FFP2-Maskenpflicht in Bus und Bahn

Neue Corona-Regeln in BW: Zoos dürfen öffnen - Besucher brauchen Coronatest

ine Besucherin des Zoologisch-Botanischen Gartens Wilhelma, betrachtet einen Brillenpinguin.
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Eine Besucherin der Wilhelma betrachtet einen Brillenpinguin. Die Wilhelma darf, nach längerer Pause, wieder öffnen.
  • Berkan Cakir
    vonBerkan Cakir
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Mit der Bundesnotbremse gelten auch in Baden-Württemberg neue Regeln. Welche Einrichtungen haben trotzdem geöffnet? Wo gilt die Testpflicht? Ein Überblick.

Stuttgart - Seit Samstag, 24. April, gilt die Bundesnotbremse. Um das Coronavirus in Baden-Württemberg einzudämmen, hat auch die Landesregierung einige Regelungen an die bundeseinheitliche Notbremse angepasst. In Stadt- und Landkreisen gelten seither teils strengere Maßnahmen, sofern die Sieben-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 100 beträgt. Die Bundesnotbremse gilt damit nach aktuellem Stand (Montag, 26. April) derzeit fast überall in Baden-Württemberg. Lediglich vier Stadt- und Landkreise (Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen, Freiburg im Breisgau und Heidelberg) weisen eine Inzidenz unter 100 auf. In allen anderen Städten und Landkreisen in Baden-Württemberg gilt eine Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr - Ministerpräsident Winfried Kretschmann hatte sich ursprünglich dafür ausgesprochen, die Beschränkung von 21 bis 5 Uhr gelten zu lassen, lenkte schließlich aber ein.

Nach wie vor bleiben Geschäfte mit Produkten für den täglichen Bedarf geöffnet In Babyfachmärkten, Banken, Bäckereien, Gartenmärkten, Supermärkten, Optikern, Poststellen und auch Buchhandlungen ist das Tragen einer Maske verpflichtend. Alle anderen Läden wie Bekleidungsgeschäfte sind von der Inzidenz abhängig. Da diese derzeit vielerorts über 100 liegt, dürfen sie dort nur „Click & Meet“ in Verbindung mit einem negativen Corona-Schnelltest anbieten. Ist die Inzidenz über 150, darf nur noch „Click & Collect“ und ein Lieferdienst angeboten werden.

Bundesnotbremse: FFP2-Maskenpflicht in Bus und Bahn

Auch körpernahe Dienstleistungen sind weiterhin erlaubt. Für den Besuch beim Friseur oder Fußpfleger ist nun aber ein negativer Corona-Schnelltest erforderlich. Ein eigens durchgeführter Selbsttest reicht dafür nicht aus. Der Test, so betont die Landesregierung, darf nicht älter als 24 Stunden sein und muss beim Arzt oder in einer Apotheke von geschultem Personal durchgeführt werden. Seit dem 8. März dürfen Bürger sich einmal in der Woche kostenlos testen lassen. Dieser Test kann auch für den Besuch beim Friseur oder Fußpfleger genutzt werden.

Zudem müssen Kunden beim Besuch nun eine FFP2-Maske tragen - die einfachen OP-Masken reichen nicht mehr aus. Dasselbe gilt für die Mitfahrt in den öffentlichen Verkehrsmitteln, also in Bussen und Bahnen. Sowohl für die Fahrt wie auch in den Wartebereichen gilt die verschärfte Maskenpflicht seit Samstag.

Bundesnotbremse: Zoos öffnen wieder - unter strengen Auflagen

So gut wie alle Kultur- und Freizeiteinrichtungen bleiben geschlossen. Ausgenommen sind davon die Außenbereiche von zoologischen und botanischen Gärten. Diese können mit negativem Corona-Test, die auch für Kinder ab 6 Jahren gilt, weiterhin besucht werden. Zudem ist eine Voranmeldung notwendig. Landesweit haben Einrichtungen, die unter diese Regelung fallen, bereits geöffnet, darunter die Blumeninsel Mainau, die Zoos in Heidelberg und Karlsruhe und der Wildpark in Bad Mergentheim. Auch der Freizeitpark Tripsdrill plant, den Tierpark in den nächsten Tagen zu öffnen.

Auch einige Sehenswürdigkeiten in Stuttgart und der näheren Umgebung machen die Türen auf. Die Wilhelma, die Ende März erst schließen musste, will am Mittwoch ihre Türen wieder öffnen. Da nur der Außenbereich zugänglich sein wird, verlangt der Stuttgarter Zoo auch nur den vergünstigten Wintertarif für die Tickets, die online gekauft werden müssen. Auf dem Gelände gilt eine Maskenpflicht.

Ebenfalls am Mittwoch eröffnet das Blühende Barock der Staatlichen Parks und Gärten in Ludwigsburg. In beiden Freizeiteinrichtungen sind maximal 4.000 Besucher verteilt über den Tag zulässig. In Mannheim macht am Donnerstag der Luisenpark wieder auf. In einem ersten Schritt haben hier aber nur Jahreskarteninhaber Zutritt.

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