„Die Höhle der Löwen“

„Bluegreen“: Gründer aus Bisingen entwickeln Duschkopf, der Wasserverbrauch halbiert

Die Bluegreen-Gründer in der Höhle der Löwen.
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Alexander Schulze (links) und Karsten Gaedke aus Bisingen präsentieren ihren Wasserspar-Duschkopf.

Zwei Gründer aus dem baden-württembergischen Bisingen haben unter dem Label „bluegreen“ einen Duschkopf entwickelt, der den Wasserverbrauch deutlich reduzieren soll.

Bisingen - Karsten Gaedke und Alexander Schulze waren geschockt, als sie herausfanden, wie viel Wasser Menschen eigentlich beim Duschen den Abfluss hinunterspülen. Immerhin können das bis zu 120 Liter allein in zehn Minuten sein. Da kommt eine ordentliche Menge zusammen. So kann es nicht weitergehen, dachten sich die beiden. Und setzten sich an eine gemeinsame Entwicklung: Einen Duschkopf, der die verbrauchte Wassermenge um rund 50 Prozent senken soll.

Ihre Entwicklung stellen die beiden Gründer aus Bisingen, das nur rund 60 Kilometer von der Landeshauptstadt Stuttgart entfernt liegt, am 4. Oktober in der VOX-Sendung „Die Höhle der Löwen“ vor und erhoffen sich dort ein Investment von 100.000 Euro. Immerhin sind sie bereit, 20 Prozent ihrer Firmenanteile abzugeben. Obwohl ihr Produkt auf den ersten Blick nicht wie eine wirkliche Neuheit wirkt, wollen beiden Baden-Württemberger die Löwen von ihrer Entwicklung überzeugen.

„Bluegreen“ aus die „Höhle der Löwen“: Bisinger erklären ihre Wasserspar-Technologie

Gründer Karsten Gaedke ist schon seit Jahren im Sanitärhandel tätig und hat Erfahrung: „Es gibt zwar bereits Wassersparer für die Dusche, doch die reduzieren lediglich die Durchflussmenge und damit leider auch den Wasserdruck. Es tröpfelt dann eher aus der Dusche und das gefällt keinem“, sagt er laut einer Pressemitteilung des Senders. Bei dem Produkt aus Bisingen soll das anders sein. Der Wassersparer werde zwischen Armatur und Duschschlauch installiert. Dadurch entsteht ein Unterdruck, der durch eine kleine Öffnung Luft ansaugt. Diese wird mit dem Wasser verwirbelt und das Wasservolumen so vergrößert.

„Denken Sie an Mousse au Chocolat. Das Wasser wird fluffig und angenehm weich“, erklärt Karsten Gaedke. Eine vierköpfige Familie könne mit dieser Technologie rund 250 Euro im Jahr sparen, ein Businesshotel mit 100 Betten fast 9.000 Euro, rechnen die Gründer vor. Im Nachlauf zur Sendung haben die Gründer ihre Entwicklung übrigens umbenannt: Sie heißt nun „Puregreen“. (fr)

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