Keine Gefahr für Mensch und Umwelt

Bagger am Atomkraftwerk Philippsburg beschädigt Feuerlöschsystem

Das AKW Philippsburg aus der Luft: Die Atomkraft darf aus Sicht des Potsdamer Klimaforschers Johan Rockström nicht durch Kohle, Öl und Erdgas ersetzt werden. Foto: Uli Deck/dpa
+
Das AKW Philippsburg aus der Luft: Die Atomkraft darf aus Sicht des Potsdamer Klimaforschers Johan Rockström nicht durch Kohle, Öl und Erdgas ersetzt werden.

Ein Bagger hat am abgeschalteten Atomkraftwerk in Philippsburg (Landkreis Karlsruhe) das Feuerlöschsystem beschädigt. Es bestand jedoch keine Gefahr.

Philippsburg (dpa/lsw) - Der Bagger habe bei Bauarbeiten in der Nähe des Brennelemente-Zwischenlagers eine Leitung getroffen, weshalb Wasser in die Baugrube gelaufen sei, sagte ein Sprecher des Umweltministeriums am Montag. Wegen des Druckabfalls in den Rohren hätten die Feuerlöschwasserpumpen gestartet. Weil es nirgends brannte, schalteten Mitarbeiter alle Pumpen per Hand vorübergehend wieder ab.

Durch den Wasserverlust sei die Löschwasserversorgung am Standort am 14. Januar für etwa eine Stunde beeinträchtigt gewesen, hieß es. «Die sicherheitstechnischen Auswirkungen des konkreten Ereignisses waren gering. Für Menschen und die Umwelt bestand keine Gefahr.» Im Falle eines Brandes hätte es keine Probleme gegeben, hieß es. So wären Löschmöglichkeiten und Wasservorräte ausreichend verfügbar gewesen.

Kommentare