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Fahrrad statt Elterntaxi auf dem Schulweg - neue Landeskampagne

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Auf einem Asphaltweg steht die Aufschrift «Wir sind Movers - Aktiv zur Schule»
Die Ministerien für Bildung, Verkehr und Inneres in Baden-Württemberg werben damit für ein landesweites Programm. Bis 2030 soll der Anteil der Kinder und Jugendlichen, die mit dem Auto zur Schule gebracht werden oder kommen, halbiert werden. © Christian Johner/dpa

Die baden-württembergischen Ministerien für Bildung, Verkehr und Inneres werben dafür, dass Kinder künftig zu Fuß oder mit dem Rad in die Schule kommen - und nicht von den Eltern chauffiert werden.

Stuttgart (dpa/lsw) - Statt mit dem Auto bis vor die Schule chauffiert zu werden, sollen mehr Kinder in Baden-Württemberg zu Fuß oder mit dem Rad in die Schule kommen. Dafür werben die Ministerien für Bildung, Verkehr und Inneres mit dem landesweiten Programm «Movers». «Ein Ziel der Kampagne ist, Elterntaxis zu reduzieren», sagte Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) beim Startschuss für das Projekt am Mittwoch in Stuttgart. Die Kinder sollen sich mehr bewegen. Zudem sind sie mit dem Fahrrad oder zu Fuß umweltfreundlicher unterwegs. Auch manche Unfälle vor den Schulen könnten so verhindert werden. Nach Ministeriumsangaben wird etwa jeder sechste Schüler mit dem Auto zum Unterricht gebracht.

Für Schulen und Kommunen gibt es eine neue Beratungsstelle, die dabei hilft, Schulhöfe radfreundlicher und Wege sicherer zu machen. Schulen können zum Beispiel Geld für Abstellplätze oder einen Reparatur-Service für Fahrräder bekommen. Außerdem gibt es Fördermittel, um Schulwege mit Schildern oder Beleuchtung sicherer zu machen. Das Land nimmt laut Hermann für die Kampagne etwa 1,2 Millionen Euro in die Hand.

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