Coronavirus in Baden-Württemberg

Baden-Württemberg ruft „Alarmstufe II“ aus: Einzelhandel für Ungeimpfte gesperrt

Zwei Frauen schauen sich Schmuck an.
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Wer im Einzelhandel shoppen will, braucht in vielen Regionen Baden-Württembergs bald einen Impfnachweis.

Das Coronavirus hat Baden-Württemberg im Griff. Die Landesregierung greift nun zu noch drastischeren Maßnahmen. Shoppen im Einzelhandel ist für viele nicht mehr möglich.

Stuttgart - Die Maßnahmen werden angesichts der vierten Corona-Welle immer strenger. Weil sich das Coronavirus in Baden-Württemberg dramatisch ausbreitet, hat die Landesregierung nun die „Alarmstufe II“ beschlossen. Erst vor einer Woche, am 17. November, war in Baden-Württemberg die „Alarmstufe“ ausgerufen worden.

Im Einzelhandel und auf Märkten gilt wegen der stark steigenden Corona-Zahlen voraussichtlich schon ab diesem Mittwoch, 24. November, die 2G-Regel - ausgenommen ist die Grundversorgung. Die Landesregierung will, dass in der „Alarmstufe II“ nur noch Geimpfte und Genesene in Hotspot-Regionen Zutritt zu den meisten Geschäften haben. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Dienstag aus Regierungskreisen.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Mehr als die Hälfte aller Kreise sind Hotspots

Allerdings gelten schon mehr als die Hälfte der Kreise als Hotspots. Außerdem soll schon in der „Alarmstufe I“ 2G auch für Hotels und Pensionen gelten. Ausgenommen sind dienstliche Übernachtungen, für die 3G gelten soll.

Die Regierung will an diesem Dienstag die neue Corona-Verordnung beschließen, die dann am Mittwoch in Kraft treten soll. Demnach soll die Alarmstufe II gelten, wenn auf den Intensivstationen an zwei Tagen hintereinander mehr als 450 Covid-19-Patienten liegen. Am Montag lag sie schon bei 489. Es wird damit gerechnet, dass der Grenzwert auch am Dienstag überschritten wird. (Mit Material der dpa)

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