Alle Zahlen auf einem Blick

Corona in Baden-Württemberg: Inzidenz leicht gesunken – fast 8.000 Todesfälle

  • vonRobin Eichelsheimer
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Corona in Baden-Württemberg - Im drittgrößten deutschen Bundesland steigt der Inzidenzwert weiter, trotzdem scheinen die Maßnahmen zu greifen:

  • In Baden-Württemberg haben sich seit Beginn der Pandemie 311.157 (+303) Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 7.940 (+1) sind an oder mit Covid-19 gestorben. (Stand 22. Februar)
  • Die landesweite 7-Tage-Inzidenz liegt bei 44,1 (-0,2). (Stand 22. Februar)
  • 412.902 Menschen haben die erste Dosis eines Corona-Impfstoffs erhalten, 213.854 wurden schon zum zweiten Mal geimpft. (Stand: 22. Februar)
  • Dem Landesgesundheitsamt sind bislang 2.065 Corona-Fälle mit Virusvarianten mit besonderer Bedeutung aus 43 Stadt- und Landkreisen übermittelt worden. (Stand: 13. Februar)

Update vom 21. Februar: In Baden-Württemberg gibt es laut dem Robert-Koch-Institut 854 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Infizierten auf insgesamt 310.853 an. In den letzten sieben Tagen gab es insgesamt 4.918 neue Fälle, weshalb die Inzidenz am Sonntag 44,3 beträgt. Zum Vergleich: In Deutschland liegt der Inzidenz-Wert bei 60,2. In Baden-Württemberg sind 13 Personen im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. Die Zahl der Todesfälle steigt auf 7.939 an.

Update vom 20. Februar: Das Robert-Koch-Institut meldet für Baden-Württemberg 993 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie auf insgesamt 309.999 an. Die Zahl der Todesfälle steigt um 31 auf 7.926 an. Die 7-Tage-Inzidenz liegt am Samstag bei 41,9 und ist damit leicht angestiegen. Zum Vergleich: In Deutschland steigt die Inzidenz um eins auf 56,8 an.

Corona in Baden-Württemberg: Inzidenz sinkt auf 41

Update vom 19. Februar: Während die wichtige 7-Tage-Inzidenz in Deutschland zuletzt stagnierte, sinkt sie um 0,3 auf 56,8. In Baden-Württemberg ist ein vergleichbarer Rückgang um 0,4 auf jedoch wesentlich bessere 41,1 zu verzeichnen. Damit ist das ‚Ländle‘ das Vorzeige-Bundesland mit der niedrigsten Inzidenz.

Corona in Baden-Württemberg: Todesfälle steigen gegenüber Vortag sprunghaft an

Update vom 18. Februar, 20:45 Uhr: Am Donnerstag hat es in Baden-Württemberg weitere 935 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gegeben. Damit erhöhte sich die Zahl der Infizierten im Land auf mindestens 308.938, davon sind ungefähr 286.550 Personen wieder genesen. Die Zahl der COVID-19-Todesfälle steigt um 42 (Vortag: 19) auf insgesamt 7.875.

Corona in Baden-Württemberg: Fast 1.000 Neuinfektionen – trotzdem niedrigste Inzidenz

Update vom 18. Februar, 9:00 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen in Baden-Württemberg hat mit plus 911 um 246 neue Fälle gegenüber dem Vortag zugelegt. Die Gesamtzahl beträgt somit landesweit 308.077.

Die Zahl der an oder mit Corona verstorbenen Menschen liegt bei 7.856 – ein Plus von 19 Todesfällen.

Corona in Baden-Württemberg: Bundesweiter Topwert – Inzidenz nähert sich 40er-Marke

Update vom 17. Februar: Wenn der positive Abwärtstrend so anhält, steuert Baden-Württemberg mit großen Schritten auf die wichtige 7-Tage-Inzidenz von 35 zu. Aktuell liegt der Wert bei 43,6.

Corona in Baden-Württemberg: Bundesweit niedrigste Inzidenz – Wert nähert sich 40er-Marke

Update vom 16. Februar: Baden-Württemberg bleibt weiter bundesweiter Primus bei der 7-Tage-Inzidenz! Laut Landesgesundheitsamt liegt der Wert am Dienstagnachmittag (Stand: 16 Uhr) bei 43,7 – und somit so niedrig wie in keinem der anderen 15 Bundesländer. Mittlerweile liegen elf der insgesamt 44 Stadt- und Landkreise unterhalb der 35er-Marke, 14 Kreise haben eine Inzidenz von über 50, Schwäbisch Hall (119,9) und der Hohenlohekreis (113,6) liegen weiterhin über dem Wert von 100.

