Baden-Württemberg in Dubai

Mehr als 600.000 Besucher im Expo-Pavillon des Landes in Dubai - Wirtschaftsministerin zeigt sich zufrieden

Eröffnung des Baden-Württemberg Pavillons auf der Expo.
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Besucher gehen zum Pavillon von Baden-Württemberg auf der Expo in Dubai. Sechs Monate lang präsentierte sich der Südwesten dort mit 40 Innovationsprojekten sowie kulturellen und kulinarischen Darbietungen.

Baden-Württembergs Auftritt bei der Weltausstellung Expo in Dubai zieht zahlreiche Besucher an, wie das Wirtschaftsministerium des Landes mitteilt.

Stuttgart (dpa/lsw) - Der umstrittene Auftritt des Landes mit einem eigenen Pavillon bei der Weltausstellung in Dubai hat nach Angaben des Wirtschaftsministeriums Hunderttausende von Besuchern angezogen. In den vergangenen sechs Monaten seien mehr als 600.000 Menschen im Haus auf der Expo gezählt worden, sagte Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) aus Anlass des Expo-Abschluss. «Ich bin angesichts der Besucherzahlen und auch nach meinen persönlichen Eindrücken vor Ort mehr denn je davon überzeugt, dass das Projekt jeden Euro für das Land wert ist», fügte sie hinzu. Die Erwartungen seien übertroffen worden.

Insgesamt hätten fast 100 offizielle Delegationen das Baden-Württemberg-Haus besucht, darunter Regierungsvertreter der Vereinigten Arabischen Emirate wie auch aus Finnland und Österreich. «Unser Auftritt auf der Expo war eine einmalige und riesige Chance für unsere Unternehmen, ebenso für unsere Wissenschaft, die Kulturszene und unseren Tourismus – und diese haben wir genutzt», sagte die Wirtschaftsministerin.

Sechs Monate präsentierte sich Baden-Württemberg in Dubai

Der Pavillon war Anfang Oktober 2021 eröffnet worden, er schließt am Donnerstag. Sechs Monate lang präsentierte sich der Südwesten dort mit 40 Innovationsprojekten, darunter künstliche Intelligenz, visionäres Bauen und revolutionäre Medizin, sowie kulturellen und kulinarischen Darbietungen.

Das insgesamt rund 15 Millionen Euro teure Baden-Württemberg-Haus auf der Expo in Dubai war ursprünglich von drei Partnern - der Ingenieurkammer, Fraunhofer und FWTM - verantwortet worden. Es wurde als ein auf Sponsoring gebautes Projekt «aus der Wirtschaft für die Wirtschaft» beworben. Das Land sollte das Vorhaben zunächst nur politisch begleiten und lediglich 2,8 Millionen Euro für die Ausstellung beisteuern, es hat aber notgedrungen auch das Gros der Kosten für den Pavillon-Bau gestemmt. Das Wirtschaftsministerium hat nun seine finanziellen Ansprüche auf Kostenerstattung bei den Beteiligten angemeldet.

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