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Baden-Württemberg: Brände in Folge von Trockenheit - keine Besserung in Sicht 

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Ein Mann mit Jeans und gestreiftem Shirt verbrennt Zweige und Holzlatten auf einer Rasenfläche (Symbolbild).
Gartenabfälle zu verbrennen, ist aktuell keine gute Idee. Durch die anhaltende Trockenheit kann ein Funken einen großen Brand auslösen (Symbolbild). © IMAGO / Shotshop

Das Wetter in Deutschland bleibt sonnig und trocken. Das hat schlimme Auswirkungen auf die Natur. Die Brandgefahr steigt zunehmend. Im Südwesten gab es erste Feuer.

Reutlingen (dpa/lsw) - Wegen des trockenen Wetters sind in mehreren Landkreisen in Baden-Württemberg am Wochenende Brände ausgebrochen. So breitete sich ein Feuer an einer Grillstelle am Stadtrand von Nürtingen (Kreis Esslingen) aus, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Die Feuerwehr musste gerufen werden, um den Brand am Samstag einzudämmen. In einem Garten in Reutlingen griff ein Reisigfeuer um ein Haar auf die Umgebung über. Am Samstagabend gerieten in Plochingen (Kreis Esslingen) ein Grill und daneben gestapeltes Holz in Brand.

In der Nähe eines Sportgeländes von Ohmden musste die Feuerwehr am Samstag ein kleineres, aber stark rauchendes Feuer in einem Nadelwald löschen. In Bissingen/Teck (Kreis Esslingen) brannten etwa 100 Quadratmeter Rasenfläche. In Ammerbuch (Kreis Tübingen) brannte es auf einer etwa 45 Quadratmeter großen Fläche in direkter Nähe von Bäumen und Gebüsch. Das Verbrennen von Grünschnitt geriet am Samstagmittag in Albstadt (Zollernalbkreis) außer Kontrolle, nachdem stärkerer Wind Funkenflug verursachte und dadurch eine Grasfläche und mehrere kleine Bäume entzündete.

Experten warnen schon lange vor drohenden Wald- und Wiesenbränden im März. Durch die anhaltende Trockenheit reicht aktuell nur ein Funken aus, um einen großen Flächenbrand zu verursachen.

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