Innerhalb der vergangenen 24 Stunden haben sich 768 Menschen im Südwesten mit dem Coronavirus infiziert. Seit Beginn der Pandemie wurden insgesamt 307.090 Corona-Fälle in Baden-Württemberg nachgewiesen. Die Zahl der Todesfälle ist binnen eines Tages um 34 auf 7.814 gestiegen. 283.750 ehemals Infizierte gelten als wieder genesen.

Die Zahl der nachgewiesenen Fälle von Corona-Virusvarianten in Baden-Württemberg liegt jetzt bei 2.065. Dabei handelt es sich zum überwiegenden Teil um die zuerst in Großbritannien entdeckte Variante B.1.1.7.

275 Covid-19-Fälle befinden sich aktuell in intensivmedizinischer Behandlung, davon müssen 166 künstlich beatmet werden. 2.061 der insgesamt 2.457 Intensivbetten sind belegt (83,9 Prozent).

In Baden-Württemberg wurden bislang außerdem 351.339 Erstimpfungen und 165.702 Zweitimpfungen durchgeführt.

Update vom 16. Februar: Das renommierte Robert-Koch-Institut vermeldet am Dienstag für Baden-Württemberg 217 neue Covid-19-Fälle – das sind 152 weniger als noch am Vortag. Somit beträgt die Zahl der Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen landesweit 5.187 Fälle. Seit Beginn der Pandemie sind 7.805 (+53) an oder mit Corona gestorben.

Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz (48,7) sind die einzigen beiden Bundesländer mit einer 7-Tage-Inzidenz unter 50.

Corona in Baden-Württemberg: Gegen Deutschland-Trend – Inzidenz sinkt weiter

Update vom 15. Februar: Die beiden benachbarten Bundesländer Baden-Württemberg (48,3) und Rheinland-Pfalz (48,0) haben die niedrigsten Inzidenzen bundesweit.

In Baden-Württemberg haben sich laut Angaben des RKI inzwischen 306.184 Menschen mit dem Coronavirus infiziert – das sind 369 mehr als noch am Tag zuvor. 7.752 Menschen in Baden-Württemberg sind seit Beginn der Pandemie an oder mit Covid-19 gestorben – ein Plus von elf Todesfällen.

Corona in Baden-Württemberg: Inzidenz sinkt immer weiter – nur ein Bundesland besser

Update vom 14. Februar: In Baden-Württemberg haben sich laut Angaben des RKI inzwischen 305.815 Menschen mit dem Coronavirus infiziert – das sind 791 mehr als noch am Tag zuvor. 7.714 Menschen in Baden-Württemberg sind seit Beginn der Pandemie an oder mit Covid-19 gestorben.

Die 7-Tage-Inzidenz sinkt unterdessen immer weiter und liegt nun bei einem Wert von 48,5. Das bedeutet nach Rheinland-Pfalz (47) den zweitbesten Wert unter den Bundesländern. In insgesamt acht Stadt- und Landkreisen der Wert inzwischen unter 35. Emmendingen (22,2), Heidelberg (23,5) und Tübingen (25,4) kratzen sogar an der 20er-Marke.

In zwei Kreisen liegt die Inzidenz noch über dem Wert von 100 – im Hohenlohekreis bei 118,1, in Schwäbisch Hall bei 109,8.

Zudem wurden in Baden-Württemberg mittlerweile 1.748 Fälle mit Virus-Mutationen nachgewiesen. Die Fälle verteilen sich auf 43 Stadt- und Landkreise.

280 Covid-19-Fälle befinden sich aktuell in intensivmedizinischer Behandlung, davon müssen 156 künstlich beatmet werden. 2.048 der insgesamt 2.426 Intensivbetten sind belegt (84,4 Prozent).

In Baden-Württemberg wurden bislang außerdem 329.670 Erstimpfungen und 142.105 Zweitimpfungen durchgeführt.

Corona in Baden-Württemberg: Die Inzidenzen der Städte und Landkreise auf einen Blick (Stand: 14. Februar)

Hier findest der einzelnen Stadt- und Landkreise nach Höhe der 7-Tage-Inzidenz aufgelistet:

