Coronavirus in Baden-Württemberg

RKI fordert: Restaurants sollen umgehend schließen

Zusammengeräumte Tische und Stühle stehen am Alter Markt in der Altstadt von Köln.
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Die Tische und Stühle in Köln könnten schon bald wieder zum Einsatz kommen (Symbolbild)
  • Carolin Freytag
    VonCarolin Freytag
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Weil das Coronavirus in Deutschland und auch in Baden-Württemberg grassiert, empfiehlt das Robert-Koch-Institut umgehend härtere Maßnahmen. Restaurants sollen schließen.

Berlin/Stuttgart - Während Bund und Länder an diesem Dienstag, 21. Dezember, über weitere Coronamaßnahmen beraten, schalten sich nun auch die Experten vom Robert-Koch-Institut (RKI) in die Debatte ein. Bundesregierung und Länderchefs haben offenbar bereits einen „Teil-Lockdown“ auch in Baden-Württemberg beschlossen. Clubs und Diskotheken sollen wieder komplett schließen, Kontakte stark beschränkt werden.

Das RKI hat ebenfalls eine Empfehlung abgegeben. Die Experten empfehlen aufgrund der aktuellen Corona-Lage in Deutschland „maximale Kontaktbeschränkungen“, die sofort beginnen und bis Mitte Januar 2022 gelten sollen. Unnötige Reisen sollten unterbleiben.

Lockdown in Baden-Württemberg? RKI empfiehlt, Restaurants zu schließen

Allerdings geht das RKI mit seiner Empfehlung über Kontaktbeschränkungen hinaus. Wie die Deutsche Presseagentur berichtet, fordern die Experten auch, Restaurants sofort zu schließen und die Weihnachtsferien in Kitas und Schulen zu verlängern.

Als Grund für die drastischen Maßnahmen wird die Omikron-Variante des Coronavirus genannt.  Deutschland stehen „aktuell am Beginn einer pandemischen Welle“. Erste Analysen deuteten darauf hin, dass Omikron bereits Anfang Januar 2022 die Mehrzahl der Infektionsfälle in Deutschland ausmachen könne, so das RKI. Es könnten mehrere Zehntausend Infektionsfälle durch Omikron täglich sein. Unter den derzeitigen Bedingungen liege die Verdopplungszeit in Deutschland bei etwa drei Tagen.

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