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Corona-Inzidenz im Südwesten sinkt weiter

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Coronavirus - Frankfurt/Main
Die Sieben-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg bei den Corona-Neuinfektionen ist unter den Wert von 600 gesunken (Symbolfoto). © Frank Rumpenhorst/dpa

In Baden-Württemberg ist die Sieben-Tage-Inzidenz unter den Wert von 600 gesunken. Angesichts rückläufiger Testzahlen sind die Angaben allerdings mit einer Unsicherheit behaftet.

Stuttgart (dpa/lsw) - Die Sieben-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg bei den Corona-Neuinfektionen ist unter den Wert von 600 gesunken. Am Montag betrug sie laut Landesgesundheitsamt 578,3 - ein Rückgang um 64,9 im Vergleich zum Ende vergangener Woche (Stand: 16.00 Uhr). Eine Woche zuvor waren noch 834,5 Ansteckungen je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen nachgewiesen worden. Unter anderem wegen rückläufiger Testzahlen sind die Angaben allerdings mit einer gewissen Unsicherheit behaftet.

Insbesondere in den Altersklassen bis einschließlich 59 Jahre lag die Inzidenz seit Monaten über dem landesweiten Schnitt. Hier sinken die Werte nach Darstellung der Stuttgarter Behörde mittlerweile am schnellsten. Am deutlichsten sei das bei den 6- bis 19-Jährigen zu beobachten.

Die Zahl neuer Infektionen stieg laut dem Amt übers Wochenende um 15 564 auf jetzt insgesamt 3 503 174 registrierte Fälle seit Beginn der Pandemie. Am Coronavirus oder im Zusammenhang damit sind mittlerweile mindestens 15 786 Menschen gestorben, 29 mehr als bislang berichtet.

Auf den Intensivstationen im Land lagen den Angaben nach zuletzt 147 Covid-Patientinnen und -Patienten. Das entspricht einem Rückgang um drei. Eine Woche zuvor waren es noch 167 Patienten gewesen. Es seien 6,7 Prozent der Intensivbetten mit Covid-Erkrankten belegt - ein leichter Rückgang. Die Zahl der Corona-Infizierten in Baden-Württemberg, die innerhalb einer Woche und pro 100 000 Einwohner in ein Krankenhaus kamen, sank ebenfalls um 0,6 auf 3,6. Eine Woche zuvor hatte die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz im Land 5,4 betragen.

8 342 056 Menschen im Südwesten sind inzwischen mindestens einmal geimpft - das sind dem Landesgesundheitsamt zufolge 75,1 Prozent der Gesamtbevölkerung. Als - mit einer Auffrischungsspritze - geboostert gelten 6 762 496 Menschen beziehungsweise 60,9 Prozent.

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