wert dagegen von 182,7 am Dienstag auf aktuell 168,3 gesunken.

Update, 8. Dezember, 12:15 Uhr: Am Montag meldete das Landesgesundheitsamt weitere 1.625 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg. Die Zahl der seit dem Beginn der Pandemie Infizierten im Land steigt damit auf insgesamt mindestens 168.265 an. Davon sind jedoch rund 118.933 Personen wieder von ihrer Erkrankung mit Covid-19 genesen. Laut einer Schätzung sind derzeit 46.235 Menschen in Baden-Württemberg mit dem Coronavirus infiziert. Auch die Zahl der Todesfälle stieg um 76 auf insgesamt 3.097 an.

Die Reproduktionszahl in Baden-Württemberg blieb gleich zum Vortag und wird vom Robert Koch-Institut (RKI) noch immer mit R 1,13 angegeben. Der Wert zeigt an, wie viele Personen im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.

Coronavirus in Baden-Württemberg: 7-Tage-Inzidenz - Rems-Murr-Kreis kurz vor Hotspot-Marke

Die 7-Tage-Inzidenz ist weiter gestiegen und liegt für ganz Baden-Württemberg nun bei 152,1. Dieser Wert ist die Messzahl für neu gemeldete Infektionen mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage. Am Montag lagen noch sechs Stadt- und Landkreise bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100. Die Zahl ist nun auf vier Kreise gesunken. Derzeit weisen nur noch die Landkreise Bodenseekreis (73,1), Hohenlohekreis (70,1), Ravensburg (79,5) und Sigmaringen (77,2) eine 7-Tage-Inzidenz von unter 100 auf.

Der Großteil der Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg bewegt sich bei der 7-Tage-Inzidenz zwischen 100 und 200. Mit insgesamt 32 Kreisen sind das jedoch drei weniger als am Vortag. Mehrere Landkreise stehen kurz vor der Hotspot-Marke von 200, dazu zählen der Landkreis Freudenstadt (182,7), der Stadtkreis Ulm (186,1), der Schwarzwald-Baar-Kreis (187,8) und ganz besonders der Rems-Murr-Kreis mit einer 7-Tage-Inzidenz von aktuell 193,3.

Damit ist der Kreis in der Region Stuttgart kurz davor, zum Hotspot zu werden, was verschärfte Maßnahmen zur Folge hätte. Inzwischen haben sieben Stadt- und Landkreise einen Wert von über 200 erreicht, am Vortag waren es nur vier. Der Stadtkreis Pforzheim ist noch immer der traurige Spitzenreiter (327,9). Die Zahlen steigen auch hier weiter.

Laut den Daten der Krankenhaus-Standorte mit Intensivbetten zur Akutbehandlung sind zum derzeitigen Stand (7. Dezember, 16:00 Uhr) 2.321 Intensivbetten von insgesamt 2.949 belegt. Das entspricht einem Prozentsatz von 78,7. Aktuell befinden sich 471 Personen wegen einer Infektion mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg in intensivmedizinischer Behandlung. Davon müssen 270 (57,3 Prozent) invasiv beatmet werden.

Update, 7. Dezember, 12:15 Uhr: Die Lage aufgrund des Coronavirus in Baden-Württemberg bleibt weiter ernst. Für den Sonntag meldete das Landesgesundheitsamt weitere 1.797 Neuinfektionen im Land. Die Zahl der Infizierten steigt damit seit Beginn der Pandemie in Baden-Württemberg auf insgesamt mindestens 166.640 an. Davon sind jedoch ungefähr 117.655 Personen wieder von ihrer Erkrankung mit Covid-19 genesen. Nach dem aktuellen Stand (6. Dezember; 16:00 Uhr) sind aktuell geschätzt 45.946 Menschen in Baden-Württemberg mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der Todesfälle stieg ebenfalls um 15 auf insgesamt 3.021 an.

Die Reproduktionszahl in Baden-Württemberg liegt laut dem Robert Koch-Institut (RKI) aktuell bei R 1,13. Der Wert beschreibt die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. Im direkten Vergleich zu letzter Woche ist der Wert wieder leicht gestiegen. Ebenfalls gestiegen ist die 7-Tage-Inzidenz für Baden-Württemberg. Sie lag am Freitag noch bei 133,6 und ist nun auf 149,6 angestiegen. Dieser Wert ist die Messzahl für neu gemeldete Infektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Aktuell haben nur noch sechs Land- und Stadtkreise eine 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100. Der Großteil der Kreise (35) hat einen Wert zwischen 100 und 200 und insgesamt vier Kreise einen Wert von über 200. Der Stadtkreis Pforzheim ist mit einer 7-Tage-Inzidenz von 316,9 aktuell der traurige Spitzenreiter, während der Bodenseekreis mit 70,8 den niedrigsten Wert aufweist.

Nach den Daten der Krankenhaus-Standorte mit Intensivbetten zur Akutbehandlung sind aktuell 2.311 von den insgesamt 2.940 Betten in Baden-Württemberg belegt. Das entspricht 78,6 Prozent. Momentan befinden sich 456 Personen wegen einer Infektion mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg in intensivmedizinischer Behandlung. Davon müssen 268 (59 Prozent) invasiv beatmet werden.

