Coronavirus in Baden-Württemberg

Corona-Inzidenz im Südwesten steigt leicht

Eine Mitarbeiterin hält ein Test-Stäbchen in die Kamera.
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Durch die hohe Auslastung der Testkapazitäten gehen Experten dennoch von einer großen Dunkelziffer bei unerkannten Infektionen aus. (Symbolbild).

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg ist erneut leicht gestiegen auf 1564,4, wie das Landesgesundheitsamt in Stuttgart mitteilte.

Stuttgart (dpa/lsw) - Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen ist in Baden-Württemberg erneut leicht gestiegen. Innerhalb einer Woche wurde eine Infektion mit dem Coronavirus bei 1564,4 Menschen je 100 000 Einwohner nachgewiesen, wie das Landesgesundheitsamt am Donnerstag in Stuttgart mitteilte (Stand: 16.00 Uhr). Das waren 21,8 mehr als am Vortag. Am gleichen Tag der Vorwoche waren es 1363,6.

Im Vergleich zum Vortag meldete die Behörde 36 611 neue Ansteckungen - ein Anstieg auf 1 657 446 registrierte Fälle seit Beginn der Pandemie. Am Coronavirus oder im Zusammenhang damit sind mittlerweile 13 874 Menschen gestorben. Das waren 27 mehr als am Vortag.

Etwa durch die hohe Auslastung der Testkapazitäten gehen Experten von einer großen Dunkelziffer bei unerkannten Infektionen aus. Zudem hatte die Stadt Stuttgart vor knapp einer Woche mitgeteilt, die hohe Zahl an Corona-Infektionsfällen derzeit nicht mehr schnell genug bearbeiten zu können. Es gibt also einen starken Meldeverzug.

Auf den Intensivstationen im Land lagen am Mittwoch 289 Covid-Patientinnen und -Patienten, 14 weniger als am Vortag. Damit sind den Angaben nach 12,2 Prozent der Intensivbetten mit Covid-Erkrankten belegt. Die Zahl der Corona-Infizierten, die innerhalb einer Woche und pro 100 000 Einwohner in ein Krankenhaus kamen, stieg um 0,2 auf 7,6 (Hospitalisierungsinzidenz).

8 164 341 Menschen aus Baden-Württemberg sind inzwischen mindestens einmal geimpft. Das seien 73,5 Prozent der Gesamtbevölkerung, teilte das Landesgesundheitsamt weiter mit. Als geboostert - durch eine Auffrischungsspritze - gelten 6 040 085 Menschen beziehungsweise 54,4 Prozent.

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