Mixology Bar Awards

Bar in Mannheim gewinnt Auszeichnung für Nachhaltigkeit

Piña Colada auf einer Theke.
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Die Mannheimer Bar „Ihro“ hat bei den Bar-Awards in der Kategorie „Bildung & Nachhaltigkeit“ abgeräumt.

Die Corona-Krise hat der Welt der Tresen einen schweren Schlag versetzt. Dennoch gibt es auch in dieser schwierigen Zeit Macher. Bei den Bar-Awards von «Mixology» werden Mannheimer geehrt.

Berlin/Mannheim (dpa/lsw) - Die Mannheimer Bar «Ihro» ist bei den diesjährigen Mixology Bar Awards in der Kategorie «Bildung & Nachhaltigkeit» ausgezeichnet worden: Die Betreiber Jonathan Kesseler und Felix Wenzel der japanisch inspirierten Cocktailbar legen den Branchenexperten der Awards zufolge viel Wert auf selbst angebaute Zutaten und binden ihr Personal dabei stark ein. Sie haben Ackerparzellen gemietet, um Obst und Gemüse zu ernten, das dann in der Bar verarbeitet wird. Zuletzt kam eine Streuobstwiese in der Pfalz hinzu, auf der Äpfel, Birnen und Quitten gedeihen.

Normalerweise gibt es bei den Mixology Bar Awards Kategorien wie «Bar des Jahres». Diesmal gab es wegen Corona – wie schon 2020 – andere statt der sonst üblichen Kategorien. Es sollte darum gehen, Köpfe der Szene für ihre Arbeit in der Corona-Krise auszuzeichnen.

Als Pioniere wurden zum Beispiel zwei Berliner Gründer geehrt, die trotz ausgebremsten Ausgehens in der Pandemie neue Bars wie «Stück» in Kreuzberg und «Bademeister» in Weißensee eröffneten. Die Preise des Magazins «Mixology» (online «mixology.eu»), das sich mit Trends aus der Welt der Tresen befasst, gibt es seit dem Jahr 2007.

In den Jahren vor der Corona-Krise hatte «Mixology» Lokale wie «The Kinly Bar» in Frankfurt und das «Velvet» in Berlin-Neukölln gekürt.

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