Coronavirus

Baden-Württemberg: Maskenpflicht in den Schulklassen wird aufgehoben

Ein Junge und ein Mädchen mit Rucksack (Rückansicht). Der Junge trägt eine Coronamaske am Handgelenk. (Symbolbild)
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Schüler in Baden-Württemberg müssen im Unterricht nun keine Masken mehr tragen (Symbolbild).

Wenn der Unterricht beginnt, können ab Montag die Masken in den Schulklassen eingepackt werden. Viele im Südwesten können dann buchstäblich aufatmen. Doch es gibt auch Ängste.

Stuttgart (dpa/lsw) - Im Südwesten müssen Schüler im Unterricht künftig keinen Mund- und Nasenschutz mehr tragen, wenn sie an ihrem Platz sitzen. Auch Lehrerinnen und Lehrer können im Unterricht auf die Maske verzichten, sofern sie den Mindestabstand von 1,50 Metern zu den Schülerinnen und Schülern einhalten. Überall sonst im Schulgebäude muss weiterhin eine Maske getragen werden. In Grundschulen entfällt die Maskenpflicht im Klassenzimmer komplett, wie das Kultusministerium mitteilte. Das Land will nach Angaben des Ministeriums aber Sicherheitsmechanismen einbauen, falls sich die Corona-Lage zuspitzt. Masken am Platz müssten wieder getragen werden, wenn die Corona-Alarmstufe des Landes greife, hieß es.

Die in der Corona-Verordnung des Landes verankerte Alarmstufe tritt in Kraft, sobald 390 Covid-19-Patienten an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen auf Intensivstationen behandelt werden oder die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz an fünf Werktagen in Folge bei 12 liegt. Auch wenn es in einer Klasse einen positiven Corona-Fall gibt, müssen die Schüler der jeweiligen Lerngruppe oder Klasse die Masken an ihren Plätzen wieder nutzen.

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