Textil-Unternehmer spricht Klartext

Trigema-Chef fällt vernichtendes Urteil über US-Präsident Donald Trump

Ein zusammengefügtes Foto zeigt links Trigema-Chef Wolfgang Grupp in einer Interviewsituation und rechts US-Präsident Donald Trump bei einer Rede.
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Trigema-Chef Wolfgang Grupp (links) hält als Unternehmer nicht viel von Donald Trump (rechts).
  • Carolin Freytag
    vonCarolin Freytag
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Der Textil-Unternehmer und Trigema-Chef Wolfgang Grupp hat eine ganz eigene Meinung zum derzeitigen US-Präsidenten Donald Trump.

Burladingen - Die US-Wahl 2020 geht in die entscheidende Runde. Die meisten Stimmen sind inzwischen ausgezählt. Und für den aktuellen US-Präsidenten Donald Trump sieht es inzwischen düster aus, denn sein Herausforderer Joe Biden gewinnt einen Staat nach dem anderen offenbar für sich.

Zuvor hatte sich Donald Trump schon zum Sieger der Wahl erklärt, obwohl es dafür keinerlei Anhaltspunkte gab. Nun droht ihm eine bittere Enttäuschung. Denn das Ergebnis könnte ein anderes sein, als Trump sich das wünscht. Womöglich ist nach dieser Wahl Schluss mit seiner Karriere als US-Präsident.

Trigema-Chef: Donald Trump ist kein Vorbild

Dann müsste sich Donald Trump wieder anderen Tätigkeiten widmen. Zurück ins Unternehmertum? Der baden-württembergische Unternehmer (Burladingen im Zollernalbkreis) und Trigema-Chef Wolfgang Grupp hält das offenbar für keine gute Idee.

US-Präsident Donald Trump sei einfach kein Vorbild, sagt der Textil-Unternehmer laut der Deutschen Presseagentur (dpa). „Als Unternehmer hat Trump keine Verantwortung gezeigt.“ Es lasse „tief blicken“, wenn Trump erneut zum Präsidenten in den USA gewählt würde.

Trigema-Chef: „Trump ist nicht repräsentativ für eine Weltmacht“

Das harte Urteil des Trigema-Chefs: „Trump ist nicht repräsentativ für einen Präsidenten einer angeblichen Weltmacht.“ Deutschland müsse zwar ein anständiges Verhältnis mit den USA haben. Aber man solle den Amerikanern auch nicht hinterherlaufen. Trumps Slogan „America First“ kann Grupp aber offenbar trotz aller Skepsis etwas abgewinnen: „Das mach ich ja auch - Trigema First.“

Donald Trump prahlt gern mit unternehmerischen Erfolgen. Als Immobilienunternehmer hat er sich durchaus einen Namen gemacht. Dennoch schweigt er gern über die zahlreichen Pleiten seiner Karriere.

So berichtete die New York Times beispielsweise vergangenes Jahr von über einer Milliarde Dollar, die Trump mit seinen Geschäften zwischen 1985 und 1994 offenbar verloren hatte.

Baden-Württembergs Innenminister Strobl ist ebenfalls kein Trump-Fan

Nicht nur Unternehmer Wolfgang Grupp steht Trump skeptisch gegenüber. Auch Baden-Württembergs Politik findet deutliche Worte zum US-Präsidenten Donald Trump. So sagte erst vor wenigen Tagen Thomas Strobl, Innenminister von Baden-Württemberg, Trump sei eine Bedrohung für die Werte der westlichen Welt. Strobl konnte es schlicht nicht fassen, dass Trump das weitere Auszählen der Stimmen bei der US-Wahl 2020 verhindern wollte.

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