  • LK Emmendingen (22,2)
  • Stadt Heidelberg (23,5)
  • LK Tübingen (25,4)
  • LK Reutlingen (29,3)
  • LK Freudenstadt (29,6)
  • LK Sigmaringen (31,3)
  • LK Breisgau-Hochschwarzwald (31,5)
  • LK Böblingen (31,6)
  • Stadt Stuttgart (35,5)
  • LK Ostalbkreis (36,9)
  • LK Ludwigsburg (37,0)
  • Stadt Freiburg (37,2)
  • LK Heilbronn (37,5)
  • Stadt Baden-Baden (38,1)
  • LK Heidenheim (39,2)
  • LK Göppingen (39,9)
  • LK Esslingen (41,3)
  • LK Main-Tauber-Kreis (41,5)
  • LK Enzkreis (41,6)
  • LK Bodenseekreis (42,8)
  • LK Rems-Murr-Kreis (43,3)
  • Stadt Karlsruhe (44,5)
  • LK Rastatt (46,7)
  • Stadt Heilbronn (49,8)
  • LK Ravensburg (50,1)
  • LK Konstanz (51,7)
  • LK Neckar-Odenwald-Kreis (52,2)
  • LK Alb-Donau-Kreis (54,8)
  • LK Ortenaukreis (55,9)
  • LK Lörrach (57,3)
  • LK Schwarzwald-Baar-Kreis (58,4)
  • Stadt Ulm (58,4)
  • Stadt Pforzheim (60,3)
  • Stadt Mannheim (62,4)
  • LK Zollernalbkreis (63,9)
  • LK Rhein-Neckar-Kreis (64,2)
  • LK Waldshut (64,3)
  • LK Biberach (64,6)
  • LK Tuttlingen (65,4)
  • LK Rottweil (66,5)
  • LK Karlsruhe (71,9)
  • LK Calw (78,5)
  • LK Schwäbisch-Hall (109,8)
  • LK Hohenlohekreis (118,1)

Corona in Baden-Württemberg: Inzidenz über 100 – nur noch dieser Landkreis betroffen

Erstmeldung vom 12. Februar: Das Land Baden-Württemberg hat mit aktuell 53,4 (-2,8) nach Rheinland-Pfalz (51,0) den niedrigsten Inzidenzwert aller 16 deutschen Bundesländer. Erfreulich: Nur noch der Landkreis Hohenlohe (126) liegt in Baden-Württemberg über der Schwelle von 100.

Der Landkreis Tübingen (25,4), die Stadt Heidelberg (26,3), der LK Emmendingen (28,2), der LK Reutlingen (29,3), LK Freudenstadt (30,4) und die Stadt Baden-Baden (32,6) haben die landesweit niedrigsten Inzidenzen.

Corona in Baden-Württemberg: An diesem Tag öffnen Schulen und Kitas wieder

Die Landesregierung will Grundschulen und Grundstufen der Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren ab 22. Februar wieder schrittweise für den Präsenzunterricht zu öffnen.

Heißt: Die Grundschulen sollen an diesem Tag mit einem Wechselbetrieb mit je zwei Klassenstufen pro Woche starten. Zwei Klassenstufen sollen dabei jeweils in die Präsenz kommen, die beiden anderen Klassenstufen lernen von zu Hause aus. Dabei sollen die Klassen, die im Präsenzunterricht an den Schulen sind, jeweils geteilt werden.

Auch Kitas und Einrichtungen der Kindertagespflege sollen zu einem Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen zurückkehren – sie müssen keine Notbetreuung mehr anbieten. Für sie gelten wieder die gleichen Regeln für den Betrieb, die vor der Schließung der Einrichtungen maßgeblich waren, wie etwa eine möglichst konstante Gruppenzusammensetzung plus weitere Maßnahmen.

Die Entscheidung, die Grundschulen und Kitas wieder zu öffnen, ist ein wichtiger Schritt für die Familien im Land, die in der aktuellen Situation eine enorme Last tragen“, so Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann (56, CDU) erleichtert.

LandBaden-Württemberg
Fläche35.751 km²
Einwohnerzahl11.100.394 (Stand: 31. Dezember 2019)
MinisterpräsidentWinfried Kretschmann (72, Grüne)

Corona in Baden-Württemberg: Nationale Grenzkontrollen als Mittel der Viruseindämmung?

Aufgrund der hohen Zahl an gefährlichen Corona-Mutanten schließt Ministerpräsident Winfried Kretschmann (72, Grüne) erneute Grenzkontrollen wie im Frühjahr 2020 nicht mehr aus. Wenn sich die Virusvarianten in den Nachbarländern immer stärker ausbreiteten, „kann das natürlich im Extremfall auch zu Grenzschließungen führen“, so Kretschmann am Donnerstag (11. Februar), dem Tag nach dem Corona-Gipfel, im Stuttgarter Landtag.

Wir wollen sie natürlich vermeiden“, beteuerte der Grünen-Politiker. Das bleibe die Linie, doch könne sich das insbesondere wegen der Verbreitung der südafrikanischen Virusvariante auch ändern. Er sagte zu, sich mit den Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz und des Saarlands, Malu Dreyer (60, SPD) und Tobias Hans (43, CDU), wegen der Grenze zu Frankreich absprechen zu wollen. (pek/rob)

Rubriklistenbild: © Kay Nietfeld/dpa

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