In Gastronomie und bei Veranstaltungen

Maskenpflicht fällt in Baden-Württemberg - unter einer Bedingung

  • VonJulia Thielen
    schließen

In Baden-Württemberg müssen geimpfte und genesene Personen in bestimmten Bereichen nicht mehr zwingend eine Maske tragen. Eine neue Corona-Verordnung soll das regeln.

Schon ab Donnerstag könnte die Maskenpflicht vielerorts Geschichte sein in Baden-Württemberg. Und das, obwohl sich die Corona-Lage gerade wieder verschlechtert. Hintergrund ist die sogenannte 2G-Option. Auf diese können Gastronomen und Veranstalter zurückgreifen und damit geimpften oder genesenen Gästen ein Stück mehr Normalität bieten. Die Corona-Verordnung werde entsprechend angepasst, teilte das Sozialministerium am Sonntag mit. Zuvor hatte der Reutlinger General-Anzeiger über die Änderung berichtet und den Amtschef im Sozialministerium, Uwe Lahl, zitiert. Demnach wird die nächste Verordnung zunächst bis zum 24. November fortgeschrieben. Danach soll es eine Landeslösung geben, wenn der Bundestag keine einheitliche Regelung beschließt. Für Ungeimpfte könnte das vielerorts Einschränkungen bedeuten, berichtet echo24.de*.

Baden-Württemberg: Maskenpflicht fällt - unter einer Bedingung

Viele Gastronomen in Stuttgart setzen schon jetzt auf die 2G-Option. Damit müssen Menschen ohne Corona-Impfung draußen bleiben. Alle anderen dürfen künftig auch ohne Maske ein entsprechendes Lokal betreten. Bislang durfte ein Mund-Nasen-Schutz ausschließlich am Platz abgenommen werden - überall anders galt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske.

Sofern der Arbeitgeber einverstanden ist und dies der Arbeitsschutzverordnung entspricht, darf die Maske bei der 2G-Option künftig abbleiben. Die neuen Lockerungen sollen aber nicht nur für die Gastronomie gelten, sondern überall dort, wo bei Veranstaltungen oder in der Gastronomie ein sogenanntes Optionsmodell für geimpfte oder genesene Gäste gilt.

Baden-Württemberg: Neue Corona-Verordnung - keine Maskenpflicht in bestimmten Bereichen

Damit könnte es weitere Einschränkungen für nicht-geimpfte Personen geben. Da Baden-Württemberg kurz vor Erreichung der Corona-Warnstufe steht, könnten ohnehin bald härtere Regeln gelten. 2G würde vor allem bei der Alarmstufe weitreichend Pflicht.

In anderen Bundesländern dürfen schon jetzt auch Einzelhändler über ein solches Modell entscheiden. Kaufland hatte sich zu 2G beim Einkaufen* bereits überraschend deutlich geäußert. Auch Lidl machte eine klare Ansage für das Einkaufen seitens Ungeimpfter*. *echo24.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Daniel Reinhardt/dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare