Feuerwehreinsatz in Metzingen

Brand ausgelöst: Fünfjähriger weigert sich, den Frühstückstisch zu decken und zündet die Vorhänge an

Die Feuerwehr Metzingen vor einer Wohnung im Stadtteil Glems. Ein fünfjähriger hatte Vorhänge angezündet und einen Brand ausgelöst.
+
Brand in Metzingen: Junge zündet aus Trotz Vorhänge an
  • Julian Baumann
    vonJulian Baumann
    schließen

Am Samstag löste ein Fünfjähriger im Metzinger Stadtteil Glems einen Feuerwehreinsatz aus. Er weigerte sich, am Morgen den Frühstückstisch zu decken und griff stattdessen zu Streichhölzern. Der Brand in Metzingen hatte weitreichende Folgen für die Familie.

  • Am Samstagmorgen rückte die Feuerwehr Metzingen zu einer Familienwohnung im Stadtteil Glems aus.
  • Ein Fünfjähriger hatte sich zuvor geweigert, den Frühstückstisch zu decken. Aus Trotz zündete er in seinem Zimmer die Vorhänge an und löste damit einen Brand in Metzingen aus.
  • Durch den Rauchmelder wurden die Eltern auf den Brand aufmerksam. Sie löschten den Brand, die Handlung des Jungen hatte dennoch weitreichende Folgen.

Metzingen-Glems - Die Feuerwehr Metzingen rückte am Samstagmorgen zu einem Einsatz in den Stadtteil Glems aus. Ein Fünfjähriger verursachte einen Brand in Metzingen. Die Stadt ist nach Reutlingen die zweitgrößte Stadt des Landkreises Reutlingen und gehört zur Metropolregion Stuttgart.

Laut dem Einsatzbericht der Feuerwehr weigerte sich der Junge am Morgen, seinen Beitrag am Familienleben zu leisten. Er sollte den Frühstückstisch decken, zog sich stattdessen aber in sein Zimmer zurück. Nach Angaben der Feuerwehr gelang es dem Fünfjährigen, Streichhölzer auf sein Zimmer zu schmuggeln. Damit zündete er die Vorhänge an und verursachte den Brand in Metzingen. Durch den Rauchmelder bemerkten die Eltern des Jungen den Brand und konnten Schlimmeres verhindern.

Brand in Metzingen: Die Handlung des Jungen hat weitreichende Folgen

Die Eltern des Fünfjährigen löschten den Brand in Metzingen noch vor Eintreffen der Feuerwehr. Laut dem Einsatzbericht war die Rauchentwicklung jedoch so weit fortgeschritten, dass die Wohnung nicht mehr bewohnbar war. Eine Rauchvergiftung ist die häufigste Todesursache bei einem Brand. In Deutschland sind 95 Prozent der Todesfälle bei einem Brand die Folge einer Rauchvergiftung. Die meisten Tode geschehen in der Nacht, da das Feuer am Tag meistens schneller entdeckt werden kann.

Die mehrköpfige Familie kam wegen der starken Rauchentwicklung in einem Hotel unter. Rettungskräfte versorgten den Vater und einen weiteren Mann, der geholfen hatte den Brand zu löschen, ambulant, wie die Feuerwehr Metzingen in dem Einsatzbericht angibt. Die Feuerwehr vermutet einen entstandenen Sachschaden von mehreren Tausend Euro am Gebäude.

Viele Menschen wissen nicht, was zu tun ist, wenn es in ihrem Haus oder ihrer Wohnung gebrannt hat. Die Feuerwehr der Landeshauptstadt Stuttgart hat deswegen eine Informationsübersicht zusammengestellt. Betreten sollte man die Wohnung oder das Haus frühestens eine Stunde nachdem der Brand gelöscht ist.

Umfangreiches Lüften der Brandstelle ist unbedingt notwendig, damit die gesundheitsschädlichen Stoffe entweichen können. Bei Aufenthalt an der Brandstelle müssen Kinder unbedingt beaufsichtigt werden. Bei gesundheitlichen Folgen ist ein sofortiger Arztbesuch zu empfehlen.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare