Rauschgift rückt in Hintergrund

Corona-Regeln missachtet? Drogen-Prozess am Landgericht Heilbronn eskaliert

Heilbronner Landgericht von außen.
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Der Prozessauftakt gegen die acht mutmaßlichen Drogendealer am Landgericht Heilbronn wurde durch die Verteidiger verzögert.

Am Landgericht Heilbronn läuft aktuell ein Mammutprozess gegen acht mutmaßliche Drogendealer. Ein Eklat der Rechtsanwälte sorgt nun für Aufsehen.

In Heilbronn startete am Dienstag der Prozess gegen acht mutmaßliche Drogendealer. Der Vorwurf: Von Oktober 2018 bis Juli 2020 sollen die Angeklagten mit rund 2,6 Tonnen Marihuana und 30 Kilogramm Kokain Geschäfte gemacht haben. Doch bevor der Prozess am Landgericht richtig starten konnte, führte ein Eklat der Rechtsanwälte im Mammutprozess zu erheblichen Verzögerungen am Landgericht Heilbronn*.

Wie echo24.de* berichtet, bemängelten die insgesamt 16 Verteidiger, dass der Strafkammersaal im Landgericht Heilbronn zu klein für die Verhandlung ist. Tatsächlich sitzen unterm Strich rund 50 Personen im Raum. Im Zuge der aktuellen Corona-Lage ist das aus Sicht der 16 Verteidiger nicht vertretbar. Als der vorsitzende Richter die beantragte Prozesspause der Rechtsanwälte ablehnte, kam es zu heftigen Wortgefechten. *echo24.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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