Update, 4. Dezember, 09:59 Uhr: Die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg steigt weiter drastisch an. Gestern kamen weitere 3.063 Neuinfektionen hinzu, seit Beginn der Corona-Pandemie haben sich inzwischen 158.997 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Weitere 36 Menschen sind an den Folgen einer Erkrankung mit Covid-19 gestorben.

Nach wie vor ist kaum eine Entspannung in Sicht. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner ist in Baden-Württemberg mit 133,6 immer noch zu hoch. Die Lage bei den Intensivbetten spitzt sich weiterhin zu, 2.405 sind belegt - das entspricht 80,6 Prozent der Gesamtkapazität.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Ausgangssperren in Städten stehen bevor

Update, 16:13 Uhr: Die Entwicklung des Coronavirus in Baden-Württemberg zieht weitere Konsequenzen nach sich. Die Regierung verhängt für Corona-Hotspots Ausgangssperren. Davon betroffen sind alle Städte und Regionen, deren 7-Tage-Inzidenz bei mehr als 200 Fällen pro 100.000 Einwohner liegt.

Update, 3. Dezember, 10:02 Uhr: Noch immer bleibt die Lage aufgrund des Coronavirus in Baden-Württemberg ernst. Weitere 3.160 Menschen haben sich hierzulande mit Corona infiziert, seit Beginn der Pandemie sind es jetzt 155.934 positiv Getestete in Baden-Württemberg. Im Vergleich zum Vortag sind weitere 58 Infizierte an den Folgen von Covid-19 gestorben. Damit liegt die Zahl der Verstorbenen bei 2.882.

Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner liegt meist in einem ähnlichen Bereich, derzeit bei 133,9. Der R-Wert von 0,95 deutet zwar eine leichte Abnahme des Infektionsgeschehens an. Allerdings spitzt sich die Situation bei den Intensivbetten weiter zu. 79,6 Prozent der verfügbaren Betten in Baden-Württemberg sind derzeit belegt.

Update, 2. Dezember, 10:30 Uhr: Die Lage rund um das Coronavirus in Baden-Württemberg ist weiter ernst. Die Fallzahlen klettern weiter. Auch von Dienstag auf Mittwoch stieg die Zahl der Neuinfektionen laut Robert-Koch-Institut weiter an - und zwar um 2.063 Fälle. Damit liegt Zahl der Neuinfektionen im Vergleich zur Vorwoche etwas höher.

Aktuell beträgt die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg insgesamt 132. Nach oben gezogen wird diese Zahl auch durch zahlreiche Hotspots, zu denen einige Städte und Landkreise inzwischen geworden sind - und deren Inzidenz inzwischen bei über 200 liegt. Auch die Zahl der Todesfälle durch das Coronavirus in Baden-Württemberg ist weiter steigend. Allein von Dienstag auf Mittwoch wurden 49 weitere gemeldet. 2.825 Menschen sind laut RKI inzwischen im Bundesland am Coronavirus verstorben.

Insgesamt haben sich 152.782 Menschen seit Beginn der Pandemie mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg infiziert.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Zahlen steigen weiter - Lockdown bis Weihnachten verlängert

Update, 09:49 Uhr: Inzwischen gibt es bereits 150.706 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg. Gestern kamen weitere 1.405 Neuinfektionen dazu. 61 Menschen sind an den Folgen ihrer Erkrankung mit Covid-19 gestorben. Damit steigt die Zahl der Verstorbenen seit Beginn der Corona-Pandemie in Baden-Württemberg auf 2.775.

Die 7-Tage-Inzidenz ist mit 134 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in Baden-Württemberg nach wie vor deutlich zu hoch. Die Reproduktionszahl liegt aktuell bei 1,02. Dieser R-Wert gibt an, wie viele Personen ein Corona-Infizierter im Schnitt ansteckt. Kritisch ist außerdem die Entwicklung bei den Intensivbetten. Derzeit sind davon 78 Prozent belegt, von 438 intensivmedizinisch behandelten Covid-19-Fällen muss über die Hälfte (57,5 Prozent) invasiv beatmet werden.

Update, 1. Dezember, 7:55 Uhr: Viele Städte und Landkreise haben angesichts steigender Infektionszahlen bereits Mitte Oktober strengere Maßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus in Baden-Württemberg ergriffen. Diese haben sich allerdings als nicht ausreichend erwiesen: Immer weiter steigen die Fallzahlen im Land an. Bund und Länder einigten sich Ende Oktober deshalb auf eine Verschärfung der geltenden Maßnahmen und Verbote zum Infektionsschutz.

Doch auch der seit Anfang November in Kraft getretene Lockdown mit strengen Maßnahmen konnte das Coronavirus in Baden-Württemberg nicht eindämmen - Ende November einigten sich Bund und Länder deshalb auf eine Verlängerung des Lockdowns bis mindestens 20. Dezember. Die Corona-Regeln wurden zudem deutlich verschärft.

Besonders stark betrifft die Verschärfung der Corona-Regeln die Kontaktbeschränkungen. Statt zehn Personen dürfen ab dem 1. Dezember nur noch fünf Personen aus maximal zwei Haushalten in privaten Räumen zusammenkommen. Über Weihnachten jedoch werden die Einschränkungen trotz Coronavirus in Baden-Württemberg gelockert: Über die Feiertage sind Treffen mit bis zu zehn Personen erlaubt - unabhängig von der Anzahl der Haushalte. Kinder bis 14 Jahre sind von der Zählung ausgenommen.

Rubriklistenbild: © Marijan Murat/dpa

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