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Corona-Inzidenz im Südwesten stagniert

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Coronavirus - Testzentrum
Die Inzidenz in Baden-Württemberg ist nach dem Wochenende leicht gesunken (Symbolfoto). © Moritz Frankenberg/dpa

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg ist nach dem Wochenende leicht gesunken. Jedoch gehen Experten von einer großen Dunkelziffer bei unerkannten Infektionen aus.

Stuttgart (dpa/lsw) - Nach dem Wochenende ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg bei Corona-Neuinfektionen sehr leicht gesunken. Innerhalb einer Woche wurde eine Infektion mit dem Coronavirus bei 1515,3 Menschen je 100.000 Einwohner nachgewiesen, wie das Landesgesundheitsamt am Montag in Stuttgart mitteilte (Stand: 16.00 Uhr). Das waren 8,5 weniger als am Vortag.

Im Vergleich zum Vortag meldete die Behörde 19.591 neue Ansteckungen - ein Anstieg auf 1 555 709 registrierte Fälle seit Beginn der Pandemie. Am Coronavirus oder im Zusammenhang damit sind mittlerweile 13 788 Menschen gestorben. Das waren 14 mehr als am Vortag.

Seit Jahresbeginn wurden den Behörden 751 Corona-19-Ausbrüche aus Schulen mit insgesamt 3580 Sars-CoV-2-Infektionen sowie 355 Ausbrüche aus Kitas mit zusammen 2320 Infektionen übermittelt, wie aus den Daten hervorgeht. Der Anteil der Unter-20-Jährigen an den Fällen der vergangenen sieben Tage betrage 34 Prozent.

Etwa durch die hohe Auslastung der Testkapazitäten gehen Experten von einer großen Dunkelziffer bei unerkannten Infektionen aus. Zudem hatte die Stadt Stuttgart am Freitag mitgeteilt, die hohe Zahl an Corona-Infektionsfällen derzeit nicht mehr schnell genug bearbeiten zu können. Es gibt also einen starken Meldeverzug.

Auf den Intensivstationen im Land lagen am Montag 277 Covid-Patientinnen und -Patienten, 5 weniger als am Vortag. Damit sind den Angaben nach 12,5 Prozent der Intensivbetten mit Covid-Erkrankten belegt. Die Zahl der Corona-Infizierten, die innerhalb einer Woche und pro 100 000 Einwohner in ein Krankenhaus kamen, stieg um 0,6 auf 7,2 (Hospitalisierungsinzidenz).

8 158 410 Menschen aus Baden-Württemberg sind inzwischen mindestens einmal geimpft. Das seien 73,5 Prozent der Gesamtbevölkerung, teilte das Landesgesundheitsamt weiter mit. Als geboostert - durch eine Auffrischungsspritze - gelten 5 991 087 Menschen beziehungsweise 54,0 Prozent.

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